Beiträge von Opel P1

    Hallo Zusammen !


    Ich hoffe, jemand kann mir helfen, einen Tipp geben, oder vielleicht hatte jemand schon mal das gleiche Problem. Meine Nerven liegen mittlerweile blank.

    Folgendes ist seit über einem Jahr mein Problem :

    Die Motorkontrollleuchte meines Insignia B, Grand Sport Fliessheck, 1,5 l-Direct 16V Turbo, mit 103KW, geht in unregelmäßigen Abständen an und irgendwann wieder aus. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Motor kalt, oder warm ist, ob ich fahre, oder stehe, ob ich lange gefahren bin, oder gerade erst losgefahren bin. Auffällig ist nur, dass die Leuchte nicht gleich beim Starten leuchtet, es sei denn, sie ist vorher während der Fahrt angegangen. Und jetzt das Interessante : Nachdem die Leuchte vielleicht ein paar Stunden, oder einen Tag geleuchtet hat, ist sie dann, irgendwann beim Starten wieder aus. Dann kann ich drei, vier Tage fahren, es ging auch schon mal zwei Wochen, ohne dass die Leuchte aufleuchtet und dann, plötzlich leuchtet sie wieder auf. Eigenartig ist auch, dass sie meist einfach angeht, ohne "Klingeltonwarnung", aber immer öfter bekomme ich erst einen Warnklingelton und dann die Anzeige "Die Motorleistung wurde verringert".

    Was sagt die Werkstatt, bzw. die Werkstätten ? Ich war mittlerweile in drei Opelvertragswerkstätten und in zwei freien Werkstätten und keine konnte mir helfen. Beim Auslesen bekommen alle den Fehler "Korrelation zwischen Kurbelwellenposition und Nockenwellenposition" angezeigt, aber alle Werkstätten sind sich sicher, dass sich die Steuerkette nicht "gelängt" hat und auch, dass sie nicht übergesprungen ist. Der Motor läuft ganz ruhig, zittert nicht mal. Er nimmt Gas gut an und fährt ganz normal außer, wenn er die Warnung "Motorleistung wird verringert" anzeigt. Wenn sich die Steuerzeiten durch ein Längen der Kette, oder durch das Überspringen der Kette verändert hätten, dann müsste die Kontrollleuchte doch permanent leuchten, oder irre ich mich da ? Ebenso müsste sie doch immer leuchten, wenn ein anderer, dauerhafter Fehler vorliegt, oder ?

    Was wurde getan, bzw. gefunden ? Zuerst wurde ein Nockenwellensensor gewechselt, der angeblich kaputt war, Erfolg gleich Null. Dann wurde eine lose Kabelverbindung diagnostiziert, dann Öl in den Nockenwellensensoren, dann das "falsche Motoröl, bzw. zu wenig Motoröl (völliger Quatsch übrigens). Es wurden noch weitere hilfreiche Vermutungen angestellt, aber nichts hat geholfen, Die Leuchte geht an, wann sie will und sie geht wieder aus, wann sie will. Auf meine Frage, "ob es nicht ein Wackelkontakt im Anzeigeblock (an der Leuchte selbst) sein könnte, wurde ich nur mitleidig belächelt. Nun könnte man die Leuchte ja ignorieren, aber was, wenn sie mal einen tatsächlichen, schwerwiegenden Defekt anzeigt ? Der Wagen hat jetzt übrigens 150 000km runter.

    Interessant finde ich, dass es in der Betriebsanleitung heißt, dass, wenn die Motorkontrollleuchte aufleuchtet, ein Fehler / Defekt bei der Abgasrückführung, bzw. des Abgassystems vorliegt. Dazu hat aber bisher keine der besuchten Werkstätten etwas gesagt, weil ja beim Auslesen die Nockenwellensensoren angezeigt werden.


    Ich bin mittlerweile fix und fertig. Wenn ich das Auto nur sehe, wird mir schlecht und wenn ich fahren muss, sitze ich da und warte förmlich auf das "Pling" und das Aufleuchten der Kontrolllampe. Über 12 Mal war ich schon in verschiedenen Werkstätten, ohne den geringsten Erfolg. Hat von euch jemand einen Hinweis, einen Tipp, oder hatte jemand das Problem vielleicht auch schon ? Ich bin für jede Hilfe dankbar !


    Gruss, Andreas

    Vielen herzlichen Dank für deine umfangreiche und erklärende Antwort. Nach so einer detailierten und ausführlichen Antwort habe ich lange gesucht und habe lange darauf gewartet. Nur schade, dass man solche Auskünfte nicht in der Opelwerkstatt, oder bei Opel in Rüsselsheim bekommen konnte.

    Dass mir hier schon bei meiner ersten Anfrage zu meinem "Problem" geholfen wurde / wird, zeigt mir, dass ich hier gut aufgehoben bin und mit diesem Forum die richtige Wahl getroffen habe.

    Nochmals vielen Dank für die Hilfe, ich weiß jetzt, woran ich mit dem Motor bin, worauf ich zu achten habe und was in Zukunft zu tun ist. Endlich ! :thumbup: :thumbup:


    Viele Grüße

    Andreas

    Herzlichen Dank für das "Willkommen". :thumbup:

    Ja, ich hätte wohl die Suchfunktion nutzen sollen, aber ich bin schon etwas älter (wie mein Nutzername wohl verrät) und ich war schon froh, dass ich die Anmeldung hinbekommen habe. ;)


    Danke auch für den Link, aber so ganz klar ist mir das immer noch nicht. Der Insignia B hat also eine Kette für den Nockenantrieb und einen Zahnriemen für :?: :?: , ja wofür ?

    Auch ist mir neu, dass eine Steuerkette gewechselt werden muß. Und wann muß der Zahnriemen (wofür auch immer der nötig ist) gewechselt werden ?

    Ich hatte mal den Rekord D, als ich jung war, den habe ich mit 250 000 km verkauft, da wurde niemals was gewechselt, weder Zahnriemen, noch Kette, nur fünf mal die Wasserpumpe :rolleyes:


    Übrigens hatte ich wegen dieser Fragen auch bei Opel in Rüsselsheim direkt angefragt. Die Antwort war ein Witz, m.M.n. hat man einfach kopiert, was die Google KI schreibt. Kein Wunder, dass die nur eine Kundenbewertung von 1,7 (von 5) haben. Jedenfalls haben die mir kein Deut weitergeholfen. Hoffe daher, dass mir hier auf meine Fragen Klarheit verschafft wird

    Hallo Zusammen !


    Ich habe erst seit kurzer Zeit einen Insignia B GS 1,5T, vorher hatte ich den Insignia A. Leider ist mir bei dem Wagen bei 220 000km der Zahnriemen während der Fahrt gerissen, also ca. 20 000km vor dem zweiten Wechseltermin. Der Motor und damit der Wagen waren damit hin. Ich war zu jeder Inspektion in der Opel Werkstatt und hatte alle Wechselintervalle eingehalten. Eigentlich wollte ich mir keinen Opel mehr kaufen, aber in der Werkstatt sagte man mir, dass so etwas mit dem Insignia B nicht passieren könne, denn der hätte eine Steuerkette. Nun, mit 75 000km auf der Uhr habe ich erfahren, dass der Insignia B sehr wohl auch einen Zahnriemen hat ! Ich falle aus allen Wolken. Hat man mich belogen, oder was soll sowas ? Was muß ich beachten und welche eventuellen Wechselintervalle muß ich beachten ?

    Google und die KI schreiben nur, dass es den Insigina B sowohl mit Steuerkette, als auch mit Zahnriemen gibt, abhängig davon ob es ein Benziner, oder Diesel ist. Die Nachfrage in der Opelwerkstatt hat mir auch keine Sicherheit gebracht. Meine Nachfrage beim Werkstattmeister ergab, "das er keine Ahnung hätte, er müsse sich erst mal schlau machen, er würde zurückrufen". Nach einer haben Stunde rief er zurück und sagte mir, der Insignis B hätte eine Steuerkette. ich müßte mich um nichts mehr kümmern. Scheint doch aber nicht zu stimmen, wenn der Insignia B doch einen Zahnriemen hat. Ich bin total unsicher und genervt. Im Fahrzeughandbuch und in der Gebrauchsanweisung habe ich auch nichts gefunden.

    Was muß ich über diesen Zahnriemen wissen ? welche Wechselintervalle gibt es ? Und was treibt dieser Zahnriemen eigentlich an ?