Beiträge von OpelInsi

    Um sich solch Plasteteil per Ast oder Stein anzuknacksen ist ein Wald- bzw. Feldweg doch der prädestinierteste Ort, oder nicht?!

    Nimm es sportlich... solange es so glimpflich ausging, kann man damit leben. Stehe vor dem gleichen Problem, als Waldbesitzer ist ein Insi nicht gerade die erste Wahl und man muss mit einem Kompromiss leben. Er ist für so etwas nicht gebaut weil schlicht zu tief.

    Ist der DPF einmal defekt, sprich undicht geworden, dann setzt er den restlichen Auspuff inkl. SCR-Kat und Sonden übermäßig mit Ruß zu. Tauscht man dann den DPF, reinigt jedoch den weiteren Abgasstrang nicht, was teils aufwendiger ist als der DPF-Tausch selbst, dann kommt auch ohne einen weiteren Defekt am nun erneuerten DPF aus dem Endrohr munter der Ruß.

    Nicht selten fällt man deswegen erneut durch die AU...

    Je nachdem wie lange der Defekt also bestand bis es zum DPF-Wechsel kam, muss man den Auspuff längere Zeit freifahren und erst dann den nächsten Gang zur Messung antreten.

    Heißt: Solange den DPF-Hersteller bzw. -Erneuerer keine Schuld trifft, müsst ihr entweder die Kiste ordentlich warmfahren und dann mehrere Hundert Kilometer treten bis der Rotz aus dem Auspuff gepustet wurde, oder mechanisch, z.B. mit Hochdruckreiniger und passendem Reinigungsmittel nachhelfen.


    Schon mal gesehen wie Pragmatiker reinigen um durch die AU zu kommen?

    Lambdasonde raus, Adapter für Wasserschlauch dran, Motor starten und... Vollgas!

    Ihr werdet Bauklötze staunen welch Jauche der Motor aus dem Endrohr spuckt. 😄 Videos dazu gibt es auf YT. Garantiert Greta-freundlich und CO2-neutral. 🤣🤣🤣

    Nichts hält besser als ein gutes Provisorium aus fachkundiger Hand, ergo: Never touch a running system, denn mehr als dicht kann eine Dichtstelle nicht sein!


    Frage ist höchstens, über was bist du "geschanzt" um diesen Schaden zu produzieren?

    Bist du alleiniger Benutzer des Fahrzeugs?

    Rein subjektiv läuft mein F20DVH mit 5W30 weniger rappelig als mit dem 0W20, deswegen werde ich vorerst auch dabei bleiben.

    Wobei mir egal ist was Opel oder sonst wer dazu sagt, evtl. Schäden gehen ohnehin auf meine eigene Kappe, weil durch die fehlenden Besuche in Vertragswerkstätten meine Garantie definitiv dahin ist.


    Auf jeden Fall klingt er mit dem dickeren Öl akustisch weniger auffällig, der helle metallische Klang ist weniger präsent als zuvor. Ob es auch besser schmiert weiß der Teufel... das wird die Zeit erst zeigen müssen, genauso ob der Ölverbrauch geringer wird, denn dafür habe ich es noch nicht lange genug in Verwendung.


    Das Thema Öl ist jedoch eine absolute Glaubensfrage, hier scheiden sich seit jeher die Geister. Witzig ist allerdings, dass Opel sich zu einer solch schriftlichen Aussage herab lässt, denn sie bestärkt mich in der Annahme das 0W20 Öl sei primär (oder einzig) in Verwendung um die Euro-Normen zu erfüllen, sprich zuvorderst den Verbrauch zu senken, nicht jedoch zwingend nötig, bzw. im Zweifelsfall die schlechtere Wahl hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit der Motorteile.


    Denn sieht man sich die Einsatztemperaturen diverser 0er-Öle unterschiedlicher Marken an, sollte man eher meinen den Insi nicht in Zentraleuropa zu bewegen sondern schon in Norwegen oder gar Sibirien. Wie war das mit dem Klimawandel, wird es tendenziell eher kühler oder wärmer?! 🤔

    Was also den Wintereinsatz anbelangt, ist das 0W20 relativ optimal, für den Sommer ist es absolut grenzwertig, je nach verwendeter Plörre sogar dezent außerhalb der Range, sofern man auch z.B. gelegentliche Italien-Urlaube oder forsche Tripps auf deutscher BAB zugrunde legt, denn hier wird es mit der Heißviskosität u.U. sehr knapp. Mir wäre es bei 35°C+ Außentemperatur und längerer Zeit 200 km/h+ auf BAB mehr als unwohl mit dem 0W20, denn was nützt mir eine Garantie auf Teile die mit einem passenden Öl wie dem 5W30 (oder gar noch dicker) erst gar niemals kaputt gingen, da ein Schmierfilmabriss nahezu unmöglich ist?!


    Hört nicht auf Dritte, nicht auf den Hersteller, nicht auf Öllieferanten und erst recht nicht auf die Masse, sondern auf eure Maschinen, den gesunden Menschenverstand und das eigene Bauchgefühl. Vor allem aber beachtet das individuelle Nutzungsprofil, denn das ist entscheidend für Ölsorte und Wechselintervall.

    Naja, alles okay, wenigesten wurde der Fehler gefunden. Ist auch nicht ungewöhnlich, denn der Schlauch wird jedes mal beansprucht sobald der Turbo loslegt. Das Geflecht reißt irgendwann an der schwächsten Stelle... und dann war es das. Sowohl der Turbodruck, Hitze als auch mechanische Beanspruchung durch Bewegungen beim Gas geben bzw. wegnehmen zerren mit der Zeit an der Substanz.

    Weiche es mehrmals und am besten über Nacht mit Kriechöl ein, dann sollte es sich schon lockern. Die Schrauben hast du raus, es sind ja nur zwei?!

    Wie CRB schon richtig angemerkt hat, wird die Ansaugbrücke ähnlich zugesetzt sein, also heißt das ausbauen und reinigen.


    Falls du ein günstiges neues AGR brauchst, schick mir eine PN, wir haben hier noch eines von Johannes liegen, bei dessen Insi der Verdacht bestand dass es defekt ist, welcher sich jedoch nicht bestätigt hat.

    Getriebe zurücksetzen funktioniert nur mit einem Tester.

    Ob das Öl 77°C oder 86°C hat, wird keine große Rolle spielen, notfalls könnte man jedoch an einem relativ warmen Tag eine sportliche Runde drehen auf der viel im kleinen Gang im manuellen Modus gefahren wird.

    Wenn du sicher gehen willst, bau den Ansaugschlauch ab und sichte das Verdichterrad. Wenn es im Innenraum pfeift, dann sollte an der Welle dezentes Spiel vorhanden sein und wenn es rasselt das Verdichterrad bereits sichtbare Beschädigungen aufweisen. Bereits bei ersterem fehlen dem Motor schnell 10...20% an Leistung und das Ansprechverhalten verzögert sich.

    Das Rasseln kann nach ein paar Sekunden Vollgas auf BAB aufhören... dann zerschmettert es nämlich die Turbine am Verdichtergehäuse und die Fetzen landen im LLK, nebst einer gehörigen Portion Öl (als Topping sozusagen). Mit Rasseln würde ich keine Minute mehr fahren, denn das zeigt den Exitus bereits an. Am ehesten erkennt man einen Turboschaden aber im Rückspiegel, denn neben Pfeifen ist Blaurauch aus dem ESD eines der untrüglichsten Zeichen überhaupt.


    Im Zweifelsfall muss das Abgasrohr bzw. der DPF ab, denn radiales Spiel beginnt nicht selten abgasseitig, zudem lässt sich so auch das Axialspiel genauer prüfen.

    Beim Turbotausch die Druckölleitung stets sichten, besser noch mit austauschen, alle relevanten Dichtungen, Schrauben, etc. sowieso.

    Zuvor jedoch noch Ölpumpendruck überprüfen (auslesen), denn ein Turbo verschleißt zwar auch so, wenn jedoch die Ölpumpe der ursächliche Übeltäter ist, geht der neue Turbo bald wieder hopps.

    Mehrfachölwechsel ist faktisch eine Spülung, nur eben auf Raten, aber der Effekt ist der selbe sofern nur regelmäßig ausreichend viel getauscht wird. Altes, dreckiges, sprich verschlissenes Öl kommt raus und neues rein.

    Beim erstmaligen Wechsel würde ich die Prozedur in kurzen Intervallen mehrmals hintereinander durchführen, also so viel ablassen und auffüllen wie möglich, 1 Tankfüllung verfahren, wieder wechseln,....

    Man erkennt dann mit der Zeit schon wie dunkel das Öl noch ist bzw. wann es nahezu neuwertig erscheint.

    Lasst das alte in ein sauberes Gefäß ab bzw. füllt es danach in einen Messbecher um, so könnt ihr es einerseits optisch besser kontrollieren und seid nahe an der werksmäßigen Füllmenge.

    +/- 0,5 Liter sind dem Getriebe relativ egal, erst wenn zum Schluss nahezu alles 1x getauscht wurde Öl auf Solltempetatur bringen und den Füllstand (bei laufendem Motor!) an der kleinen Schraube anpassen.


    Ich habe bei meinem Insi die M18x1,5 Einfüllschraube gegen einen ca. 1 Meter langen Hydraulikschlauch mit Schnellkupplung ersetzt, kann jetzt somit von oben per Pumpe Öl einfüllen, so spare ich mir das ständige (De)montieren der über dem Getriebe liegenden Teile. Mindestens 1x im Jahr pumpe ich ein paar Liter frisches Öl ins System, viel mehr Gutes kann man dem Getriebe eigentlich nicht mehr tun.