Ich habe mal bei einem Fahrsicherheitstraining gelernt, das die Hinterachse für die Fahrstabilität verantwortlich ist und beim Bremsen und Ausweichen entlastet wird, weil sich der Masseschwerpunkt nach Vorne verschiebt und das Heck entlastet wird. Wenn ich hinten jetzt die schlechteren Räder habe geht mir der komplette Grip verloren. Das Fahrzeug wird mit dem Heck zwangsläufig quer zur Fahrtrichtung kommen. Genauso verhält es sich beim Kurvenfahren, welches bei mir häufiger vorkommt als Gefahrbremsen oder Ausweichen. Das Heck kommt quer. Wenn das passiert, schlage ich im schlechtesten Fall mit der Seite in einen Baum oder entgegenkommendes Fahrzeug ein. Da ist mein Insigina aber etwas Dünnhäutig. Wenn der "schlechte" Reifen auf der Vorderachse ist, schiebt er geradeaus und ich habe die ganze, durch Ingenieure berechnete Knautschzone zur Verfügung, welche mir das Laben rettet.
Wegen Allradantrieb kann mir die Antriebsachse egal sein.
Ich hatte mal bei meinem Vectra C Caravan einen defekten Stoßdämpfer an der Hinterachse. Auf der Autobahn konnte man deutlich wahrnehmen, dass das Fahrzeug beim überfahren von Querrillen vorne unruhiger wurde.
Und jetzt antworte ich doch
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Was du beschreibst sind ausnahmesituationen. Im Normalfall greift und regelt das EPS und deine anderen kleinen helfer sodass es kaum passiert das dein Heck dich Überholt. Und wenn das heck beim anbremsen leicher wird, nützt dir das Profil auf der Hinterachse auch nichts. Das Profil ist dazu da Wasser zu verdrängen, bzw. im Winter den Schnee zu greifen. Auf trokener Fahrbahn ist das Profil relativ egal. Da wären Slicks sogar besser geeignet.