Motorölwechsel durch Absaugung 2.0 CDTI D20DTH B20DTH

  • Hallo Leute,

    habt ihr schon Erfahrungen sammeln können beim Ölwechsel durch Absaugung über die Ölpeilstaböffnung?

    Durch Faulheit/Bequemlichkeit möchte ich in Zukunft bei meinen Fahrzeugen das Öl absaugen statt Abzulassen und das werde ich nun auch bei dem Insignia probieren.

    Ich habe gestern mal probeweise ein Schläuchle bis in die Wanne geführt und bin auf den letzten paar cm hängen geblieben. Durch Drehen und rumspielen bin ich dann wohl doch bis an den Wannenboden gekommen.

    Dennoch hat mich gewurmt wieso bzw. woran in hängen geblieben bin und hab mich mal auf die Suche im Netzt gemacht. Bilder wie genau der Ölpeilstab geführt wird habe ich angehängt. Was interessant ist und ich bis dato auch nicht kannte, der Peilstab wird direkt über den Ventildeckel durch den ganzen Block bis zur Wanne geführt statt eines externen Führungrohres. Mein Schlauch scheint wohl an einem Steg der oberen Ölwanne oder vielleicht sogar an dem Saugrohr der Ölpumpe anzustoßen.

    Was auch interessant ist in welchem Bereich der Peilstab endet, also wo genau man das Öl dann absaugt. Es wäre sogar in der Nähe der Ölablassschraube. Dadurch, dass das Gewinde der Ablassschraube etwas in die Ölwanne reinzeigt kann durch normales Ablassen auch ein gewisser Teil vom Öl in der Ölwanne verbleiben. Durch die Absaugung könnte man eventuell sogar ein geschickteren Punkt treffen und mehr Öl absaugen als wenn man es ablassen würde. Wobei ich es persönlich nicht für allzu kritisch sehe wenn im Motor etwas verbleibt. Das Motorinnere ist ja sowieso mit Altöl benetzt und irgendwo steht immer etwas Öl.

    Wenn ich die Abssaugung durch habe teile ich meine gemachten Erfahrungen, ansonsten würde ich mich auch über eure freuen. Vielleicht hatte auch schon jemand die Ölwanne ab und kann uns Bilder zeigen.


    Auszug Teilekatalog bearbeitet.pngD20DTH Ventildeckel oben bearbeitet.jpgD20DTH Ventildeckel unten bearbeitet.jpgDDTH Motorblock Zylinderkopf bearbeitet.pngD20DTH Ölwanne bearbeitet.pngD20DTH Ölwanne unten bearbeitet.jpg

    Insignia B Sports Tourer, 2.0 CDTI (D20DTH 125kW), 8G-Automatik, Ultimate, BJ 2019 (Vorfacelift)

  • KoenigVonKaufland

    Hat den Titel des Themas von „Motoröllwechsel durch Absaugung 2.0 CDTI D20DTH“ zu „Motorölwechsel durch Absaugung 2.0 CDTI D20DTH B20DTH“ geändert.
  • So Ölwechsel ist durchgeführt und hat recht gut geklappt. Absaugen konnte ich etwa 5l, wobei der Motor auch überfüllt war bzw. das Öl vermutlich durch Diesel verdünnt war. Leider konnte ich mir aufgrund von Zeitdruck nicht die Mühe machen und kontrollieren was noch aus der Ablassschraube raus gekommen wäre. Hoffe beim nächsten Wechsel komme ich dazu. Reingekippt habe ich allerdings nur 4,5l, da der Motor zur Diesel-Verdünnung neigt wollte ich etwas Spielraum und habe deshalb nur auf den Strich vor Maximum aufgefüllt. Ob jetzt wirklich bei der Absaugung 0,5l (Ölfüllmenge 5,25l, eingefüllt bis Strich vor max. müssten 5,25l-0,25l=5l sein, eingefüllt ja nur 4,5l) im Motor verbleiben kann ich nicht sagen, in wie weit der Motor überfüllt war konnte ich am Peilstab auch nicht richtig erkennen. Wie viel Öl bei einem Wechsel über die Ablassschraube im Motor verbleibt ist ja auch ungewiss.

    Im Ölfiltergehäuse stand recht wenig Öl, da bietet sich die Absaugung natürlich auch an allerdings kann man die Menge auch sicherlich mit ein paar Papiertüchern aufsaugen. Zum Öffnen des Filtergehäuse braucht man eine 24er Nuss oder Ringschlüssel, mit einem Gabelschlüssel würde man vermutlich den Sechskant des Deckels zerstören. Bei meinem ersten Versuch mit einem Engländer hat sich der Sechskant ganz schön verformt und geöffnet bekommen habe ich den Deckel trotzdem nicht. Dadurch war ich gezwungen mir eine Nuss zu besorgen.

    Abgesaugt habe ich das Öl mit einer billigen 12V Pumpe von Amazon (Homtone Ölabsaugpumpe Dieselpumpe Kraftstoffpumpen Absaugpumpe (Unsere Seite enthält Affiliate-Links, für die unser Forum möglicherweise eine Vergütung bekommt.)). Den mitgelieferten 6mm Schlauch habe ich auch, bis auf das Anstoßen, problemlos bis in Ölwanne führen können. Nachdem die Biegung des Schlauches etwas geradegebogen war stieß ich auch nicht mehr an. Ich hatte sicherheitshalber noch dünnere Schläuche (5mm & 4mm) besorgt welche natürlich noch etwas leichter reingeschoben werden konnten aber ich glaube man könnte vermutlich sogar noch auf 7mm gehen.

    Gedauert hat der ganze Spuk etwa 30 Minuten welche man bestimmt bei einem routinierteren Vorgehen auf 15-20 Minuten reduzieren kann und viel sauberer war das ganze natürlich auch noch.


    IMG_20230305_113909.jpgIMG_20230305_114001.jpg

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    Einmal editiert, zuletzt von KoenigVonKaufland ()

  • Hi, ich hatte ja die billige 12v-Pumpe gehabt. Was mich aber gestört hat, dass die bei kaltem Öl kaum Durchfluss hatte. Zu heiß durfte dieses allerdings auch nicht sein, da die Pumpe sonst Schaden nehmen würde.

    Habe mir jetzt eine manuelle 7l Pumpe gekauft, allerdings noch nicht ausprobiert.

  • Ich denke mit diese Pumpe wird genauso sein zu kalt Scheisse zu Warm auch, ich nehme lieber die Elektrische weil da ist man sicher das die Elektrische fast alles absaugt bei manuelle wird warscheinlich mehr Altöl reste drinne bleiben.

    INSIGNIA B GS EZ 02/22

    174PS 2.0D (LSQ)

    Handschalter,Silber, Frontkratzer :thumbsup:

  • Ich hab die manuelle Pumpe schon mit Wasser getestet. Das hat die richtig schnell pumpen können schneller als die elektrische warmes Öl gepumpt hat. Ok der Vergleich zwischen Wasser und Öl ist nicht ideal aber dennoch. Die elektrische hat zuletzt für 1l kaltem Öl 30 Minuten gebraucht. Hab dann das Öl über ablassen gewechselt, weil ich nicht mehr warten wollte. Vielleicht hatte die auch schon ein Schuss.

    Im folgenden Video klappt das abpumpen auch sehr gut, also ich würde von der elektrische abraten aber deine Entscheidung natürlich.

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    Für 39€ gibt's die manuelle Pumpe in der Bucht.

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  • Ölwechsel per Pumpe habe ich der Bequemlichkeit halber auch schon gemacht, weil es sie mal recht billig (ca. 13€) beim Discounter zu kaufen gab.

    Zeitlich spart man sich nichts, nur die Schraubarbeit wird vermindert.

    Bei Fahrzeugen mit untenliegendem Filterelement wie beim Insi ist es allerdings sinnbefreit, denn Unterfahrschutz und Filterbehälter müssen dennoch weg, da kann man dann auch gleich das Öl ganz konventionell ablassen.


    Es ist ergo meist nur etwas für Leute die einen "Zwischenölwechsel" machen ohne dabei den Filter zu tauschen. Das machen viele Selbstschrauber und Taxler so, denn es spricht nichts dagegen das Öl nach 10...15 kkm zu erneuern, den Filter jedoch erst nach 30 kkm und mehr, denn der hält deutlich länger durch. Restlos entleert bekommt man den Motor so kaum bis gar nicht, ist aber bis zu einem gewissen Grad auch nicht essentiell.


    Kurzstrecklern würde ich allerdings empfehlen den Motor davor langsam und schonend ordentlich heiß zu fahren, damit das Kondenswasser verdampft bzw. möglichst vollständig im Öl gebunden wird. Insbesondere Benziner sind hier betroffen, Diesel eher weniger. Da Wasser schwerer ist als Öl, sammelt es sich primär unten in der Ölwanne, wo man mit dem Schlauch nicht immer zur Gänze hinkommt. Auch Ruß und anderer Dreck muss möglichst komplett in Schwebe gehalten werden, was nur mit richtig warmen und gut durchmischten Öl funktioniert.

    Also vor dem Absaugen immer schön 20 km fahren, wenn möglich zügig durch Kurven wedeln, erst danach absaugen, sonst füllt ihr neues Öl auf Wasser und anderen Schmodder in der pampigen Ölwanne.

  • Habe früher bei meinem Bootsmotor auch immer mit einer Pumpe das Öl abgesaugt, es war einfach zu umständlich da unten rein zu kriechen und quasi blind herum zu schrauben und dort einen eher zu kleinen Auffangbehälter mehrfach "einzufädeln".

    Dabei habe ich einfach eine alte Elektropumpe von einer Scheibenwaschanlage verwendet, die ich noch herumliegen hatte. Als Saugrohr habe ich ein Messingrohr passenden Durchmessers benutzt, welches bis auf den Boden der Ölwanne reichte, sowie ein paar passende Plastik Schläuche.

    Für die ca 10 Liter hat das etwa 30 Minuten gedauert - bei warmen Öl. War für mich ok, ich muss ja nicht daneben stehen bleiben. Da gab es auch genug andere Tätigkeiten um die Zeit zu vertreiben.

    Beim ersten Mal habe ich danach die Ölablassschraube entfernt um zu prüfen, wie viel Öl noch kommt. War einfach nicht der rede Wert.

    Nach drei Jahren war die Pumpe zwar hin, dann kam halt die nächste.

    Also für den einfachen und relativ sauberen Ölwechsel zwischendurch keine schlechte Methode.

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    Insignia A Sports-Tourer schwarzmetallic :thumbup:

    Insignia B GS 2.0D Innovation, "Leder" Sitze, :)

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    Cayenne V6, Leder, Luftfederung, AHK - ab sofort mein Zugfahrzeug ^^