Beiträge von OpelInsi

    Über die Jahrzehnte mit "Standzeugen" hinweg habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Billigste meist das Beste ist. In der Hochzeit hatte ich 3 Bikes gleichzeitig, gefahren bin ich meist nur eines davon halbwegs regelmäßig und auch nur eher selten mehr als 10.000 km pro Jahr. Ständig waren die Batterien das Problem, am schlechtesten schnitten dabei die intelligenten Ladegeräte ab, also jene mit mehreren Ladeprogrammen, die es immer wieder schafften die Batterie unter 11V zu bringen.

    Bewährt haben sich die günstigen Kleinen ohne viel Schnickschnack. Heute würde ich eine smarte Steckdose programmieren, die 1x pro Woche pauschal für mehrere Stunden lädt, so kann man das Teil dauerhaft angeklemmt lassen. Anhand der Aufzeichnung des Stromverbrauchs in den niedlichen Teilen lassen sich sogar bedingt Rückschlüsse auf den Batteriezustand ziehen.

    Schlichtes häufiges abstellen und wieder starten, egal bei welcher Temperatur des Turbos. Es bricht nun mal immer wenn der Motor abgestellt wird der Öldruck zusammen und der Turbo läuft auf dem bißchen Öl aus welches sich in der Lagerung befindet, sprich es entsteht Gleitreibung. So wird über die Jahre das Lagerspiel Nanometer für Nanometer erhöht bis es irgendwann zu groß wird, der Öldruck im normalen Lastbereich nicht mehr ausreicht um dies zu verhindern... und dann war es das für das Teil.


    100 km Fahrt mit 2 bar Betriebsdruck der Ölpumpe bei 30...80% Motorlast verschleißen eine Turbolagerung weniger als ein Kaltstart und das Abstellen nach der Fahrt, das ist auch mit der Grund warum Turbos bei Kurzstreckenfahrer eher in die Fritten gehen als bei Langstreckenbolzern.

    Keine Sorge, ich habe mir auch schon nen Turbo aufgrund zu heißem Abstellen gehimmelt. Er hat sich ca. 6...12 Monate später verabschiedet nachdem ich im vollen Lauf auf BAB spontan die Ausfahrt auf den Rastplatz nahm. Das war ein vergleichsweise teurer Toilettengang. 😬


    Man muss die Ursache finden, dann kann auch korrekt repariert und zukünftig agiert werden.

    Somit war im Insi A eine Art Booster Drive Unit verbaut, jetzt ist die Twinster montiert.



    Somit im Grunde alles beim alten, wenn's dauerhaft flutschen soll dann macht man besser jährlich einen kompletten Ölwechsel, denn die Hydrauliksuppe ist nun in 2 kleinen Kammern verstreut anstatt nur in 1 etwas größeren wie beim "Haldex", was thermisch gesehen mit Sicherheit kein Vorteil ist.

    Fahrdynamisch natürlich schön und besser als zuvor, rein (Service)technisch allerdings eine Verschlimmbesserung.


    Stecken im Motor rund 5 Liter und Getriebe rund 8, die zudem noch per Kühler geschont werden, walkt es hier einen Bruchteil dessen schonungslos durch, noch dazu eher schlecht als Recht gefiltert, bzw. überhaupt nicht.


    Respekt, so dauerhaft zu fahren, denn das kommt in etwa einem Motoröl gleich welches 500.000 km nicht gewechselt wurde. Kann man machen, muss man nicht.

    Ich ziehe meine vorangegangene Aussage zurück und behaupte das Gegenteil, sprich ackerpower hat recht, das Schaltschema ist umgedreht. Ergo Leuchte aus = SSA aktiv, Leuchte an = SSA deaktiviert.

    So zeigen es mir die Statusmeldungen im Cockpit auch an wenn der Schalter betätigt wird.


    Ich habe vorhin eine Probefahrt gemacht und musste feststellen, dass die SSA gar nicht reagiert, mir war jedoch am Anfang als hätte sie noch funktioniert. Kann mich aber auch täuschen. Fakt ist, egal ob ich sie nun am Schalter aktiviere oder deaktiviere, sie ist und bleibt aus. Leuchte geht mit jedem Tippen zwar an bzw. aus, die SSA bleibt jedoch auf OFF.

    Demnach müsste man um die SSA wieder aktivieren zu können das Zwischenkabel entfernen.