Beiträge von ackerpower

    Seitdem Opel zu Stellantis gehört, ist das Thema Kulanz beinahe tot. Wenn 2 Wochen nach Ende der Garantie ein Sensor defekt ist, ist Opel stolz darauf, wenn sie dir 30% Kulanz anbieten.


    Wenn eine CarGarantie im Spiel ist, passiert noch weniger, denn dann hast du ja schon jemanden, der dich vor einem wirtschaftlichen Totalausfall schützt, also sieht Opel sich nicht mehr in der Verantwortung irgendwelche Härten abzumildern. Denen ist es selbst bei lückenlos scheckheftgepflegten Autos völlig egal, das Kulanz und Gebrauchtwagengarantie unabhängig voneinander bestehen.


    So habe ich es mit einem Turbolader- und Motorschaden bei ca. 59.700 km nach 2 Jahren und 8 Monaten erlebt. Über 1.500 EUR Eigenanteil und trotz Beschwerde nicht einen Cent Beteiligung durch Opel.


    Welche Erstzulassung und welchen km-Stand hat dein Fahrzeug denn?

    Als ersten Ansatz oder zur Orientierung würde ich dir diese Website empfehlen. Ich überlege, ob ich die Frontkamera von denen nachrüsten lasse.


    Nachrüstsatz Rückfahrkamera Opel Insignia B
    Mit diesem Set können Sie am Opel Insignia B eine Rückfahrkamera nachrüsten.<br /> Die Anzeige des Kamerabild erscheint auf dem vorhandenen Display des Radio/…
    www.opel-freisprechanlagen.de

    Ich fürchte, viele Mechatroniker werden heute gar nicht mehr so ausgebildet, dass sie zu einer analytischen Fehlersuche fähig sind. Oder manche haben vielleicht auch gar nicht den unbedingten Ehrgeiz oder die "zelebralen Kapazitäten", um elektrische/elektronische Fehlerbilder in Kombination mit mechanischen Ursachen zu betrachten.


    Dafür bewundere ich die Autodoktoren. Wahrscheinlich stecken sie nicht in jedes Auto diesen Eifer, aber komplexen Fehlern weiter auf den Grund zu gehen, selbst wenn die Standarddiagnose zu keinem Ergebnis führt, dazu auch mal um die Ecke zu denken, das beeindruckt mich.


    Dazu gehört, das Gesamtsystem Auto umfassend und tiefgehend zu begreifen und mehr als nur ein "Teiletauscher" oder "Fehlercodeausleser" zu sein.


    Andererseits gehört dazu aber auch Kundschaft, die bei Fehlern jenseits des Standards bereit ist, entsprechendes Know-how und Zeit korrekt zu bezahlen...

    Aus der Argumentation von charles63 habe ich mal einen "smart-mutig-interessanten" (aber nicht ganz ernst gemeinten) Ansatz abgeleitet:


    Ich fahre als Kunde zur Werkstatt mit einem Fehler (also nur Symptom), aber mit unbekannter Ursache. Dann sage ich: Macht mir bitte einen KVA zur Behebung des Fehlers.


    Werkstatt: Aber wir wissen ja noch gar nicht, was die Ursache ist.


    Kunde: Mir egal. Ich möchte trotzdem einen KVA haben, der darf auch gerne 50 EUR kosten...


    (...und damit wälze ich dann den Aufwand für die Fehlersuche pauschal auf die Werkstatt ab. Nur: Welche Werkstatt würde so ein ruinöses Geschäftsmodell wohl freiwillig mitmachen?!)

    Vielen Dank für deinen aufklärenden Beitrag Primus! Was du geschrieben hast, habe ich mir (und andere aufgeweckte Köpfe ebenfalls) bereits gedacht.


    Wer auch nur einigermaßen aufmerksam und wohlwollend mitgelesen hat, konnte sich denken, dass es eigentlich keine Grundlage für FOH-Bashing aufgrund deines vorherigen Postings gab.


    Es war auch schon äußerst übergriffig dir gegenüber, dir ohne weitere Kenntnis der genauen Umstände zu unterstellen, du hättest ohne kritische Prüfung jeden geforderten "Mondpreis" bezahlt.


    Ja, es mag so Fälle geben und gerade in Bezug auf Opel-Modelle aus der GM-Ära scheint Stellantis ja eine gezielte Aussteuerung über die Preispolitik der Ersatzteile zu betreiben. Und ja, es mag auch Händler bzw. Werkstätten geben, die sehr bereitwillig in dieses Fahrwasser eintauchen. Doch pauschal den FOH's so etwas zu unterstellen, halte ich für hochgradig unfair und manipulative Stimmungsmache.


    Nein, ich bin "nur" ehemaliger Kfz-Mechaniker und arbeite nicht mehr in der Kfz-Branche, falls mir jemand unterstellen möchte, ich würde bloß "mein" Handwerk verteidigen wollen.

    Laut Thema kannst du dir die Frage eigentlich ja bereits selbst beantworten. 😉 Aber es stimmt: Manche Themen verselbständigen sich schon mal etwas oder biegen an einer bestimmten Stelle in eine ganz andere Richtung ab.


    Manchmal ist eine Rückführung zum eigentlichen Kern des Threads deshalb angebracht, manchmal kann ein "Off-Topic"-Hinweis aber auch ganz böse nach hinten losgehen. Also danke für deinen "Wink mit dem Zaunpfahl" und wir werden sehen, wie es ab hier weitergeht. 🙂

    Also ich habe nachträglich einen gebrauchten Satz Irmscher-Winterkompletträder für unseren Insignia dazugekauft und musste die Sensoren nicht anlernen.

    Später hätten 2 Reifen erneuert werden müssen und beim Kauf bereits minimal vorhandene Beschädigungen des Klarlacks hatten sich mittlerweile zu deutlich erkennbaren "Unterblühungen" ausgedehnt.

    Als die Chance hatte, den gleichen Satz völlig neuwertig (nicht ein einziger Kratzer, Reifen nur 5 tkm gelaufen) nochmals zu bekommen, habe ich zugeschlagen.
    Der Preis war günstiger als 2x neue Reifen und 2x die Instandsetzung der optisch nicht mehr so schönen Felgen (zumal 2 Reifen ständig minimal Luft verloren und irgendwann ebenfalls hätten ersetzt werden müssen) - lange Rede, wenig Sinn: Auch diese Sensoren musste ich nicht anlernen - nach spätestens 10 Minuten Fahrt waren die Werte im Infodisplay ablesbar.

    Das bezieht sich auf keins von beiden. Es ist nur der früher übliche Transportschutzwachs gemeint, da mussten die Autos nach dem Abladen beim Händler erst entwachst werden. Heute sind stattdessen Schutzfolien in den steinschlaggefährdeten Bereichen üblich, da die Fahrzeuge selten in größeren Mengen und für längere Zeit auf Halde gestellt werden. Das Fahrzeug ist ansonsten völlig identisch. Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutzwachs sind selbstverständlich unverändert vorhanden.


    Wurde hier im Forum übrigens an anderer Stelle schon mal behandelt:

    Der Opel Insignia B Bestell- und Wartesaal (Seite 50, falls der Link nicht direkt zur richtigen Seite führt)

    Opala war von 1969-1992 ein Modellname von Chevrolet. Im Leben nicht würde Stellantis diesen Namen für einen neuen Opel benutzen. Wie schon gesagt, sieht das eher nach einem fiktiven Insignia-Facelift aus oder für den Buick Regal.

    Eine Neuauflage ohne Vizor und dazu mit einer Chromspange, die optisch dem Vorfaceliftmodell ähnelt - extrem unwahrscheinlich. Ganz kurz: Clickbait!

    Das weiß ja eben bisher noch keiner hier so richtig bzw. verbindlich. Aber letztlich ist die Frage auch völlig unabhängig von dem Fakt, ob es sich um ein Faceliftmodell handelt oder nicht. Denn: wenn du beim Vorfacelift keine 360° Kamera hattest, hast du das gleiche Problem der Aktivierung. Du brauchst also so oder so ein Gerät, was das Bildsignal ins Display einspeist. Zum Aktivieren gibt es dann bei dem besagten Anbieter diesen Miniknopf (etwa so groß wie ein 10 Cent-Stück) - irgendwann wird es mit den zusätzlichen Tasten eng: Hier der Umschalter für die Frontkamera, dort der Notfalltaster für die Dashcam... :D

    [NACHTRAG] Es gibt ja gewisse Verkaufsportale, da werden sogenannte Video-Einspeiser angeboten, z.B. "Video-Interface Front- Rückfahrkamera 2x Video-In für Opel Insignia B Navi Pro 8" angeboten (Kosten ca. 300 EUR) - bei einem dieser Geräte, die ich gefunden habe (Artikel-Nr. zur Eigenrecherche: RL4-MM-NP), schaltet sich automatisch für ca. 10 Sekunden der Videoeingang für die Frontkamera ein, wenn der Rückwärtsgang zunächst eingelegt wurde und danach wieder herausgenommen wird. An dieses Interface müsste sich die vorstehend genannte Kamera anschließen lassen.