Beiträge von OpelInsi

    Primär durch eine andere Fahrweise, also etwas mehr Gas in der Beschleunigungsphase, jedoch smooth mehr, niemals mit viel Last aus dem Drehzahlkeller holen. Öl könnte einen Ausschlag geben, ist aber wahrscheinlich nur ein sehr kleiner Faktor, probehalber könnte man es jedoch mal mit einem 0W30 oder 5W30 versuchen, gerade in den Sommer hinein. Der Verbrauch wird sich marginal erhöhen, die Warmlaufphase etwas verlängern, viel mehr Negativauswirkung ist allerdings nicht zu erwarten.


    Etwas komisch ist, dass es nur den Zylinder 4 betrifft, denn das deutet eher auf einen lokalen mechanischen oder elektrischen Defekt hin. Stutzig macht mich auch der doch recht hohe Durchschnittsverbrauch, denn wenn der Motor oft in niedrigen Drehzahlen umherdümpelt, weil das Getriebe früh schaltet, dann passt das nicht wirklich zusammen. Wie hoch war der Verbrauch früher denn so?

    Angenommen die NW-Verstellung hätte einen Schaden, dann würde dies zwar zu unruhigem Lauf und verzögertem Startverhalten führen, jedoch nicht zwingend zu Zündaussetzern, und aller Wahrscheinlichkeit nach nicht nur auf einem Zylinder. Eher plausibel wäre ein nicht ganz dicht schließendes Ventil, was man anhand der Kompression aber sehen hätte müssen, oder eine verschlissene Nocke. Letzteres führt zu Spiel am Kipphebel, was man im fortschreitenden Stadium auch deutlich hören kann, auch und insbesondere im Standgas. Hier würde ich einmal ansetzen, sprich genauer hinhören und im Zweifelsfall den Ventildeckel abnehmen um eine Sichtkontrolle durchzuführen.


    Lauteten die Fehlermeldungen vor Kerzen- und Spulenwechsel auch immer einzig auf Zylinder 4?

    Der Teufel ist ein Eichhörnchen, ich hatte schon mal das Pech Zündleiste und Kerzen getauscht zu haben, dennoch ruckelte der Motor weiter. Ursache war damals ein haarfeiner Riss im Isolator einer der neuen Kerzen. So fein, dass er mit dem bloßen Auge erst sichtbar wurde nachdem man sie dort mit ölig-dreckigen Händen angefasst hat, als man die Kerzen unter den Zylindern getauscht hatte und zwischendurch genauer inspizierte um zu sehen ob der Fehler wandert oder nicht.


    An deiner Stelle würde ich zudem auch Stecker und Kabel der Spule (nochmals) genauer in Augenschein nehmen, evtl. gibt es hier einen Wackelkontakt, weswegen auch immer. Korrosion, beginnender Kabelbruch, Kurzschluss, Quetschung, Marderbiss, usw. ebenfalls möglich.


    Last but not least: Ob der diversen anderen Fehler würde ich mir gutes Kontaktspray besorgen und einmal die 2 großen Stecker von Motor- und Getriebesteuergerät abziehen und mit dem Spray behandeln. Zuvor Akku abklemmen, allerdings könnten danach trotzdem diverse Fehlercodes erscheinen die gelöscht werden müssen, also nicht wundern wenn der Motor zunächst im Notlauf festhängt. Die Masse an Fehlern deutet doch schon sehr auf eine Kontaktschwierigkeit im Bereich großer Steckverbindungen hin.

    Ich würde behaupten der Sensor hat einen Schuss. Die 57 kPa bei Motor aus können nicht stimmen, denn selbst oben auf der Zugspitze herrschen über 60 kPa.

    Low Speed Pre Ignition, Frühzündung bei niedrigen Drehzahlen. Hört sich wie Klingeln an, ähnlich dem Dieselnageln, nur heller. Ganz schlecht für Kurbel- und Nockenwellentrieb, zumal Benziner im Gegensatz zu Dieseln hier rein konstruktiv nicht so robust aufgebaut sind.

    Die Versuche der Spritsparerei haben also technische Grenzen, die man möglichst nicht über- bzw. in diesem Falle nicht unterschreiten sollte.

    Ab einem gewissen Punkt geht dies auch auf Schwungrad, Kupplung bzw. Wandler und/oder Getriebe, weil sie die kraftschlüssigen Schläge ebenso abbekommen.


    Ob die Kurbelwellenlager deswegen teils so früh sterben ist meines Wissens noch nicht abschließend geklärt, denkbar, neben Fertigungsfehlern, ist es jedoch, wobei ich persönlich jedoch eher an zweiteres glauben.

    Das Axialspiel der KW würde ich bei dem Motor auf jeden Fall regelmäßig prüfen.

    Naja, Minus-Polklemme lösen... und es kann ohnehin eigentlich nichts mehr passieren, denn dann ist elektrisch faktisch alles tot.


    Ich würde damit, so ich es mir selbst nicht zutraue, eher in eine Freie gehen oder zu einer Kette, welche im Zweifelsfall beide Varianten auf Lager haben und zum vernünftigen Preis einbauen.


    Alternativ... ich wohne im Bereich Ulm/Augsburg.

    Bin aber prinzipiell der Meinung Jeder schafft das selbst, zumal mit bebildeter Anleitung nicht viel schiefgehen kann und haushaltsübliches Werkzeug absolut ausreichend ist. Ein wenig Engagement zum Selberschrauben hat noch Keinem geschadet, denn wenn der Akku einmal im Felde streikt ist Vorwissen besser als stundenlang in der Kälte auf den ADAC oder anderweitig fremde Hilfe zu warten während man sich u.U. die Klöten abfriert. Ich würde es daher schon rein aus Eigennutz und als Vorbereitung auf zukünftige Ereignisse zuhause in aller Ruhe probieren. Scheitern gehört zum Lernprozess, aber ein paar Hundert € wären für mich allein schon Ansporn genug.

    500€ Werkstattkosten angenommen, bekommt man dafür einen passenden Akku, einen 3/8" Ratschenkasten von Facom, einen Satz Schraubendreher von Wera, etc., eine Kiste Bier, einen halben bis vollen Tank Sprit und ein Abendessen zusammen mit der Holden. Meine würde sagen: "Mir egal wie lange du dafür jetzt in der Garage stehst, mit der Batterie rumblödelst und Bier säufst, morgen hat die Möhre wieder zu laufen wenn wir zum Griechen fahren! Und du zahlst!" 😁😜😁

    Pragmatische Ansicht meinerseits:


    Du willst sie nicht in der Apotheke tauschen lassen, ergo machst du es selbst. Somit schon mal anfangen zu schrauben, sprich Bügel ab und Abdeckung. Wenn ich mich recht entsinne braucht es dafür nur eine Ratsche mit 10er Nuss bzw. 10er Schlüssel, auch für die Polklemmen. Vielleicht noch einen Schraubendreher oder kleine Zange um die Kabel-Clipse aus der Abdeckung zu bekommen.

    Ist Letztere ab, dann weißt du welcher Akku benötigt wird.

    Bis der neue Akku geliefert wird bleibt die Abdeckung einfach demontiert.


    Rest spare ich mir, alles super erklärt und bebildert dank BlackPearl in #45.



    Etwas umständlich konzipiert, aber durchaus keine Raketentechnik.

    VFL und FL unterscheiden sich etwas (Einbaulage längs/quer), ähneln sich in der Machart jedoch sehr.

    Jeder der nicht gerade zwei total linke Hände hat und ein Billy-Regal aufbauen kann welches danach nicht aussieht wie ein Vogelhäuschen, bekommt das hin und kann sich die 400€ sparen. 😁👍

    4. Gang wäre okay, im Rollen dann auch der 5., das Getriebe müsste dann aber unter Last alsbald wieder in den 4. zurückschalten.


    Ein einmal aufgespieltes Update kann der FOH nicht wieder rückgängig machen. Sollte das aktuelle einen Bug enthalten, kann dieser beim Händler nur durch ein neuerliches Update beseitigt werden.

    Alternative: Tuner.

    Selbst wenn alles i.O. wäre, würde es mich als solch Motörchen in den Gängen bei der Geschwindigkeit auch schon schütteln.

    Bitte nicht übel nehmen, aber das grenzt an Vergewaltigung. 😭

    Was du da klingeln hörst ist vermutlich LSPI.

    Gaaaanz gut für ein kurzes Motorleben...


    Klemme die Batterie über Nacht ab, damit die Adaptionswerte des Getriebes zurückgesetzt werden, und du danach evtl. einen niedrigeren Gang eingelegt hast, sprich er etwas später bei höherer Drehzahl hochschaltet.


    Tausche die Zündspulen von Zylinder 1+4 und schau ob der Fehler wandert.

    Besorge dir zum FS Auslesen einen Dongle (Klon genügt) und lade eine App aufs Handy.

    Danach sieht man weiter.


    Ehe die Kupplung über den Jordan geht ist eher die Kurbelwelle in de Fritten. Habt ihr die mal überprüft? Teils gab es in der Hinsicht schon bei 30 kkm Lagerschäden.

    Würde zunächst einmal empfehlen den FS auszulesen.


    Warum wurde das Update aufgespielt, gab es zuvor Probleme mit dem alten?

    Wann wurde ein Getriebeölwechsel durchgeführt?

    Passiert es nur bei S/S oder auch sonst sporadisch?


    Meine Vermutung ist eher dass es vom Motor kommt, aber das ist ohne FCs reines Stochern im Nebel.


    Spontan könntest du mal über Nacht die Batterie abklemmen (und evtl. gleich laden), damit die Adaptionswerte auf Null gesetzt werden. Vielleicht hilft das schon.

    99% des Schmodders sind dem Ruß geschuldet welches vom AGR rückgeführt wird. Jeder Diesel mit AGR leidet mehr oder weniger darunter, je nach AGR-Steuerrate. Bei meinem Euro5 Hyundai sah der Krümmer nach ca. 190 kkm ähnlich versifft aus wie der von Carno, er hat aber auch über zig tausende km BAB Vollgas bekommen, was im Verhältnis zu weniger Ablagerungen führt, schlicht weil das AGR weniger lange und weit offen stand.