Beiträge von OpelInsi

    Hmmmm, grenzwertig, aber könnte bei dem Fahrprofil hinkommen.


    Die Brembos neigen rein konstruktiv nicht dazu dass deren Beläge in den Führungen stramm laufen (oder gar fest gehen) wie es bei Schwimmsätteln oft genug der Fall ist.

    Ich würde trotzdem empfehlen öfters in der Waschbox ordentlich in die Bremsen rein zu halten um möglichst viel Dreck von Scheiben, Sätteln, Belägen und Haltestiften ab zu bekommen um die Reibung zu minimieren.


    Wenn du ein Laserthermometer hast, miss mal eine Zeit lang regelmäßig die Temperatur der Scheiben nach vergleichbarer Fahrt (Strecke) im dreckigen und gesäuberten Zustand der Bremsen. Wenn sich hier markante Differenzen ergeben, dann weißt du wo der übermäßige Verschleiß her kommt, denn es kann durchaus auf das engere Anliegen der Beläge zurückzuführen sein wenn sie mehr verdreckt sind.

    Gutes Indiz dafür ist dunklere Bremsflüssigkeit in den Sätteln binnen kurzer Zeit, daran erkennt man erhöhten Temperatureintrag in die Sättel. Klar wird sie auch über die Zeit hinweg bräunlicher, macht man allerdings keine Gewaltbremsungen bzw. steht irgendwie ständig öfter/länger auf dem Pedal herum, sollte sie auch deutlich länger schön klar bleiben.


    Generell gilt, je höher der Bremsenverschleiß umso eher sollten auch Bremsflüssigkeit und Bremsschläuche getauscht werden. Wechselturnus von Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre würde ich in deinem Fall auf 12...15 Monate verringern. Bremsschläuche alle 5 Jahre halte ich im Normaltrimm für überzogen, an deiner Stelle würde ich es allerdings machen, nur um sicher zu gehen dass alles zu 100% passt und es nicht an einem verengten Querschnitt im Inneren liegt. Sollte man aber im Pedal spüren können, der Weg wird etwas kürzer und die Temperaturen an den Scheiben steigen.

    Dann ist es mir erst recht suspekt!

    Welche Beläge hast du gekauft und wo?

    Speziell bei Brembos sind viele Plagiate im Umlauf. Vielleicht liegt es daran.

    Bei einer GSI-Bremse muss man schon ab und an Renne fahren damit ein solcher Verschleiß entsteht... oder die StVO regelmäßig komplett ignorieren, denn normal ist das nicht.


    100.000 km sind gechillt bzw. sehr vorausschauende gefahren, aber auch bei den Standardbremsen sind 70.000 km keine Seltenheit mit ersten Scheiben und Belägen.


    Frage ist daher: Bist du so pervers unterwegs oder passt da etwas nicht?

    Vielleicht Kolben fest, o.ä.?

    Meguin = LiquiMoly ? ;) mfg.

    Ganz klares Jein. 🤗

    Ist die Billigschiene von LM, kommt ergo aus deren Abfüllanlagen, unterscheidet sich jedoch teils von Grundölen und Additivierungen deutlich.

    Sind somit manchmal aber nicht zwingend die selben Öle.

    Etwas anders sieht es da bei Mannol und Fanfaro aus, hier sind es oft die gleichen Öle, nur in anderer Farbe der Verpackung, und auch logisch, mit anderer Bezeichnung.

    Jede Firma hat da eine etwas unterschiedliche Philosophie, wobei das schöne an Meguin ist, dass zweifelsfrei das Knowhow von LM dahinter steht und man die Öle oft in Baumärkten bekommt, was schlicht den Zugang erleichtert. Allerdings muss man wissen was was ist, sonst packt man daneben... und im Zweifelsfall besser doch zum LM Original, denn sooo teuer sind sie auch wieder nicht.

    Als Spülöl wie in meinem Fall jedoch definitiv overdosed, das wäre ein monetärer Knieschuss.

    Bei diesem Einsatzprofil braucht es kein Öl mit 40er Heißviskosität, ich würde daher eher bei einem 5W30 bleiben. Der Mehrverbrauch wäre zwar ohnehin marginal, aber den Sprit kann man sich sparen, da die Reserven des dickeren Öls schlicht nicht benötigt werden.


    Um die Motorinnereien zu schonen bietet sich hier eher ein Additiv an, z.B. Ceratec von Liqui Moly oder etwas mit Mos2. Gibt auch Alternativen von Mannol, etc. und ist mit Castrol problemlos mischbar. Wenn du ansonsten zufrieden bist mit dem Castrol würde ich auch dabei bleiben. Wenn nichts klappert, vibriert, usw. gilt der Leitspruch "Never change a running system".

    Tatsächlich habe ich aktuell genau das selbe Problem und meinen FOH auf genau diesen Reparatursatz angesprochen.

    Die Reaktion war - kann er nicht finden, noch nie etwas von gehört und es gab auch noch niemanden mit diesem Problem.


    Hast du zufällig eine Teilenummer oder einen Link o.ä.?

    LG

    Hast du einen FL oder VFL?

    Falls letzteres, dann mach mal ein Foto von den Steckern und Kabeln des Sitzes, dann können wir vergleichen.

    Im Insi nicht, aber in meinem Hyundai IX35 mit 2.0 CDTI, also annähernd vergleichbar würde ich behaupten. Ist ein 5W40 von Eurolub, genauen Namen müsste ich nachschauen. Würde ich nicht mehr fahren, denn davon klappert die Steuerkette beim Start. Viel mehr kann ich zu dem Öl allerdings nicht sagen, denn es fährt sich ansonsten recht unauffällig.

    Hast du ein spezielles 5W40 im Auge?

    Und lässt du es auf der Bahn krachen oder eher nicht? Die Reserven eines 40er brauchst du eigentlich nur bei relativ hoher Dauerlast, wobei viele gute 30er ihm in nichts nachstehen, sofern nicht gerade Höchstleistung gefordert wird weil z.B. gechipt wurde.

    Bei meinem Navi funktioniert das Koppeln mit dem Handy problemlos, manchmal funktioniert jedoch der Gesprächaufbau beim telefonieren nicht. Es kommt dann eine Meldung man solle es später wieder probieren. Am Empfang liegt es nicht, wählt man direkt am Handy, geht es tadellos.

    Hat Jemand dazu eine Problemlösung parat?

    Ja, da bewegt man sich im Promillebereich was die Halter/Fahrer anbelangt.


    Gleichzeitig rollt es mir aber auch die Zehennägel hoch wenn beim FOH der Standardspruch "Dieses Problem hatten wir noch nie." erklingt, denn dann folgt seinerseits meist die Erkenntnis dass es doch noch paar Kunden mit etwas Sachverstand gibt, denen man nicht so leicht die Story vom Pferd erzählen kann. 😁

    Nur mal so am Rande, für Jene die es interessiert...

    Wenn ansonsten alles passt, sollte eine fest auf der Nabe fixtierte Bremsscheibe nicht mehr als 0,02 mm Seitenschlag aufweisen.

    Oberstes Toleranzmaß ist neu wie gebraucht je nach Hersteller ca. 0,05...max. 0,10 mm.


    Gesetzt dem Fall der Verzug kommt ursächlich von einer nicht mehr plan laufenden Radnabe, dann hat man nach einer Vollbremsung schnell mal in der Scheibe einen zusätzlichen Verzug drin, der in etwa dem selben Maß entspricht. Das merkt man zunächst vielleicht gar nicht so wirklich, man spürt lediglich ein leichtes Vibrieren/Pumpen im Pedal beim normalen bremsen und gibt nichts drauf. Bis zur nächsten Vollbremsung... Nach Murphys Law womöglich aus 180 km/h oder sogar 200 km/h + auf BAB... und dann steppt der Bär, denn es fällt einem u.U. bei 60...80 km/h Restspeed das Bremspedal vollends durch.

    Fading aufgrund lokaler Hitzeentwicklung!


    Paar mm hin oder her sind für einen Maurer präzise genug, ein schlechter ist froh innerhalb der Grundstücksgrenze zu bleiben, aber das ist kein Maß im Fahrzeugbau, zumindest nicht was Bremsen anbelangt wo es teils um wenige Hundertstel geht.


    Wenn euch schon die eigene Gesundheit nichts wert ist, okay, geschenkt. Aber im worst case eventuell Unbeteiligte zu involvieren... Naja, nicht ganz so prickelnd.


    Wenn schon der Verdacht besteht, dann nachmessen lassen, denn das geht schnell und kostet fast nichts.