Die Kapazität nimmt mit den Jahren ab, das ist ein unumgänglicher Alterungsprozess bei jedem Akku, egal welcher Art, egal welcher Größe.
Gerade im Winter ist ein möglichst hoher Ladezustand (80%+) essentiell um ihm ein möglichst langes Leben zu bescheren, denn Tiefentladung mag keiner, weil es zur Veränderung in der Zellchemie führt.
Egal ob 70 oder 80Ah, selbst auf einer Langstrecke mit 300 km ohne Halt und /oder S/S ist er u.U. nicht vollständig geladen, daran kann man sehen wie lange der Ladevorgang wirklich dauert.
Wer alle paar Wochen oder min. 1x im Monat während der kalten Jahreszeit extern lädt, der bringt auch einen betagteren Akku meist noch über 1...3 Saisons hinweg, obwohl er bereits erkennbar schwächelt.
Das Thema hatten wir ja schon an anderer Stelle einmal, aber ich wiederhole mich gern: Kauft das billigste, nicht elektronisch geregelte Ladegerät (4...6 A) welches ihr findet, je primitiver seine Ladekurve ist, umso besser.
Kleines elektr. No-Name aus dem Discounter tut es natürlich auch, diese haben aber teils ein Problem mit der Erkennung relativ tiefentladener Akkus bzw. schrotten sie erst recht sofern die falsche Einstellung gewählt wurde.
Den ganzen Schnickschnack mit bunt beleuchteter Volt- und Ladeprogrammanzeige kann man sich sparen, das beste ist immer noch ein schnödes Blechkisterl mit analogem Amperemeter, denn wenn das am Abend angeschlossen wurde und am nächsten Morgen der Zeiger nahe Null steht, weiß man dass der Motor in der ersten Sekunde mit Schwung zum Leben erwacht.