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Auch wenn die Marke mit dem Blitz als chronisch notleidend gilt und von General Motors zum französischen Staatskonzern PSA abgeschoben wird, ist die Qualität ihrer Autos in Europa unbestritten. Der Insignia der ersten Generation kam sogar zu weltweiten Ruhm, denn als Chevrolet Malibu reüssierte er in den USA, als Buick Regal in China und als Holden Commodore in Australien. Allein in Europa wurde er rund 940 000-mal verkauft.
Diesen Erfolg im Blick soll der neue Insignia wieder für Furore sorgen. Zunächst als Fließheck-Limousine zur Markteinführung am 24. Juni, dann als Kombi namens Sports Tourer, der zuletzt den Großteil der Verkäufe ausmachte. Zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren in sieben Leistungsstufen zwischen 81 kW / 110 PS und 191 kW / 260 PS stehen für den Antrieb bereit. Von einer 6-Gang-Handschaltung bis zu einer Acht-Gang-Automatik reichen die Getriebe-Variationen. Und bisher ist nicht dementiert worden, dass die sportlich orientierten Kunden sich auf ein OPC-Modell mit weit über 221 kW / 300 PS freuen können. Der günstigste Insignia wird für 25 940 Euro bei den Händlern stehen.
Laut Chef-Designer Stefan Arndt hat sich sein Team beim Styling des neuen Flaggschiffs von der Formensprache des Monza Concept inspirieren lassen, der 2013 auf der IAA in Frankfurt gezeigt wurde. Zu ausladenden Flügeltüren wie beim Showcar hat es nicht natürlich gereicht, aber die Fronpartie, ein längerer Radstand (+92 Millimeter) und kürzere Überhänge vermitteln einen athletischen Auftritt. Ein elegant geschwungenes Armaturenbrett, eine leicht angehobene Mittelkonsole und das neue Head-up-Display (für 955 Euro Aufpreis) sind die Hingucker im Innenraum.
,,Obere Mittelklasse" lautet das Zielsegment, das Maß von knapp 4,90 Metern würde auch für eine Konkurrenz zu den Business-Limousinen vom Schlage eines 5er-BMW oder Audi A6 reichen. Aber das Wort ,,Premium" verwenden die Präsentatoren nur, wenn zum Beispiel Marketing-Manager Albrecht Schäfer davon spricht, dass man deren Hersteller ,,ein bisschen ärgern und herausfordern" wolle. Weniger zimperlich ist Designer Arndt, der sie ,,ordentlich in den Hintern treten" will.
Ob das mit einem 150-PS-Benziner klappt, wie ihn das Basismodell antreibt, muss sich erweisen. Der Insignia ist laut Opel gegenüber dem Vorgänger um bis zu 175 Kilogramm leichter geworden, so dass die Fahreindrücke mit dem Handschalter ganz passabel ausfallen. Lediglich im niederen Drehzahlbereich kommt etwas Müdigkeit auf, denn der Turbo braucht doch 2000 Umdrehungen, um sein volles Drehmoment von 250 Newtonmetern zu entfalten. Wird er etwas fordernder und mit häufigen Gangwechseln im Taunus durch die Kehren gescheucht, kann der Verbrauch sich gen neun Liter schrauben. Vorgesehen sind laut Prüfustand minimal 5,9 Liter auf 100 Kilometer.
Das Fahrwerk ist von bekannter Güte, Unebenheiten werden sauber weggebügelt, nur in scharfen Kurven kommt so etwas wie Seitenneigung auf. Die Lenkung gibt gute Rückmeldung und leidet nicht unter Präzisionsdefiziten, auch wenn die Servounterstützung erheblich ist. Wer es gern etwas dynamischer hat, greift lieber gleich zum Top-Motor, der nicht nur 191 kW / 260 PS generiert, sondern sie auch 400 Newtonmetern an beide Achsen schafft. Der Allradantrieb ist serienmäßig und mit so genanntem Torque Vectoring ausgestattet, das Drehzahlunterschiede zwischen einzelnen Rädern für mehr Fahrstabilität ausnutzt. Da stört es nicht, dass sogar etwas mehr Drehzahl (2500 U/min) für vollen Schub gebraucht wird, denn unter kerniger Klangkulisse geht es zügig vorwärts.
Auf 400 Newtonmeter Durchzugskraft können auch die Fahrer des Zwei-Liter-Diesels zurückgreifen, der sie schon ab 1750 Umdrehungen bereit stellt. Die Leistung von 125 kW / 170 PS deutet darauf hin, dass die Möglichkeiten dieses Selbstzünders im Hinblick auf einen effizienzorientierten Betrieb (nach EU-Norm 5,2 Liter je 100 km) nicht voll ausgeschöpft wurden Diesel dürfte die bevorzugte Motorisierung für den Sports Tourer darstellen, der zuletzt rund 80 Prozent der bestellten Insignia ausmachte.
Die von dem japanischen Ausrüster Aisin zugelieferte, sehr kompakte Acht-Gang-Automatik ist dem Zwei-Liter-Turbobenziner vorbehalten. Wer im Diesel keine Lust auf manuelle Gangwechsel hat, muss sich mit einer Sechs-Gang-Automatik begnügen. Premium nicht sein wollen, aber den Vergleich damit nicht scheuen, heißt für den Opel Insignia, bei Konnektivität und Assistenzsystemen auf dem aktuellen Stand zu sein.
Das Matrix-Licht der Hauptscheinwerfer hat nun 32 LED-Elemente (statt bisher 16) ist bei der Ausstattungslinie Innovation Serie, kostet aber für alle anderen Ausführungen 1590 Euro. Spurhalte- und Einpark-Assistent sind lieferbar, das Head-up-Display projiziert direkt in die Frontscheibe und kommt ohne zusätzlichen Spiegel aus. 360-Grad-Kamera und Rückfahr-Assistent geben Sicherheit, das Onstar-System wurde um einen Concierge-Service (zum Beispiel für Hotelbuchungen) und eine Parkplatz-Suchfunktion ergänzt.
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Beiträge von Skullz101
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Der neue Opel Insignia wird ein komfortables Taxi
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http://www.taxi-heute.de/Taxi-…ird-ein-komfortables-TaxiZitatAlles anzeigen
(...)Dank des längeren Radstands sitzen auch zwei rund 1,85 Meter große Fahrgäste bequem hintereinander, sofern der Vordersitz etwas angehoben ist. Sonst wird der Fußraum im Fond knapp. Beim Umklappen der dreiteiligen Rücksitzlehne vom Kofferraum aus entsteht eine nach vorn leicht ansteigende Ladefläche. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer Sitzprobe vor der Fahrvorstellung des neuen „Flaggschiffs“ der Rüsselsheimer, die am 20./21. März 2017 im Taunus stattgefunden hat.
Zu fahren war dort zwar zunächst einmal nur die Limousine. Sie zeigte mit einer gelungenen Federungsabstimmung trotz 18-Zoll-Rädern und niedrigen Abrollgeräuschen, dass der Neue ein hohes Komfortniveau bietet. Die präzise Lenkung gefiel auf den kurvigen Landstraßen ebenso wie das präzise schaltbare Sechsgang-Getriebe im 2-l-Turbodiesel mit 125 kW/170 PS. Der bekannte und nur überarbeitete Motor hat zwar einen kernigen Unterton, aber der ist gut weggedämmt.In der Limousine kann man bereits zwei weitere Dieselvarianten bestellen: Den 1,6-l-Diesel mit 81 kW/110 PS oder 100 kW/136 PS. Die stärkere Variante kommt auch mit der bekannten Sechsgang-Automatik, während die ganz neue, superweich und überzeugend schaltende Achtgang-Automatik für den Anfang einem starken Benziner vorbehalten ist.
Vielfahrer wie Taxi- und Mietwagenunternehmer sollten die zweite Insignia-Generation gleich mit dem „IntelliLux-LED Matrix Licht“ bestellen. Es wurde mit demselben Zulieferer wie beim aktuellen Astra entwickelt, hat aber mit 32 doppelt so viele Lichtsegmente pro Scheinwerfer wie er. Das erlaubt ein noch helleres Licht sowie feinere Übergänge zwischen dem Fernlicht und den Bereichen, die die Frontkamera maskiert, um vorausfahrende oder entgegenkommende Fahrzeuge nicht zu blenden. Ganz neu ist im Insignia ein 400 Meter reichender Fernlicht-Spot. Er leuchtet so weit, wie das menschliche Auge nachts sehen kann, sobald die Frontkamera auf der Fahrbahn keine anderen Verkehrsteilnehmer mehr erkennt.
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Optisch ist das überaus gelungen. Der Insignia Grand Sport rollt nicht daher – er tritt auf. Breit, aggressiv – und trotz 4,90 Meter Länge mit schwungvoller Coupé-Linie. Nach Höherem strebt er nur im übertragenen Sinn. Die Sitze rücken vorne wie hinten drei Zentimeter gen Asphalt. Ein sportlicher Kollateralnutzen des schnittigen Designs. Und ein Platz-Gewinn für alle Insassen. Opel-üblich gibt’s das vordere Gestühl auf Wunsch mit Siegel für gesunden Rücken, klimatisiert und mit Massage-Funktion.Das Cockpit bleibt dank Touchscreen weitgehend knopflos, aber auch ohne wirklichen Esprit. Immerhin: Alles Wichtige projiziert der Insignia schön in den Blick. Und einpacken kann er auch. Der Grand Sport schluckt 490 bis 1450 Liter, der bald folgende Kombi Sports Tourer 560 bis 1665 Liter.
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Vor 40 Jahren ging sie zu Ende, die ganz große Zeit im Zeichen des Blitzes. Weil Schluss war mit der KAD-Reihe. Klang schwer nach Eishockey und war tatsächlich so etwas wie der erste Sturm der Rüsselsheimer: Kapitän, Admiral, Diplomat. Legendäre Limousinen mit Hubräumen jenseits von 2,8 Litern. Im Juli 1977 lief das letzte Exemplar vom Band – und mit ihm verschwand Opel aus der Oberklasse.
Nun schielen sie wieder aufwärts an dem Ort, den sie das Herz von Opel nennen. Nach all dem Gezerre um den Verkauf an die Peugeot-Mutter PSA wollen sie so etwas wie den Aufbruch wagen. Und so steht der neue Insignia bei seiner Premiere nicht ohne Grund nah beim alten Kapitän. Die Botschaft soll wohl heißen: zu neuen Ufern mit einem neuen Flaggschiff.
Optisch ist das überaus gelungen. Der Insignia Grand Sport rollt nicht daher – er tritt auf. Breit, aggressiv – und trotz 4,90 Meter Länge mit schwungvoller Coupé-Linie. Nach Höherem strebt er nur im übertragenen Sinn. Die Sitze rücken vorne wie hinten drei Zentimeter gen Asphalt. Ein sportlicher Kollateralnutzen des schnittigen Designs. Und ein Platz-Gewinn für alle Insassen. Opel-üblich gibt’s das vordere Gestühl auf Wunsch mit Siegel für gesunden Rücken, klimatisiert und mit Massage-Funktion.
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Komplett:
http://www.insuedthueringen.de…pitaens;art661791,5447436 -
Mittel zur Klasse: Der neue Opel Insignia im TV-Check
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Optisch ist er dezenter, feinfühliger, aber auch dynamischer geworden. Da stecken etliche Vorgaben der – damals umstrittenen – Monza-Studie des Jahres 2013 drin. Sowohl die Fließheck-Limousine („Grand Sport“ 4,91 Meter) als auch der Kombi („Sports Tourer“ 4,99 Meter“) sind in der Länge gewachsen. Sie weisen dank ebenfalls vergrößerten Radstandes (2,84 Meter, plus neun Zentimeter) nun in jeder Hinsicht mehr Platz für Passagiere und Gepäck auf.(...)
Was wir bei ersten Testfahrten bewusst erlebten, war die sattere Straßenlage des Autos, das tiefere Eintauchen in das Fahrzeug-Innere dank der um drei Zentimeter gesenkten Sitzeinheit und das Headup-Display, dessen Inhalte man sich auf Wunsch selbst zusammen stellen kann.
Der Innenraum ist aufgeräumt, kühl, sachlich, schnörkellos, aber dezent. Klavierlack, Chrom und feines Leder sorgen für Luxus. Ein rahmenloser Touchscreen weist die Inhalte des Infotainment-Systems aus. Smartphone-Kopplungen und größtmögliche Interaktivität sind selbstverständlich. Zwei Drittel der Käufer, glaubt der Hersteller, werden sich für die höchste Ausstattungsstufe „Innovation“ entscheiden.
Opel vertraut weiterhin auf aufgeladene Ottomotoren und Dieselaggregate. Neu im Motorenprogramm ist ein 1,5 Liter großer Benziner mit wahlweise 140 oder 165 PS. Die Topversion, ein 2,0-Liter-Turbobenziner mit 260 PS ist an eine Achtgang-Automatik gekoppelt. Im Selbstzünder-Bereich steht ein 1,6-Liter-Triebwerk mit 110 PS und 136 PS zur Verfügung.
Ein Zweiliter-Selbstzünder mit 170 PS lässt sich mit Allrad und der Achtgang-Automatik kombinieren. Die neuen Motoren sollen alle um bis zu zehn Prozent sparsamer sein. Die Markteinführung ist für Ende Juni vorgesehen. Die Preisliste für die Limousine beginnt bei 25.490 Euro, der Kombi kostet einen Tausender mehr.
Unser Fazit: Die zweite Generation des Opelo Insignia ist immer noch ein Mittelklasse-Fahrzeug und das sollte er auch bleiben. Aer er hat die Mittel zur Klasse!
Komplett nachzulesen:
http://www.volksfreund.de/nach…V-Check;art166686,4615962 -
Neuer Insignia: Startschuss zur Produktion des Opel-Flaggschiffes
Im Stammwerk in Rüsselsheim beginnt heute eine neue Ära: Der erste Opel Insignia Grand Sport, der in Kundenhand übergeben wird, ist am Dienstag offiziell vom Band gelaufen. „Wir haben lange auf diesen Tag hingefiebert. Endlich ist unser neues Flaggschiff da. Heute ist ein bedeutender Tag für Opel und für Rüsselsheim“, sagte Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann beim feierlichen Start der Serienproduktion der zweiten Generation des Insignia. „Allein um die Produktion des neuen Flaggschiffs vorzubereiten, haben wir über 500 Millionen Euro investiert.“ Im Scheinwerferlicht stand ein Abalone-weißer Insignia Grand Sport mit 170 PS starkem Zweiliter Diesel-Motor.(...)
Weiter hier:
http://media.gm.com/media/de/d…-start-of-production.html -
Zitat von GM Media News
Rüsselsheim. Das neue Opel-Flaggschiff ist ab dem 20. Februar als Limousine Grand Sport für 25.940 Euro und als Kombi Sports Tourer ab 26.940 Euro bestellbar (UPE inkl. MwSt.). Und die neue Insignia-Generation erweist sich dabei als unwiderstehlich...
Quelle:
http://media.gm.com/content/me…06-neues-flaggschiff.html -
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Dabei nutzt der Fahrer am besten den „Sport“-Modus des FlexRide-Fahrwerks: Die Stoßdämpfer werden straffer, die Lenkung und die Gasannahme direkter. Außerdem greift der Schleuderschutz ESP später regulierend ein, erlaubt dem Fahrer somit einen größeren Spielraum. Ist ein Automatikgetriebe an Bord, dreht es die Gänge weiter aus – der Insignia ist dann ganz auf Sport eingestellt.
Auf der Rückfahrt vom Nürburgring kann der Testfahrer je nach Streckencharakteristik, Lust und Laune zwischen drei Modi wählen:
- „Standard“:
Die automatische Steuerung wählt nach den Informationen der Fahrzeugsensoren stets das beste Set-up.
- „Tour“:
Komfortable Fahrwerksauslegung, Antriebseinstellungen für günstigen Verbrauch – der richtige Modus für entspannte Langstreckenfahrten.
- „Sport“:
Der Insignia taucht beim Anbremsen weniger ein, die Karosserie neigt sich bei schneller Kurvenfahrt deutlich geringer und die Lenkung liefert eine bessere Rückmeldung über den Straßenzustand.Das FlexRide-Fahrwerk passt die Stoßdämpfer in jeder der drei Einstellungen elektrohydraulisch bis zu 500 Mal pro Sekunde oder 30.000 Mal pro Minute der Straße und der jeweiligen Situation an. Außerdem kann der Fahrer unter dem „Sport“-Knopf seine persönlichen Präferenzen für die Charakteristik von Lenkung, Gasannahme und Stoßdämpfern speichern. Darüber hinaus lernt die Software vom Fahrstil des Piloten.
„Das Herz des adaptiven Fahrwerks ist die neue zentrale ‚Drive Mode Control‘-Software. Diese wertet permanent alle Sensoren sowie Einstellungen aus und erkennt den individuellen Fahrstil. Danach werden die einzelnen Systeme für beste Traktion und Straßenlage optimiert“, erklärt Chefingenieur Zipser.
Ist der neue Opel Insignia Grand Sport etwa im „Standard“-Modus unterwegs und genießen die Passagiere auf einer kurvigen Strecke temperamentvoll die Freude am Fahren, dann erkennt die Software an Hand von Beschleunigungs- und Bremswertes den dynamischen Stil und schaltet in Sekundenbruchteilen Fahrwerks- und Antriebskomponenten auf sportlich.
Komplett nachzulesen unter: http://media.gm.com/media/de/d…23-insignia-flexride.html -
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(...)Präzise Schaltung, gute Dämpfung
Ganz neu im Motorenprogramm ist ein 1,5 Liter großer Ottomotor, der in zwei Leistungsstufen mit 103 kW (140 PS) und 121 kW (165 PS) angeboten wird. Er ist eine Weiterentwicklung des 1,4-Liters aus dem Astra und machte in der stärkeren Version bei ersten Testfahrten einen guten Eindruck. Dieser Antrieb dürfte für Privatfahrer eine gute Alternative zum 170-PS-Diesel sein.
Der Motor erweist sich als recht durchzugsstark: Hier merkt man, dass der Insignia dank einer neuen Plattform kräftig abgespeckt hat. Je nach Motor und Ausstattungsvariante bringt die Limousine bis zu 175 Kilogramm weniger auf die Waage. Der 165-PS-Turbo kommt auf ein Gewicht von 1.440 Kilogramm und hatte wenig Mühe, das Fahrzeug auf Touren zu bringen.
Der Fahrwerksabstimmung gelingt der Spagat zwischen sportlich und angenehm straff. Bodenwellen und Unebenheiten werden trotz 18-Zoll-Rädern brav weggebügelt. Alltagstauglichkeit war wohl das Ziel der Ingenieure. Die serienmäßige Sechsgangschaltung erledigt ihre Aufgaben präzise. Wer will, kann auch gegen einen Aufpreis von 2.000 Euro mithilfe einer Sechsgangautomatik schalten lassen.
Etwas finanziellen Spielraum sollte man noch für einige Extras übrig haben. Für den Insignia stehen zahlreiche klassenübliche Assistenten wie zum Beispiel Abstandstempomat ACC, aktiver Spurhalteassistent mit Gegenlenkfunktion, 360-Grad-Kamera oder ein Querverkehrwarner zur Verfügung – je nach Ausstattung ab Werk oder eben aufpreispflichtig. Für Vielfahrer sind auch die rückenfreundlichen AGR-Sitze mit Ventilation und Massagefunktion eine Überlegung wert.
Für die Limousine werden in Verbindung mit dem neuen 1,5-Liter-Turbobenziner mit 103 kW (140 PS) mindestens 25.940 Euro fällig, der Sports Tourer genannte Kombi kostet 1.000 Euro Aufpreis.
Technische Daten
Motorbauart: 1,5-Liter-Turbobenziner
Leistung: 122 kW (165 PS)
Beschleunigung (0–100 km/h): 8,9 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 222 km/h
Normverbrauch: 6,0 Liter je 100 Kilometer
CO2-Emission: 136 g/km
Preis: ab 29.695 EuroMehr: http://www.zeit.de/mobilitaet/…-premiumsegment-limousine
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Opel bringt am 24. Juni den neuen Insignia zu den Händlern. Das Mittelklassemodell tritt dann als Fließhecklimousine mit dem Namenszusatz Grand Sport und als Kombi an. Angesichts des Verkaufs von Opel an den französischen PSA-Konzern war der neue Insignia bei seiner Weltpremiere Anfang März auf dem Genfer Automobilsalon eher Nebensache, jetzt stand die coupéhaft geschnittene Limousine für erste Testfahrten bereit.
Schon der Insignia der ersten Generation war kein kleines Fahrzeug. Die Neuauflage hat gegenüber dem Vorgänger in der Länge noch mal sechs Zentimeter zugelegt und kommt auf 4,90 Meter.
Der Radstand wurde um neun Zentimeter auf 2,84 Meter gestreckt. Ganz schön imposant für eine Mittelklasse. Die um drei Zentimeter abgeflachte Dachlinie nimmt aber einen Teil der Wuchtigkeit, ebenso wie die nun verkürzten vorderen und hinteren Überhänge. Insgesamt wirkt der Insignia, der wieder gegen VW Passat, Ford Mondeo oder Škoda Superb antritt, wie der große Bruder des Astra.
und bzgl. Gewicht:Opel hat dem Insignia Grand Sport alles mitgegeben, was eine Mittelklasselimousine dynamisch und fahraktiv macht: Bis zu 175 Kilogramm hat die Neukonstruktion im Vergleich zum Vorgänger abgespeckt. Dies kommt dem Handling wie auch den Fahrleistungen zu Gute. Der Leichtathlet ist 29 Millimeter flacher als sein Vorgänger, hat eine um 11 Millimeter breitere Spur, deutlich reduzierte Karosserieüberhänge sowie einen um 92 Millimeter längeren Radstand – mit diesem gewinnt der Geradeauslauf bei hohen Tempi zusätzlich an Stabilität.
Der Motor erweist sich als recht durchzugsstark: Hier merkt man, dass der Insignia dank einer neuen Plattform kräftig abgespeckt hat. Je nach Motor und Ausstattungsvariante bringt die Limousine bis zu 175 Kilogramm weniger auf die Waage. Der 165-PS-Turbo kommt auf ein Gewicht von 1.440 Kilogramm und hatte wenig Mühe, das Fahrzeug auf Touren zu bringen.