Beiträge von OpelInsi

    Wenn sie mausetot ist, dann brauchst du einen randvollen Akkupack, noch dazu ein paar Minuten Zeit um die Batterie etwas wach zu kitzeln.


    Der Sicherungshalter am Pluspol hat 2 Clips am Rand der Batterie, nur Polklemme lösen is nich. ;)

    Ja, per App.

    Ich überprüfe die Werte zwar nicht ständig, den Ladestrom eigentlich nie, aber ein Trend ist durchaus erkennbar.

    Wenn ich bemerke wie der SOC gen 80% trudelt, schließe ich bei Gelegenheit ein kleines Ladegerät an. Damit habe ich dann wieder ca. 2 Wochen meine Ruhe und stets einen Akku der den Anlasser voll durchzieht.


    Man muss sich auch ehrlich sein: Heizlüftung, Front- und Heckscheibenheizung, Sitz- und Lenkradheizung, Licht und der Start des Motors selbst, in Kombination miteinander und fast alles gleichzeitig, das strapaziert eine Akku schon gewaltig, insbesondere bei niedrigen Temperaturen.

    Da ich den Komfort habe und auch nutzen möchte, muss ich wenigstens ab und zu so fair sein und der Batterie etwas Gutes tun, denn auf meinem Arbeitsweg hat die LiMa keine Chance dies so schnell auszugleichen.

    Erstausrüsterakku nach gut 5 Jahren platt finde ich ehrlich gesagt etwas... mau.


    Gut, 150€ für ein Neuteil ist kein Weltuntergang, aber nach der relativ kurzen Zeit schlussendlich auch kein Schnäppchen.


    Ich lade meinen Akku momentan immer mal wieder sporadisch über Nacht, was ihm augenscheinlich auch ganz gut tut, denn der SOH steht derzeit stabil bei 100%, zuvor lag er immer zwischen 90...95%.

    Die Laderegelung ist aber schon etwas suspekt, denn trotz Deaktivieren der SSA pusht sie den SOC auch auf Langstrecke nie über 90%, sondern lässt ihn über die Wochen ohne seperates Nachladen auf rund 80% fallen. Da fragt man sich schon warum es dann einer Ladezustandsüberwachung bedarf, und ob es nicht besser wäre ihn möglichst nahe 100% SOH und 90% SOC zu pushen um immer möglichst genug Reserven zu haben und die Lebensdauer zu verlängern. Man sieht ja, dass hier das Material alles andere als geschont bzw. gepflegt wird. Kommt die SSA on top, macht es das zudem nicht besser.

    Lies die Werte der Injektoren aus, dann bekommst du einen Anhaltspunkt.

    Du kannst aber davon ausgehen, dass sie vermutlich nicht dran Schuld sind, zumindest nicht allein, denn der SCR-Kat wird dicht sein, sprich ähnlich aussehen wie die Ansaugbrücke, denn der durchlässige DPF hat zu viel Schmodder hineingeblasen. Deswegen herrscht dort nun ein zu hoher Staudruck, mit der Folge dass es erst recht wieder rußt.

    So wirst du die AU wohl nicht bestehen. Das gibt aller Wahrscheinlichkeit nach nochmals eine "saubere" Schraubersession.

    Das ist nicht der Sinn eines Forums. 😉

    Allerdings Zahlen auf einem Papier auch nicht die einzige, ultimative Wahrheit, sprich das willkürliche Veranschlagen einer Dichte-Grenze kein sinniges Argument solange dahinter kein technisch fundamentaler Grund steckt. Vielleicht bin ich auch nur zu schlecht informiert, aber ich kenne keinen.

    Man sehe es mir nach, aber es gibt bessere Gründe eine Gurkenkrümmung zu reglementieren als die bloße Dichte eines Kraftstoffes.


    Unterstelle nie Dummheit wenn du es mit Bosheit begründen kannst. Die Bürokraten wissen ergo ganz genau warum die Normen und Gesetze so sind wie sie sind, alles andere zu glauben oder vorauszusetzen ist naiv.

    Jetzt bin ich aber etwas enttäuscht von dir.

    Aber ist bestimmt auch wieder irgend eine Lobby, die die Technik so beeinflusst hat, das das nicht stimmt, richtig?

    Das kannst du direkt an den Korrekturwerten der Injektoren ablesen, denn daran ändert sich faktisch überhaupt nichts. Dito beim Druck der Hochdruckpumpe. Ist auch ein Stück weit logisch, denn die 5% dünnere Flüssigkeit hat in der Praxis schlicht Null Relevanz, ähnlich vergleichbar mit dem Druck der Schmierölpumpe wenn etwas dünneres oder dickeres Motoröl eingefüllt wird bzw. ob höherer Temperatur in der Viskosität sinkt. Der Druckunterschied liegt hier im Fünf-Hundertstel-Bereich eines bars, kann ergo vernachlässigt werden.

    Was indes stärker wiegt ist die bessere Schmierwirkung des HVO im Vergleich zum herkömmlichen Diesel, und diesen Unterschied spürt und hört man. Mit ein Grund warum der Motor etwas sämiger, geschmeidiger läuft, ähnlich der Beimischung von 2-Takt-Öl, von dem u.a. viele Taxler seit Jahrzehnten überzeugt sind und es deswegen bis heute praktizieren, nur dass das Öl dem Abgasstrang nicht gerade zuträglich ist und auch die Verbrennung nicht positiv beeinflusst.


    Hauptgrund ist die saubere Verbrennung, was den Motor nicht nur leichtfüßiger wirken lässt, sondern definitiv auch leiser und dezent agiler macht. Ich bin gestern ca. 400 km gefahren, davon gut 300 km auf BAB mit 1/4...1/3 Anteil Vollgas, vergangenen Freitag ebenso, also insgesamt über 800 km, der DPF hat sich in der Zeit gerade einmal zu 5% mit Ruß gefüllt. Ein Spitzenwert, der die aktive Regeneration auf weit über 2000 km, evtl. sogar 3000 km hinauszögern würde wenn mein Fahrprofil nur einigermaßen so bliebe wie es ist. Normalerweise liege ich so zwischen 1100 und 1700 km, je nach Anzahl Kurzstreckenfahrten.

    Es ist somit nicht nur dem Gefühl nach eine Verbesserung, sondern auch die reellen Daten der Sensoren, respektive die theoretische Berechnung des MSG, bestätigen es. Keine Nachteile, nur Vorteile.


    Was ich nicht messbar feststellen konnte ist eine Spritersparnis, das war aber auch bisweilen nicht mein erklärtes Ziel, denn wenn ich viel BAB-Anteil habe, dann lasse ich ihn laufen wann immer es geht um den Motor möglichst frei von Ablagerungen zu bekommen, was nur über viel Einspritzmenge funktioniert.


    Btw, habe gestern auch nochmal HVO getankt, der Anteil im Tank sollte damit momentan auf min. 70%, eher 80...85% gestiegen sein vs. 50% am Freitag, einen fühlbaren Unterschied konnte ich nicht mehr feststellen. Der Grenznutzen sollte somit bei +/-50% Anteil oder darunter liegen. Evtl. ein Grund warum die Platzhirsche ihrem Premiumdiesel nur einen Teil HVO beimischen, einerseits um den Kostenfaktor zu reduzieren, andererseits dennoch dem Ruf einer besseren Spritsorte gerecht zu werden. Je nach Preis der Tanke ist es aber relativ, sprich Pfennigfuchserei, denn wenn das reine HVO nur ein paar Cent teurer ist als der "gepimte Super-Diesel", dann greife ich lieber zum "Original".


    Kurzum: Einfach mal auf den halb vollen Tank HVO draufschütten und danach berichten (und ggf. staunen). Bin gespannt auf den Erfahrungsbericht und ob 5% weniger Dichte dann ernsthaft noch von Belang sind. Ich behaupte bisweilen aus eigener Erfahrung stur Gegenteiliges bis ich eines Besseren belehrt werde.

    Mag ja sein, trotzdem entspricht es nicht der Norm. Das soll keine Schmälerung des Sprites sein, im Gegenteil, es ist ja zu begrüßen, wenn weniger Schadstoffe ausgestossen werden.

    Problem ist, es ist Korinthenkackerei, da die Dichte hinsichtlich Verbrennung und Emissionen keinerlei Rolle spielt. Die geringere Dichte ist sogar von Vorteil, denn sie verringert die zu transportierende Masse im Tank, trägt somit indirekt zur Kraftstoffersparnis bei, wenn auch nur absolut marginal.

    Es ist ergo kein Nachteil des Sprits als solches, sondern die Gesetzgebung samt Norm ist Mist und gehört geändert, denn es ist eine für den Fahrzeugbetrieb irrelevante Zahl auf einem Blatt Papier.


    Das ist so als würde einen der Prüfer bei 240 kppm durch die AU-Prüfung rasseln lassen anstatt 250 kppm, weil seinem Chef gerade ein Furz quer liegt und er frei raus bestimmt heute müsse das genau so sein. Währenddessen cruisen immer noch Containerschiffe auf den Weltmeeren herum, verbrennen lustig Schweröl und entlassen die Abgase ungefiltert in die Luft. Merkst du was? Es ist Lobbyarbeit, schnöde willkürliche Lobbyarbeit.

    Ich übersetze das mal ohne technischen Input liefern zu können, denn ich hatte die Heckschürze noch nie ab, erst recht nicht an einem GS.


    "Guten Morgen. Könnte mir jemand erklären, wie man den schwarzen Diffusor von der hinteren Stoßstange des Grand Sport entfernt? Wenn es möglich wäre, wäre ein Bild oder Video fantastisch. Vielen Dank euch allen."

    Die Mindestanforderung ist in der Betriebsanleitung dokumentiert: Die Einhaltung der Norm EN590 sowie max. Schwefelgehalt von 10 ppm und einem maximalen Biodieselanteil von 7%. Und diese Bedingungen erfüllen in unseren Breitengraden sämtliche Dieselkraftstoffe - zumindest solche, die an "offiziellen Verkaufsstellen zur Versorgung von Kraftfahrzeugen mit Treibstoff aus Zapfsäulen" feilgeboten werden! 8o


    Hochwertiger darf es eigentlich immer sein - entsprechend ist keine weitere Freigabe von Opel nötig.

    Ganz so einfach ist es m.W.n. nicht.

    HVO erfüllt alle Vorgaben, übertrifft sie sogar teils bei Weitem, so z.B. die Cetanzahl. Heftigst sogar, sie liegt bei ca. 70 anstatt rund 50.

    Eine Ausnahme gibt es jedoch, nämlich die Dichte ist zu gering.

    Ein Schelm wer Böses dabei denkt...

    Selbst die wahren Experten sehen über diese "5%-Hürde" kulant hinweg, nur der Gesetzgeber nicht.

    Es braucht nicht viel Phantasie um zu erraten welche Lobby hier seine Finger im Spiel hat...

    Begründet auch den Umstand warum nur relative Außenseiter ihn anbieten und die Tankstellendichte dermaßen gering ist.