Beiträge von OpelInsi

    Unter Hitze nicht, weil Guss sehr hitzeressistent ist, aber er mag es nicht spitz penetriert zu werden. Der vorige Mechaniker hat aller Wahrscheinlichkeit nach versucht den anhaftenden Belag mit einem Schraubendreher und Hammer zu lösen, indem er zwischen Belag und Kolben ansetzte.

    Keine sonderlich schlaue Methode.

    Im Stand sollte er 0...1 haben, bei Fahrt geht der Wert dezent hoch sofern alles passt, bleibt bei normaler Fahrt deutlich einstellig und geht nur beim vollen Durchbeschleunigen etwas über 10. Bleibt er bei 0 oder 1, dann ist der DPF defekt weil durchlässig.

    Anhand der guten Partikelmessung ist er jedoch okay. Du kannst den Diff.-Druck mit der App auslesen. Steht relativ weit unten in der Sensorenliste.


    Bei AdBlue-Fehler ist oft die Düse mit Kristallen zugesetzt, welche nur ausgebaut und mit warmen Wasser gereinigt werden muss. Scheint bei dir aber i.O. zu sein.


    P226D kann auf ein hängendes weil verkoktes AGR oder zugesetzte Nox-Sensoren hindeuten. Da letztere mit in der Liste auftauchen würde ich dort ansetzen und sie ausbauen, sichten und mit Vergaserreiniger säubern. Sollte der Motor ruckeln, hat es jedoch auch oft eine mechanische Komponente, eben das AGR.

    Bei den Vorfaceliftmodellen ist es Recht rasch ausgebaut, daher würde ich das pauschal machen.

    Hier wäre wohl die einfachste Methode den kompletten Auspuffstrang nach Rußspuren abzusuchen, und sofern nichts feststellbar ist mit der Nebelmaschine abzusuchen, wie man sie auch von der Einlassseite her kennt und nutzt um Lecks zu finden.


    Beim Thema Klappern am Cockpit muss ich passen, hab von dem Problem noch nie gehört/gelesen.

    Ich hatte die MIL bei meinem letzten Fahrzeug auch einmal aus heiterem Himmel. Keine Fehlerspeichereintrag. Einfach Neustart gemacht und weg war sie. Verdacht auf hängendes AGR-Ventil, aber wer weiß das schon...


    Dongle kannst du kaufen egal woher und welchen auch immer, es tut auch ein Billig-Clon, Hauptsache er hat BT.

    Car Scanner App runterladen und fertig ist die Laube.

    Mit deinem letzten Satz gehe ich fernab des eigentlichen Problems des TO 100% konform.


    Und ja, die Zeiten ändern sich, wenngleich fast unbemerkt, das Fahrzeug wird wieder mehr zum Luxus. Nicht im Sinne von Statussymbol, sondern ziemlich lockerleicht leistbar. Daher nichts als Beleidigung auffassen, sondern sich dem real gegebenen Umstand geschuldet bewusst sein, nicht mehr so viel als gegeben hinzunehmen und mehr Eigeninitiative zu zeigen, damit es günstig bleibt und trotzdem läuft wie geschmiert.


    Autobau ist, wie nahezu alles andere auch, dem Maximalprinzip der Gewinnabschöpfung unterworfen, das bringt der Turbokapitalismus so mit sich. Es geht ergo längst nicht mehr darum solide und langlebige Güter zu bauen, somit kann man auch die Wartungspläne getrost vergessen, bzw. lediglich noch als Richtschnur nutzen. Bestes Beispiel hierfür waren und sind die Werksangaben bezüglich Spritverbräuchen. Ich wäre reichlich naiv würde ich ihnen ungeprüft Glauben schenken. Abgaswerte dito. Undundund. Warum ich keine Vertragswerkstatt mehr aufsuche? Genau deswegen. Alle wollen nur mein Bestes. 😁👍 Auch wenn 99% das nicht tun, ich fahre erfahrungsgemäß besser damit mein Zeug selbst zu erledigen, denn dann weiß ich was gemacht wurde und wie. Habe nämlich keine Lust auf böse Überraschungen.


    Man hüte sich davor Probleme zu schaffen wo keine sind, denn sie kommen bei Zeit von ganz alleine. Man versuche jedoch sie zu sehen ehe sie eintreten, denn das erspart viel Ärger.

    Grundsätzlich würde ich 2 Fahrer- bzw. Eignertypen unterscheiden.

    Zum einen Jene die ihr Vehikel, neben dem Dach überm Kopf und Nahrung, als großen Posten der monatlichen Ausgaben sehen, in dessen Verlauf der Wert hoch angesehen und relativ erhalten bleiben soll, daher das Auto im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten bestmöglich behandelt wird.

    Zum anderen einfache Konsumenten, die kein weiteres Interesse daran haben sich mit mehr zu beschäftigen als unbedingt nötig ist, es sei denn es dient dem Komfort.

    Jeweils in zig verschiedenen Nuancen unterteilt, vom absoluten Nerd und Pedanten hin bis zum absoluten Bruchpiloten dem alles furzegal ist.


    Ich bin mir ja jetzt recht sicher dass softwaretechnisch in der Startfreigabe, sprich in den Tiefen der Wegfahrsperre herumgepfuscht wurde, ist aber auch egal, denn die Krux ist die Nichterwähnung, ergo der Umstand des technischen Unverständnisses eines Laien, der nach etwas fragt was ein Außenstehender unmöglich vorab wissen bzw. lediglich in höchstens 0,01% erahnen kann, weil die essentiellste Info überhaupt fehlt.


    Das Problem unserer Zeit ist die Komplexität der Technik gepaart mit der Gedankenlosigkeit der Nutzer, die meinen Dritte würden ihr Fahrzeug besser kennen sollen/müssen als sie selbst, dabei wäre es ihre eigene Pflicht den Wert ihrer Eigentümer zu schätzen und zu erhalten.

    Wer auf einen Fehler tippt, der kann falsch liegen, das ist halt so wenn man weder Eigner noch das Fahrzeug kennt. C'est la vie.


    Grundsatzproblem ist aber oft mangelndes Werteverständnis! Ein Fall wie dieser ist ein Paradebeispiel dafür, wenngleich ein recht banales, weil keine Folgeschäden zu erwarten sind. Never touch a running system, es sei denn du bist dir nahezu 100% sicher was du da tust.

    Zum Glück ist der TO hier im Forum aufgeschlagen, denn was meint ihr wie hoch die Rechnung ausgefallen wäre wenn sich ein FOH darum gekümmert und den Fehler nicht sofort entdeckt hätte, nur weil ihm ebenfalls die wichtigste Info vorenthalten wurde?

    Da wäre Polen u.U. offen gewesen.