Okay, wenn dir die Leistung reicht dann passt es.
Ist aber kein Motor für überwiegend Kurzstrecke, Stadtverkehr, Kiddies zum Sport bringen, usw., genauso wenig wie der 2 Liter Diesel. Ist auch klar!?
Okay, wenn dir die Leistung reicht dann passt es.
Ist aber kein Motor für überwiegend Kurzstrecke, Stadtverkehr, Kiddies zum Sport bringen, usw., genauso wenig wie der 2 Liter Diesel. Ist auch klar!?
Link führt leider zur App. Hast du einen Direktlink?
Naja, 30 kkm immer mit dem gleichen Öl ist kein Ruhmesblatt aber leider gängige Praxis.
Ob das dann 12 oder 24 Monate drin ist macht den Kohl nicht wirklich fett.
Aber sieh es positiv, dafür hatten die "Profis" weniger Chancen darauf das Fahrzeug kaputt zu reparieren, denn ein durchgestempeltes Checkheft ist heutzutage kein Garant mehr für Qualität jeglicher Art, ich selbst sehe das sogar relativ konträr, auch und gerade bei Opel.
Linse in den Einfüllstutzen und schnüffel am Öl, zieh den Peilstab raus, dann kannst du schon abschätzen was Phase ist.
Kommt noch ein wenig auf den Lack und allgemeinen Zustand, die km und Ausstattung an, ein 1,5 Liter ist für 18 k€ jedoch kein Schnapper. Brauchst du nur so wenig Leistung oder was bewegt sich gerade zu diesem Motor greifen zu wollen?
Besorge dir Kraftstoffzusatz, schütte das Zeug in den Tank und dann gibt ihm mal richtig Drehzahl sobald der Motor warm ist.
Keine 10.000 km p.a. sind nicht gerade das richtige Metier für einen solchen Diesel, Sensoren und DPF sollten bei der Laufleistung aber eigentlich noch nicht dicht sein, sondern nur so verrußt dass ein Sensor muckt, man den Schmodder mit Spritadditiven jedoch beikommen kann.
Die Diesel schütteln sich bei Opel recht gern, von daher lässt sich ein etwas zugesetzter Injektor eher schlecht durchs Popometer diagnostizieren, allerdings per OBD-Dongle und App die Korrekturwerte der Injektoren auslesen, was Rückschlüsse auf Verrußung aufgrund unsauberer Verbrennung zulässt.
Rücklaufmengentest ist auch recht aussagekräftig und für einigermaßen ambitionierte Laien rasch durchführbar, zudem ist das Equipment mittlerweile äußerst günstig.
Schüttet einen AdBlue-Zusatz in den Tank wenn es Probleme mit Kristallisierung dessen gibt, evtl. löst er den hängenden Schwimmer schon.
Falls dan nicht hilft, billiges Handy-Endoskop kaufen und mit dem beiliegenden Haken versuchen den Schwimmer gangbar zu machen.
Bleibt auch dieser Versuch erfolglos, dann Tank mit heißem Wasser fluten und entleeren. Hab am Insi an der Stelle noch nicht herumgeschraubt, kann als sein dass ihr ihn hierfür ausbauen müsst. Bei VW geht auch gerne das Steuergerät kaputt, weil die Platine oxidiert, weniger selten gehen die Pumpen hopps, kommt aber auch vor, zeigt dann aber anderen Fehler als Füllstand an.
Fehler Servolenkung kannst ignorieren, man muss das Lenkrad nur von Anschlag zu Anschlag drehen, notfalls mehrmals, damit Lenkung und Fahrhilfen wissen wo die Räder stehen.
140.000 km sind ein toller Tachostand, da kann man sich gerne mal das komplette Komfortpaket geben, inkl. Riemen-/Kettenwechsel, Injektorensäuberung im Ultraschallbad bzw. Erneuerung im Tausch, AGR-, DPF- und Sensorenausbau mit Reinigung und was halt sonst noch so in der Peripherie der Abgase herum schwirrt.
Ist selbst in der A1 nicht ganz billig, 4000...6000€ solltest schon rechnen, beim FOH ist es ohnehin unbezahlbar, danach solltest jedoch wieder 150.000 km einigermaßen Ruhe haben.
Ich würde es selbst machen bzw. einen befreundeten Schrauber machen lassen, sonst kommst bei den ganzen Verkokungen und Verrußungen, welche nach und nach immer alles reihum zu setzten, auf keinen grünen Zweig, weil ständig ein neuer Fehlereintrag Auftritt.
Erster Fehler ist vom AGR. Kann mit dem Ölwechsel nur zusammenhängen wenn du Ölverbrauch hast, respektive zuvor auch schon hattest.
Wie viel km hat der Wagen runter?
Auf jeden Fall würde ich nochmals in der Werkstatt vorstellig und das Öl ggf. auf deren Kosten tauschen lassen wenn es keine Freigabe dafür gibt. Wenn noch Garantie besteht, dann fein säuberlich dokumentieren, damit der Händler bei Folgeschäden in Regress genommen werden kann.
Wird aber vermutlich nichts passieren, denn Opel stellt so wenig Anforderungen an Motoröle, dass es keine Rolle spielen wird welche Plörre darin rumschwimmt sofern sie nur annähernd die selbe Viskosität hat.. und die hat sie. Das eine wie das andere ist mithin das Billigste was man bekommen kann, nur ein paar Baumarktöle sind in der Qualität noch minder.
Ist wohl eher die Frage wie viele km der Wagen runter hatte und wie dein Fahrprofil so ist. Muss nicht zwingend am Update liegen. Vielleicht hat die Werkstatt auch etwas kaputtrepariert als er zum Update war.
Hast einen Screenshot vom Diagnosegerät?
Der DPF ist sicher nicht defekt, man will dir nur einen neuen verkaufen weil das gut für den Umsatz ist. Defekt ist er meist erst wenn die Keramik bricht, also klappert er wenn man dagegen schlägt. Auch bei hohen km-Leistungen kann er kaputt gehen, 180.000 km hält er jedoch fast immer.
Das Zauberwort heißt geplante Obsoleszenz.
Da hat Opel zwar kein Patent drauf und auch andere Hersteller wie Mercedes haben diese Art der Umsatzankurbelung zwischenzeitlich mal für sich entdeckt, es aber wieder aufgegeben, da solche Dinge dem Kunden schwer zu vermitteln sind.
Zweifelsohne findet man aber kaum einen anderen der dermaßen viel Malheur mit dem Nockenwellenantrieb hat wie Opel, egal ob Riemen oder Kette, das zieht sich wie ein roter Faden durch, ich kenne es seit meiner Jugend nicht anders.
Klar, frühzeitig gemacht ist es kein Problem, aber es kostet und man muss es machen wollen. Mein Kumpel tauschte seinerzeit fast blind Steuerriemen und WaPus an den Astra G, regelrecht im Akkord, und nicht selten waren bei den 16V die Ventile krumm, also gab es das volle Programm mit Kopfreparatur. Hatte selbst nie einen, davon habe ich immer die Finger gelassen, aber meine Freundin besaß einen, allerdings war das ein Freiläufer. Mir wäre damals kein Opel auf den Hof gekommen.
Funktioniert über OBD in der App auch nicht. Es zeigt die Werte erst an wenn man in der Sensorenliste dort hin scrollt, sie werden jedoch sofort genullt sobald man diese wieder verlässt um z.B. Fehlercodes auszulesen.
Da wurde also mal etwas vorgesehen aber nicht zu Ende programmiert.
Hat nichts mit Topspeed zu tun, ich behaupte auch nicht dass ihr 2...3 Stunden am Stück unter Ignorierung aller Verkehrsteilnehmer und der StVO stumpf 200 km/h blasen müsst. So ein Quatsch, denn das wäre gemeingefährlich. Es geht darum alle motor- bzw. abgasrelevanten Teile auf höchstmögliche Betriebstemperatur zu bringen und dort zu halten, damit er die Chance hat entstandene Verkokungen und Ruß selbsttätig zu entfernen.
Heiße Verbrennungsgase bekommt man nun mal am besten bei viel Drehzahl hin und die BAB bietet sich dafür an, zudem ist dort die Wahrscheinlichkeit am höchsten diesen Betriebszustand lange aufrecht erhalten zu können. Haltet einfach so oft und lange wie möglich die Drehzahl über 3000 U/min., und wenn das bei einer Automatik heißt im 5. Gang in einer 120er Zone zu fahren oder im 3. Gang durch eine Baustelle zu zuckeln,... ja dann ist es halt so. Freie Strecke und frische Luft bei Nacht ist gut für die Kühlung, damit strapaziert ihr das Triebwerk weniger als z.B. das ganze Prozedere auf einer vielbefahrenen Landstraße zu praktizieren. Das Getriebe dankt es euch auch, denn so gibt es keine Schaltorgien bei denen Kupplungen und das Getriebeöl unnötig belastet werden.