Beiträge von Ninobit

    Es geht um das Hydroaggregat, um die Kolben (Bremssattel vorn) zurück zu drücken, muss scheinbar per OBD das Bremssystem in Wartungsmodus gestellt werden. mfg.

    Moin, braucht man nicht zwingend. Der Servicemodus für die Handbremse setzt auch das Hydroaggregat mit in den Servicemodus.


    Wie schon beschrieben. Habe es vor 2 Wochen erst noch selber so gemacht.

    Moin,

    einfach wie hier beschrieben vorgehen:

    Opel Insignia B Feststellbremse zurückstellen Servicestellung
    Hallo, in dem Video zeige ich euch wie ihr beim Opel Insignia B (sollte beim A auch so sein) die Feststellbremse / Handbremse / Parkpremse in die Servicestel...
    youtu.be


    Danach lassen sich die Kolben problemlos zurückdrücken.


    Nach Abschluss aller Maßnahmen sollten die Fehler im System noch einmal gelöscht werden, dann ist alles erledigt.

    Zu den Fehlern:


    Bei mir hat das Fahrzeug im Servicemodus die Memory-Funktion der Sitzverstellung deaktiviert – vermutlich, damit der Mechaniker nicht eingeklemmt wird. Außerdem wurde das Airbag-Steuergerät abgeschaltet.


    Alle Systeme meldeten, dass keine Kommunikation mit dem Airbag möglich sei. Ich gehe davon aus, dass es sich dabei um einen Sicherheitsmechanismus handelt.


    Nach dem Beenden des Servicemodus (siehe Video) funktionierte die Kommunikation im CAN-Bus wieder einwandfrei. Die Fehler waren jedoch noch im System gespeichert und mussten daher einmal kurz manuell gelöscht werden.

    Moin,

    das habe ich tatsächlich auch bei meinem. Ich habe aktuell auch ca. 110.000 km drauf.


    Gerade im Winter war das bei mir besonders auffällig – im kalten Zustand hat er ähnlich reagiert wie du beschreibst: leichtes Ruckeln bei niedriger Drehzahl und diese kleine Verzögerung beim Schalten.

    Jetzt, wo es wärmer ist, ist es deutlich besser geworden bzw. fast weg.

    Scheint also bei der Motor-Getriebe-Kombi nicht untypisch zu sein.

    Ich werde beim nächsten Service selbst eine Getriebespülung machen und dann schauen, ob sich das noch verbessert.


    Viele Grüße

    Moin,

    vielen Dank dir für die ausführliche Antwort, das hilft mir echt weiter.

    Könntest du mir vielleicht nochmal einen genauen Screenshot von deiner Bestellung für alle Kleinteile schicken? Beim Ölwechsel selbst blicke ich durch, aber mit Hydraulikschläuchen habe ich bisher noch gar nichts gemacht.

    Mich würde vor allem interessieren, wie du den Schlauch auf der offenen Seite verschlossen hast, wo und wie du ihn genau langgelegt und befestigt hast und ob man beim Steuergerät nur losschrauben muss oder auch die Kabel abziehen muss.

    Und die Gewindetülle aus Messing war wahrscheinlich für den Anschluss vom Plastikschlauch gedacht, oder? Bei der Pumpe müsste doch im Prinzip jede gehen, die ölbeständig ist, oder?

    Auf jeden Fall nochmal herzlichen Dank dir.

    Bei meinem F20DVH muss neben den Steuergeräten auch jedes mal die Batterie raus. Da mir das zu lästig ist, habe ich anstelle der Öleinfüllschraube einen Hydraulikschlauch mit 18mm Ringauge montiert.


    https://www.directupload.eu/file/d/8728/5ulnt6tl_jpg.htm


    Über diesen drücke ich das frische Öl mit einer Billigpumpe vom Discounter direkt aus dem Kanister ins Getriebe. Es muss nur noch die Pumpe angeschlossen und die kleine Ölablassschraube demontiert werden, schon kanns los gehen. Ist eine einigermaßen saubere Sache und geht schneller als mit einem Spülgerät.

    Moin,

    saubere Lösung.

    Mein F20DVH hat jetzt 110.000 km runter, deshalb ist das für mich gerade auch echt interessant.

    Welches Mannol Öl hast du genau eingefüllt? AW-1 bzw. ATF 6 sind ja die Specs fürs Getriebeöl, wenn ich das richtig im Kopf habe.

    Was ist das genau für ein Schlauch? Würde den mir auch gerne besorgen;) Hast du den dauerhaft dran gelassen oder nur fürs Befüllen montiert?

    Und wie schlägt sich das Mannol bisher bei dir? Ich habe von Mannol bis jetzt nur Kühlflüssigkeit und Bremsflüssigkeit benutzt, Motoröl noch nicht, und beim Getriebeöl auch noch keine eigenen Erfahrungen.

    Ich würde da jetzt keinen Schnellschuss machen.

    Beobachte das erstmal ein bisschen gezielt, lad die Batterie ggf. mal extern voll und schau dann, wie er sich nach dem Start und im Stand verhält. Parallel kannst du die Batterie ja mal selbst mit dem Multimeter messen oder auch messen lassen via Lastwiederstand.

    Wenn die Batterie noch in Ordnung ist bzw. nicht wirklich am Ende, dann wird die Ursache ziemlich sicher woanders liegen.

    Ich wünsche eine erfolgreiche Diagnose und viel Glück.

    Bei mir war die Bordspannung vor dem Tausch tatsächlich ziemlich niedrig – oft unter 12 V, teilweise so um die 11,8–11,9 V, allerdings natürlich nur vor dem Start gemessen. Das Ganze war im Winter hier oben im Norden, also mit längeren Phasen unter 0 °C. Und genau das ist halt Gift für die Batterie, weil das Batteriemanagement bei sehr niedrigen Temperaturen die Batterie gar nicht mehr richtig lädt. Das konnte ich ganz gut über OBD mit Live-Daten nachvollziehen.


    Was bei mir noch dazukommt: Ich fahre unter der Woche praktisch gar nicht, sondern pendle am Wochenende – dann zwar längere Strecken, aber das Auto steht halt oft mehrere Tage am Stück. Also keine klassische Kurzstrecke, aber trotzdem viel Standzeit, was unterm Strich ähnlich ungünstig ist.


    Im Winter läuft bei mir auch oft das elektrische Zuheizersystem („Quickheat“) mit – das zieht rund 1 kW. Bei 12 V Bordnetz sind das nach P = U × I grob über 80 A Stromaufnahme. Wenn man dann noch Front- und Heckscheibenheizung, Spiegelheizung, Sitz- und Lenkradheizung sowie Handyladen dazurechnet, bleibt von der Generatorleistung (bei mir 170 A) nicht mehr viel übrig, um die Batterie überhaupt zu laden.

    Man sieht das auch schön an der Ladespannung – die ging bei mir teilweise bis auf ~14,9 V hoch, was ja schon das Maximum ist, was das System rausgibt. Trotzdem wurde die Batterie effektiv kaum „voll“.

    Nach dem Batterietausch war das Thema dann komplett weg: kein Ruckeln/Vibrieren mehr im Stand. Die Bordspannung ist jetzt deutlich stabiler und liegt nach kurzer Zeit bei etwa 12,4 V. Laut Werkstatthandbuch ist das ja genau der Bereich, in dem die Batterie als voll gilt und vom System quasi entkoppelt wird. Das erreiche ich inzwischen teilweise schon wenige Minuten nach dem Kaltstart.


    Von daher würde ich das Thema Batterie bei dir echt nicht unterschätzen – das passt von den Symptomen her ziemlich gut.

    Klar kann es bei dir am Ende auch eine andere Ursache haben (Riemen, Spannrolle etc.), aber das ist zumindest meine Erfahrung mit genau diesem Fehlerbild. Und das soll auch keine pauschale Batterietausch-Empfehlung sein: Ich habe meine alte Batterie vor dem Tausch ebenfalls einmal mit so einem einfachen Lastwiederstand (20-Euro-China-Teil) geprüft, und da kam schon raus, dass sie deutlich nachgelassen hat bzw. „durch“ war.

    Moin!


    Ich hatte ein sehr ähnliches Problem mit leichtem Vibrieren im Lenkrad im Stand. Bei mir lag es letztlich an einer schwachen bzw. quasi toten Batterie. Bevor ich sie ausgetauscht habe, konnte ich immer wieder beobachten, dass der Motor versucht hat, die Batterie nachzuladen.

    Bei meinem Diesel war es dabei aber nicht so, dass die Leerlaufdrehzahl sichtbar angehoben wurde, sondern der Motor einfach mehr Last bekommen hat – bei gleicher Drehzahl. Genau diese zusätzliche Last hat dann die Vibrationen im Lenkrad verursacht.

    Vielleicht könnt ihr das bei euch mal beobachten: Im Multi-Display lässt sich ja die Spannungsanzeige einblenden. Wenn man sieht, dass die Spannung schwankt bzw. das System immer wieder nachlädt, könnte das ein Hinweis auf eine schwache Batterie sein.