Beiträge von OpelInsi

    Reifen werden mit der Zeit lauter, allerdings mit höherer Geschwindigkeit umso mehr und mindestens achsweise. Zudem ergibt sich daraus nie ein Schleifgeräusch, höchstens ein Art turbinenartiges Surrgeräusch wenn sie Sägezähne gebildet haben.

    Kommt ein wenig auf den Einsatz an, aber bei normaler Nutzung und vernünftiger Lagerung hat man mit lauten Laufgeräuschen eigentlich die ersten 10 Jahre kein Problem sofern es sich um Markenreifen handelt.


    Radlager verhält sich ähnlich, auch das wird mit steigender Geschwindigkeit kontinuierlich lauter. Unwuchtige Schleifgeräusche ergeben sich dadurch aber auch nicht. Es läuft rau, surrend bis mahlend.


    Wenn es nicht das Getriebeausgangslager ist, dann muss es die Antriebswelle sein, denn sie hat definitiv mehr Spiel als sie haben sollte. Man kann es nur leider auf dem Video schlecht erkennen weil vom Rad her kommend gefilmt wurde, aber es ist vorstellbar dass es hier zu Unwucht kommen kann die je nach Fahrgeschwindigkeit zu- und abnimmt.


    Folge dessen kann durchaus ein leichtes Spiel am Radlager sein, ich würde daher vermutlich die Antriebswelle erneuern, in dem Zuge den Planlauf an der Radnabe messen und wahrscheinlich gleich Nabe und Radlager mit tauschen.

    Wenn es ganz gleichmäßig ist und vom Unterboden kommt - man hört es besser seitlich neben dem Auto stehend als davor - dann ist es vermutlich das AdBlue-Einspritzventil. Es tickert.

    Wenn es der DPF ist, der nach dem Regenerieren knackt, dann hört man es eher von vorn, das Geräusch ist jedoch ungleichmäßig und hört sich dumpf blechern an.

    Das ist ein Effekt der intelligenten Ladegeräte, weil sie eine nicht immer optimale Ladekurve wählen. Vergleichbar einem Automatikgetriebe das je nach Fahrsituation auch nicht immer den richtigen Gang wählt, weil es nicht weiß was als nächstes kommt bzw. gefordert wird.


    Im Grunde passt es aber, es ist eine schonende Ladung und du brauchst es nicht überwachen. Ladegeräte ohne intelligente Steuerung sind für relativ entladene Akkus besser, sie knallen von Anfang an das Maximum rein und nehmen den Ladestrom mit den Stunden kontinuierlich zurück. Man sollte sie nur rechtzeitig wieder abklemmen um die Batterie zu schonen, da 100% eher kontraproduktiv sind, +/- 90% dagegen besser. Nachteil der intelligenten: die Ladezeit ist länger. Spielt aber bei Erhaltungsladung meist keine Rolle, da die Akkus über Nacht am Strom hängen. Ist eine Batterie nach 12 Stunden nicht fit, dann hat sie vermutlich ohnehin einen Schuss weg.

    Die Platte ist seitlich links vorn am Batterierand eingeclipst. Hebe sie vorsichtig an und schau wo sie hängt. Es ist eine lange, relativ massive Haltelasche mit senkrechten Streifen. Wenn du die Batterie der Länge nach betrachtest dann liegt sie parallel zu den Polen gesehen eine Handbreit hinterhalb des Pluspols und gut 5 cm darunter.

    Nur die Mutter unten an der Klemme des Pluspols, sonst nichts.

    (Und natürlich zuvor! auch das Kabel des Minuspols, auch logisch.)

    Danach das komplette Plastikteil, also inkl Sicherungen, nach oben hin entfernen, sprich abziehen. Ist aber wie bereits erwähnt normalerweise mindestens 1x am Rand der Batterie geclipst, also Lasche suchen und diese leicht aufbiegen. Sobald die Polklemme gelöst ist, merkst du beim Anheben schon wo es klemmt. ;)


    Nach dem Akkutausch wirst du die Fensterheber evtl. anlernen müssen. Einfach 1x runter und wieder hochfahren, dabei Knöpfe gedrückt halten. Fertig.

    Die oberste Abdeckung ist nur geclipst, normalerweise seitlich. Nach der Haltelasche suchen, diese leicht anheben und die Abdeckung waagerecht abziehen.


    Minuspol trennen, danach Pluspol (SW10) und den Haltebügel mitsamt Halteblech entfernen (ebenfalls SW10). Polklemmen mit Anbauteilen zur Seite legen. Unterer Kunststoff des Pluspols ist am Rand der Batterie ebenfalls geclipst.


    Falls Isoliertschale aus Kunststoff vorhanden ist, diese nach oben hin entfernen, dabei auf Kabel samt Clipse achten.

    Richtig, Abgassensoren (die im DPF sitzen), je einer vor und nach der Keramik.

    Sollten sie zu niedrige Werte liefern, dann kann es durchaus auch sein dass die Elektronik die Regeneration als nicht erfolgreich abgeschlossen bzw. nicht weiter durchführbar erachtet und daher binnen kürzester Zeit einen zweiten Versuch startet, obwohl der vorige eigentlich i.O. war.


    So genau bin ich aber in der Materie nicht drin, kann also sein der Gedankengang ist falsch. Immerhin gibt es mehrere Parameter, u.a. den Differenzdruck, anhand dessen die Elektronik hernach eigentlich schnallen müsste dass alles wieder okay und kein weiterer Regenerationsversuch von Nöten ist.


    Die Frage wie es parametriert ist könnte uns allerdings nur der zuständige Programmierer beantworten, nur ist der nicht greifbar. 😬


    Ich würde einfach mal die Daten auslesen mit welcher Temperatur er durchschnittlich regeneriert, wie lange und nach welcher Wegstrecke im Schnitt, denn die Werte sind einsehbar. Dann mal die Temperatursensoren ausbauen und reinigen, danach warten bis die nächste Regeneration einsetzt und hernach wieder die Daten auslesen.


    Witzigerweise habe ich selbst gerade auch das Phänomen der häufigen Regs. Bisweilen waren fast 800 km der Schnitt, oft sogar 1500 km und mehr die Regel seit ich ihn fahre. In letzter Zeit hat er binnen 1000 km 3x regeneriert was sehr komisch ist. Vielleicht liegt es an den tiefen Temperaturen in Kombination mit viel Kurzstrecke. Leider habe ich die Temperaturen der Sensoren nicht überprüft, müsste ich mir das nächste Mal interessehalber ansehen.