Streit gibt es hier generell keinen. 😉 Warum auch?!
Klar, die Frage ist legitim, sie wurde jedoch auch schon beantwortet und hinreichend begründet.
HVO ist chemisch gesehen aufgrund seiner Struktur reinster Diesel.
Damit müssten theoretisch alle Dieselfahrzeuge damit zurecht kommen, egal wie alt sie sind.
Dass Hersteller keine Lust verspüren eine Freigabe für irgendwas zu erteilen was längst nicht mehr produziert wird, liegt in der Natur der Sache, weil zweifelsfrei belegbare Tests Geld kosten aber keines mehr einbringen.
B7 ist flächendeckend verfügbar, daher gibt es für sie keinen Grund alternativ tätig zu werden.
Bei Öl z.B. sieht das etwas anders aus, denn wenn eine gewisse Suppe aus dem Programm genommen wird, da sich die Rahmenumstände ändern, muss etwas her das abwärtskompatibel ist, weil ansonsten 2 Öle bereitgestellt werden müssen, was deutlich mehr laufende Kosten verursacht.
Stellantis verkauft wie alle anderen Automobilekonzerne zwar Öl, aber keinen Sprit. Wo kein Geld verdient wird, da macht es rein kommerziell auch keinen Sinn den Steigbügelhalter für andere Unternehmen zu spielen. In diesem Fall müssten die Mineralölkonzerne Werbung für HVO machen, vermutlich bekäme man damit jedoch zu viel Gegenwind von der Konkurrenz, also der klassischen Erdölbranche. Zumal vermutlich ohnehin nicht so viel HVO produziert werden könnte wie landesweit benötigt wird, die vollumfängliche Versorgung somit nicht gewährleistet wäre. Hinzu kommt die entscheidende Variable, nämlich der Preis. Konkurrenzfähig wäre man nur, wenn zur Qualität, welche definitiv stimmt, auch ein günstigerer oder zumindest nahezu identischer Preis hinzu kommt.
Die Großen wollen ihr fossiles Zeug verkaufen, haben daher kein Interesse an "künstlich hergestellter" Plörre, bzw. nur am Rande (Ultimate, usw.), wenn "die Kasse stimmt".