Beiträge von OpelInsi

    Bis vor 12 Monaten gab es seitens Stellantis noch keine Freigabe, mehr Informationen diesbezüglich habe ich leider nicht.

    HVO ist politisch nicht gewollt, es wiederspricht ja in gewisser Weise dem E-PKW-Duktus, daher streben die Hersteller auch nicht gerade in die Richtung es weiter zu forcieren.

    Auch das Angebot wird begrenzt sein, vergleichbar ökologisch sinnvoll produzierten Holzpellets zum Heizen.


    Meinem Auto tut es gut, deswegen werde ich es tanken wann immer es mir möglich ist. Es bekommt auch 5W30 Öl anstatt 0W20, mir egal was Opel dazu sagt, denn auf Garantie, Gewährleistung und Kulanz pfeife ich. Es wird auch +/- doppelt so oft gewechselt.


    Werde bestimmt auch mal 100% HVO ausprobieren, denn ich möchte schon rein aus Eigeninteresse wissen ob der Motor damit noch smoother läuft.

    Vom Feeling her habe ich ein gutes Gefühl, :thumbsup: und von Motorschäden aufgrund der Plörre habe ich noch überhaupt nichts gelesen, herstellerübergreifend. Was soll also passieren, das Teil rennt damit so gut wie niemals zuvor?!

    Richtig, das scheint eine rechtliche Geschichte zu sein, spricht Bio-Beimischung ist möglich aber nicht zwingend Realität. Selbst innerhalb einer Marke ist Premium somit nicht immer gleich Premium, ergo eine fixe Mixtur, die Additivierung nicht immer die selbe. Manche arbeiten bereits mit Anteilen von HVO anstatt einzig mit Additiven, die anderen nicht. Was genau man bekommt ist somit nicht oder nicht immer sicher. Eine Art brennstofftechnisches Überraschungsei, Keiner kann zu 100% sagen was drin ist, nur die Schokolade ist immer gleich, heißt es ist Diesel.

    Beim HVO ist aller Wahrscheinlichkeit nach die Schwankungsbreite geringer was das Grundgerüst anbelangt.


    Am ehesten ist es wohl vergleichbar mit Motoröl welches gewisse Spezifikationen zwingend erfüllen muss um sich XYZ nennen zu dürfen, diese Mindestqualität jedoch auch weit übertreffen kann.

    Könnte man meinen, aber die benötigt man heutzutage wirklich nur noch bei schönem, trockenen Wetter auf unlimitierter, einigermaßen freier BAB. Diese Konstellation habe ich nicht mal mehr in 1% der Fälle. Vielleicht bin ich mittlerweile auch zu alt geworden, aber der Spaß ist es mir nicht wert.

    Durfte es gestern wieder miterleben, die Straßenverhältnisse waren nicht optimal, später kam Dunkelheit hinzu und sie parkten mir reihenweise die Spur zu, trotz "nur" 174 PS und halb abgefahrenen Allwetterreifen. Ich kann auch mit 200+ PS nicht durch sie hindurch fahren, also kann ich mir die Kohle auch getrost sparen. Und der Witz ist: Sind dann 120 angeschlagen, werde ich hernach von genau jenen Spaßbremsen wieder mit 150 km/h überholt die mich zuvor zig km sperrten, weil ich einer bin der sich einigermaßen an Tempolimits hält. Sobald das Limit endet, geht das selbe Spiel wieder von vorne los. Am langen Ende bin ich ergo mit 50 PS mehr nicht schneller, verbrauche mehr Sprit und die Kiste kostet in der Anschaffung das 1,5-fache. Für was? Für noch mehr Frust auf der Straße? Nein, die Zeiten sind vorbei, mehr als das was ich habe ist schlicht unzeitgemäß geworden,... sofern es überhaupt je zeitgemäß gewesen ist.

    Der B20DTR muss eine ganz andere Steuerungsrate besitzen als der D20DTH und F20DVH. Ich habe letztere die vergangenen Tage beobachtet, das AGR reagiert in etwa gleich, sie schließen bei Gaswegnahme komplett, genauso ab etwa Halbgas. Es unterscheidet sich nur etwas im Laufe der Erhöhung der Kühlwassertemperatur, je wärmer es wird umso mehr ist das AGR prozentual geöffnet wenn es denn laut Mapping offen stehen soll.

    Position ist total egal bei meinem Lenkrad, es vibriert immer, aber wie gesagt nur im Standgas. Sobald sich die Drehzahl um 100 U/min. erhöht ist alles fein.

    Dafür kann ich mich über keine Anfahrschwäche beklagen, denn sobald der Wandler Druck hat, was nach Lösen des Bremspedals bei weitem keine Sekunde dauert, marschiert der Insi tadellos... und zwar ziemlich fix. Das Gaspedal ist so scharf, dass zwischen normal anfahren und Verlust der Traktion gefühlt nur 10 mm Pedalweg liegen. Ziemlich nervig schon bei trockener Straße, ein Ärgernis bei Regen und Schnee, da wünscht man sich glatt ein Mapping mit Rain/Eco/Comfort-Modus, weil die Schärfe nicht zum Cruiser-Charakter eines großen, gemütlichen Kombis passt. Einen Tick zu weit und er tritt zu wie ein bockiger Stier.

    B0 sind besagte Premiumdiesel, egal wie sie heißen. Bringt bei mir nichts, die Vibrationen werden nur minimal gedämpft, ähnlich normaler Diesel mit Additiv.


    Bei mir schlägt übrigens im Standgas das Lenkrad vertikal um ca. 2 mm im 2...3 Hz Takt aus. Hält man auch nicht auf, sensible Naturen bekämen bei längerer Nutzung in dem Zuge vermutlich Durchblutungsstörungen. Selbst HVO hat dies nicht eliminiert, lediglich etwas gemindert.


    Am AGR liegt es nicht, auch viele andere Dinge scheiden aus, m.E.n. passt etwas mit der Software nicht, aber ein Tuning gibt es leider noch nicht. Das ist hoffentlich nur noch eine Frage der Zeit... Ein mieser programmiertes Fahrzeug habe ich in meinem Leben nicht gefahren, mit Ausnahme einer Ducati, aber keinen PKW.


    Manchen Premiumdiesel ist btw mittlerweile HVO beigemischt, daher funktionieren manche und manche nicht, ist jedoch sehr individuell, auch innerhalb der Marken. Man muss nötigenfalls in den Tankstellen fragen... nur weiß das Personal teils gar nicht Bescheid. Kein gangbarer Weg auf Dauer...

    Hat dein Motor danach auch weniger vibriert oder tat er dies zuvor schon nicht?

    Ich habe es aufgrund der Laufunruhe ausprobiert, weil dadurch die Automatik in den ersten vier Gängen teils richtig ruppig schaltet, ansonsten wäre dieser Sprit nahezu gänzlich an mir vorbeigegangen, respektive ich habe ihn bis dato für einen ähnlichen Merketing-Gag wie die Ultimate, V-Power, usw. gehalten.

    Für die Brücke brauchst du keine Bühne. Spiegel genügt. Es ist ein Gefummel, aber du kommst von oben an alle Schrauben ran.


    MAP-Sensor sieht übel aus -> ihn und Ansaugbrücke reinigen. Nicht vergessen den Stellmotor der Drallklappen vor dem Reinigen zu entfernen.

    AdBlue-Düse sieht dagegen Recht annehmbar aus, da gibt es schlimmeres.

    Ultraschallbad mit ca. 2 Liter Inhalt genügt für die meisten Anwendungen, also übertreibe es mit der Größe nicht.


    Lass das zunächst mit der DPF-Reinigung sein, es verursacht nur Aufwand und Kosten. Erst wenn der Rest nicht zum Erfolg geführt hat, dann bau ihn aus. In dem Zuge aber auch gleich den SCR-Kat, je nachdem wie dreckig die Nox-Sensoren zugepflastert waren, insbesondere der zweite, denn der ist eine relative Referenz für die Rußbelastung im gesamten System.

    Oh, das ist klasse das du das Versuchst, ich hatte mir dahingehend auch schon so meine Gedanken gemacht und überlegt wie ich wohl durch die nächste AU komme, beim letzten mal haben wir 4 Anläufe gebraucht um die Au zu bestehen...

    Den Gedanken mit HVO hatte ich dann auch.

    Da bin ich tatsächlich sehr gespannt was die Werte bei dir sagen.

    Problem ist, ich habe leider keine Referenzwerte, da ich das Fahrzeug erst relativ kurz besitze. Müsste nachsehen was der AU-Bericht beim Vorbesitzer spricht, aber da ich ein geringfügig anderes Fahrprofil habe als er hatte, ist das vermutlich nicht 100% aussagekräftig.

    Dazu hätte es wohl einer Vorher/Nachher-Messung bedurft um die sich verändernden Parameter beim Nutzungsverhalten weitestgehend auszuschließen.


    Ich hätte aber niemals vermutet, dass ein solch krasser Unterschied zu bemerken ist, denn zwischen Standard-Diesel und Ultimate, etc. bzw. mit/ohne Additiv tut sich nicht annähernd so viel. Da liegen Welten dazwischen. Wie gesagt, ich kam mir vor als führe ich ein anderes Auto. Der Saft ist jeden Cent mehr wert den er kostet, wobei es ein ca. 50/50-Mix war.

    Wenn die Beschaffung nicht so aufwendig wäre, mir käme kein Standard-Diesel mehr in den Tank, vorausgesetzt natürlich es bleibt so wie es ist.