Beiträge von OpelInsi

    Könnte auch ein undichtes/teildefektes Einspritzventil sein oder an Kraftstoffpumpe bzw. -filter liegen. Wann wurde Letzterer gewechselt?


    Schütteln bei bestimmten Drehzahlen haben Saugerdiesel gerne wenn das Ventil im Rücklauf beschädigt ist, es kommt dann bei gewissen Lastzuständen im unteren Drehzahlbereich zur Unterversorgung der mechanischen Einspritzpumpe. Bei Rails, egal ob Diesel oder Benzinern, ist es ähnlich wenn der Solldruck nicht anliegt, da sagt dann die Elektronik: "Wenn du mit dem Sprit knauserst, dann geh ich eben in den Notlauf, für knapp über Standgas und 50 km/h wird es schon reichen. Falls nicht, dann kannst zu Fuß gehen." 😁

    Auch Wasser im Tank führt zu sporadischen Aussetzern und MKL. Hier hilft Spiritus in den Tank zu kippen, allerdings bindet das Ethanol im E5 Kraftstoff bereits eventuell vorhandenes Wasser von Haus aus. Du könntest spaßeshalber aber auch mal E10 probieren, denn der Versuch kostet dich quasi nichts.

    Verzahnungsformen gibt es gar nicht so viele unterschiedliche, ein geschultes Auge erkennt es teils schon beim bloßen Hinsehen. Tragpunkt, Zahnflankenspiel, etc. ergeben sich nicht selten aus Tabellen oder den Gehäuseabmaßen, also würde ich mir darob keinen allzu großen Kopf machen. Du musst nur eine Klitsche mit Fachkompetenz finden deren Arbeit einigermaßen bezahlbar ist.


    Seinerzeit baute Opel mehr oder weniger den gleichen Mist erneut ein, nicht selten waren die Teile nach weiteren 10...20 kkm wieder Fratze, von daher macht ein neues Originalteil gar nicht sooo viel Sinn, denn wer weiß schon ob es nicht noch immer so ist. Jene die es revidieren müssen um die Schwachstelle(n) wissen, so es sie gibt, sonst gäben sie keine 12...24 Monate Garantie auf ihre Arbeit. Profis brauchen keine Zeichnung von Opel, die bauen teils schon länger funktionierende Getriebe als Opel es mit seinem Kostendruck auf die Zulieferfirmen es je könnte. 😂


    Eine Möglichkeit: mieses Gussmaterial am Tellerrad und/oder unzureichende Härte dessen. Ersatz durch ein Identteil hoher Güte beseitigt das Problem dauerhaft.


    Als Fallstricke sehe ich persönlich mehr die Lager und Wellendichtringe als denn die Zahnräder, denn da verbauen viele Hersteller gerne eigens für sie produzierte Größen um den ambitionierten Hobbyschraubern und Fachfirmen in die Suppe zu spucken.

    Altes raus, zerlegen, sichten und defekte Teile der Firma zukommen lassen. Wer so etwas produzieren kann, der kann es im Regelfall auch vermessen, bzw. weiß zumindest eine Adresse die das drauf hat.


    Ich würde jedoch zuvor doch mal noch einen Kulanzantrag bei Opel stellen, denn das Problem Haldex/Diff gab's bei den 4x4 vor über zehn Jahren schon, wobei im Zuge von Garantie und Kulanz mehrfach ein Großteil der Kosten von Opel übernommen wurden, hin bis zu 90%. Gut, jetzt schwingt Stellantis das Zepter, aber fragen kostet nichts außer ein wenig Zeit. Seinerzeit war augenscheinlich die Gehäuseentlüftung das Hauptproblem.

    Bei dem Kurs würde ich glatt mal nach einem Gebrauchtteil fahnden und nebenher das www. nach Firmen durchforsten die Zahnräder nach Kundenwunsch für Sportwagen anfertigen (z.B. Renne, Rallycross, etc.).

    Kann nämlich sein, dass du dort eine Einzelanfertigung der defekten Teile günstiger bekommst als ein überholtes Teil beim hiesigen Instandsetzer kostet, zudem qualitativ höherwertiger als Originalzulieferteile.

    Meinte mal gelesen zu haben, dass Opel in Diff und Sperre das gleiche Öl verwendet, habe aber selbst keinen 4x4, daher kann ich es nicht überprüfen. Unlogisch wäre es jedoch nicht zwei unterschiedliche zu verwenden weil die Anforderungen andere sind.

    Rot kann es nicht sein, das hat nur das Automatikgetriebe, was den Eigenschaften nach eher einem Hydrauliköl nahe kommt anstatt einem Getriebeöl. Müsste also demnach im Diff ein gelbes sein, sprich ungefärbtes.

    Rot ist nur das im Automatikgetriebe. Wenn das mal grau wird mit Metallschimmer... ist das Getriebe längst hinüber, da bewegt sich gar nichts mehr.


    Das Diff-Öl ist original grün, wird bei VW und Konsorten turnusgemäß alle 60 kkm gewechselt, Opel dagegen sieht dies m.W.n. gar nicht vor, was m.A.n. ein Fehler ist. Wird grau mit der Zeit, von grün ist da kaum bis gar nichts mehr zu erkennen. Aber... es gilt oben Geschriebenes, Schlamm und selbst kleinste Späne sind nicht unweigerlich das Todesurteil eines Diffs, dafür ist mehr nötig, im Normalfall gehen ihm Geräusche und/oder Undichtigkeiten voraus. Man muss schon viel Indizien ignorieren um ein Diff auf der Bahn zum abrupten Platzen zu bringen. Oder ordentliche Drifts und Burnouts produzieren... bis das Öl schäumt und das Teil verraucht.

    Nachtrag:

    Erhöhtes Zahnflankenspiel zwischen Teller- und Kegelrädern gehen mit einem Rucken im Antriebsstrang einher, kann jedoch auch von der Kardanwelle herrühren.

    Schlagen, klopfen oder poltern spricht eher für ausgeschlagene Lager, Buchsen, usw. vom Fahrwerk, ergo Federn, Dämpfer oder Querlenkern, Stabistangen.


    Wenn es sich so anfühlt oder anhört als würde das Hinterrad bei engen, langsamen Kurven rubbeln, dann stimmt an der Fahrwerkseinstellung etwas nicht, bei Tieferlegung meist Sturz oder Nachlauf. Das geht mächtig aufs Diff sofern nichts anderes "nachgibt". -> Ab zur Achsvermessung.

    Silbergraues Öl ist nichtssagend und absolut normal nach einer gewissen Laufleistung, genau wie metallischer Schlamm an der Magnet-Ölablassschraube.

    Selbst einzelne hauchfeine Späne im my-meterbereich sind kein Beweis für ein defektes Diff, denn in so einem Getriebe wird geklotzt und nicht gekleckert. Insbesondere dann, wenn selten oder noch gar nie das Öl gewechselt wurde.

    Allerdings gibt es zwei glasklare Indizien die einen nahenden Tod ankündigen:

    1. Surrende bis pfeifende Geräusche aus der Gegend der Hinterachse und/oder

    2. erhöhtes Lagerspiel an Getriebeein- und/oder ausgangswellen, nicht selten begleitet mit Ölundichtigkeiteiten an eben diesen Stellen.


    Falls es defekt ist, muss zudem die Ursache dafür gefunden werden.

    a) normaler Verschleiß aufgrund hoher Laufleistung

    b) Tod infolge überhöhter Beanspruchung und/oder zu seltenen Ölwechseln

    c) Folgeschaden aufgrund defekter Kardanwelle bzw. deren Anbauteilen wie Hardyscheiben, Kardangelenken, ausgeschlagener Verzahnung oder Lagern.

    d) etc., pp.

    Falls dort etwas im Argen liegt, geht u.U. das neue Diff und/oder das Getriebe nach gewisser Zeit in die Fritten.

    OMG, so einen Schlauch mit ähnlichem Anschluss hatte sich mein Kumpel letzt bei seinem Renault demoliert als er das Öl gewechselt hat. Ist mit dem Schraubenzieher abgerutscht...

    Sehr ärgerlich, denn das Teil war wochenlang nicht lieferbar. Scheint in deinem Fall zum Glück nicht so zu sein, falls euch das aber mal trifft, sucht euch aus dem www einen Schlauch mit passendem Durchmesser und ggf. T-Stücken aus Messing, o.ä.

    Bei mir lag zufällig noch ein Wasserschlauch aus Gummi von einem alten Mercedes herum, den wir mit Schlauchschellen befestigt haben. Das Provisorium funktioniert tadellos.


    Die Konstruktion ist an sich recht pfiffig, jedoch der Kunststoff nicht sehr robust, zudem wird er über die Jahre brüchig.

    Der Gegenpart ist eine Art Schlauchtülle (Männchen), also einfach Schlauch aufstecken und mit Schlauchschelle fixieren - feddich. Hält vermutlich länger als das Original und ist locker um die Hälfte günstiger.


    Du meinst aber nicht zufällig das hier?

    Falls ja, ich hätte noch einen überzähligen Reparatursatz hier liegen, kannst haben falls du möchtest.