Super. vielen Dank für Dein Feedback.
Was die Ersatzteilversorgung von KIA angeht, habe ich mir sogar vom meinem FOH sagen lassen, dass die hier so etwas wie ein Zentrallager und damit alles kurzfristig verfügbar haben. Also an dieser Stelle ein Pluspunkt für KIA. Ansonsten würde ich mich bei Deinen Ausführungen anschließen.
So eine 7 Jahre MG Neuwagen Garantie finde ich schon ziemlich reizend und auch die Neuwagenpreise sind erstaunlich niedrig ... sicherlich wird der Preis auch irgendwo herkommen.
Die Opel-Ersatzteil-Beschaffungsprobleme erschließen sich mir nicht. Ich vermute die GM Modelle werden bei Stellantis stiefmütterlich behandelt?
Beiträge von MaxiMuster
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So ist das leider

Der VW 1.5 eTSI Motor ist wohl "relativ" unauffällg und ich hoffe das Beste

Eigentlich wollte ich auf einen Chinesen wechseln (Kia, Hyundai, Toyota), aber das wurde mir ausgeredet.
Dennoch denke ich, dass man mit nem chinesen heutzutage nicht schlecht fährt, nicht unbedingt billiger. 7 Jahre Neuwagen Garantie bei MG und NUR 2 Jahre bei VW spricht für sich.
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Zitat
@ackerpower PS: Hattest du in Erwägung gezogen, einen freien Motoren-/Turboladerinstandsetzer ranzulassen?
Nein, habe ich nicht. Ich wollte diesen Alptraum einfach nur beenden auch hinsichtlich der anderen Kinderkrankheiten.
Stand ja ehh schon zur Disposition den Wagen aufgrund dieser bekannten Probleme abzustoßen, deswegen hätte mir die Reparatur möglicherweise auf Dauer auch nicht viel mehr Glück gebracht.
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So, nun hat es mich auch erwischt (BJ 2019 B20DTH Diesel) ... das Damoklesschwert hat zugeschlagen.
Habe hier und in anderen Gruppen/Foren die Probleme/Schicksalsschläge Anderer verfolgt, mitgelitten
und gehofft, dass durch Einhaltung der Service-Intervalle/regelmäßige Wartungen der Kelch an
mir vorbei geht ... das Hoffen war vergebens.
Allerdings ist es am Ende keine der bekannten Sorgen geworden (NOX Sensoren, DPF, Motorschaden), sondern
der Turbo (Welle vom Tellerrad gebrochen).
Laufleistung 120.000 km
Fahrprofil: Viel Autobahn/Landstraße, sehr wenig Kurzstrecke, immer auf vollständige Regeneration geachtet (DPF-Monitor),
VMax auf der AB i.d.R. 130-150 km/h. D.h. der Turbo wurde nicht permanent gequält, im Gegenteil.
Anfang des Jahres den Zahnriemen + Steuerkette für ~2.500 € machen lassen (alle Wartungen beim FOH).
Die Turbo Reparatur sollte ~3.500 € kosten (Ladeluftkühler sollte mit gewechselt werden ... lt. Opel wohl auch alle Schläuche,
die waren beim KV aber noch nicht berücksichtigt (sollten nur gespült werden).
Zusatz auf dem KV: Motorfolgeschäden können nicht ausgeschlossen werden!
Gleichzeitig bestand die Gefahr, dass der DPF durch Öl vom Turbo ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde und Unklarheit ob er sich freibrennen kann.
Den Wagen schlussendlich unter Wert abgestoßen ... entstandener finanzieller Schaden, 5-stellig.
Es war ein harter Schlag aber schlussendlich bin ich froh einen Deckel auf dieses grauenvolle Kapitel machen zu können.
Auch wenn ich sehe was es für Probleme mit der Ersatzteilbeschaffung gibt.
Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende, auch wenn ich sonst mit dem Wagen zufrieden war und ihn gerne gefahren bin.
Eine Gebrauchtwagenversicherung gab es nicht mehr. Hätte sich in diesem Fall sicherlich ausgezahlt, aber auch nicht
in dem Maße wie man vielleicht denkt, wenn man die Beiträge der Versicherung + Eigenanteil für Teile bei dieser Laufleistung
berücksichtigt. Ganz zu schweigen vom dem potentiellen Fass ohne Boden hinsichtlich der unvorhersehbaren Folgeschäden/Probleme/Reparaturen.
Ich habe mehrmals die Empfehlung gelesen den Diesel abzustoßen und auf einen Benziner zu wechseln, der sei "Pflegeleichter".
Hinterher weiß man immer mehr. Muss jeder selbst wissen was er daraus macht, aber ich würde mich diesen Empfehlungen nun
definitiv anschließen. Natürlich hat nicht jeder Diesel solche Probleme, aber die Quote der Negativberichte spricht leider für sich.
Wünsche allen Diesel-Insignia Fahrern ansonsten viel Glück (kann man wohl besonders bei diesem Modell gebrauchen).