8...12 Minuten im Normalfall.
Beiträge von OpelInsi
-
-
Die Nox-Sensoren werden verrußt sein, daher ausbauen und mit Vergaserreiniger säubern.
AdBlue-Düse dito, nur eben mit Wasser.
Korrekturwerte der Injektoren auslesen.
Altes Mapping wieder aufspielen, Sensoren und AdBlue wieder aktivieren, sprich Serienzustand wiederherstellen.
Wenn das alles gemacht ist sehen wir weiter.
Vermutlich sind es Summenfehler, in deren Kombination man in Teufels Küche kommt wenn man nicht möglichst viele von ihnen eliminiert.
-
Hast du mal probiert den Filter zu entnehmen, den Schacht offen stehen zu lassen und so mal eine gewisse Zeit lang zu fahren?
Wenn es doch am Lüfter liegt, dann sollte sich das Geräusch verändern/lauter werden und eher "ungedämpft" aus der Richtung kommen.
-
Wenn schon das Ansinnen besteht Teile auf Verdacht zu tauschen, dann wohl eher den Lüftermotor als den Klimakompressor.
1.) funktioniert die Klima und 2.) ist ein Klimakompressor um ein Vielfaches teurer zu ersetzen als ein Lüftermotor.
Der Hinweis auf die Antibeschlagfunktion war gut, daran muss man erst mal denken. Von der Warte aus eine gute Werkstatt. Warum man dann evtl. jedoch das Pferd von hinten aufzäumen möchte und am Unwahrscheinlichsten beginnen will zu tauschen... überlasse ich deiner/eurer Phantasie.
-
Einen Sensor braucht man nie zurücksetzen. Er misst was er misst, ob richtig oder falsch sei mal dahingestellt, und gibt diesen gemessenen Wert an das MSG weiter, welches anhand diverser Werte gemäß Mapping agiert.
Ein Sensor ist kein Ventil welches Adaptionswerte besitzt oder benötigt, wie es z.B. bei Magnetventilen in der Mechatronik eines Automatikgetriebes der Fall ist.
Das MSG errechnet anhand aller einfließenden Sensordaten den Ist Zustand des Motors (und seiner Nebenaggregate), gleicht diese ab, regelt über das Mapping (grob gesagt eine fix vorgegebene Voreinstellung, also ein Programm) den Sollzustand und wirft einen Fehler aus wenn die Istzustände nicht zu den Solldaten passen.
Explizit was diesen Sensor betrifft: er selbst oder das Kabel könnten einen Schaden haben, deswegen zeitweise keine oder falsche Werte ans MSG übermitteln. Es könnte jedoch auch sein, dass das Mapping nicht stimmt, z.B. im Programm ein Sensor mit anderer Teilenummer hinterlegt ist, welcher andere Werte ausgibt, bzw. korrekte Eingangswerte zu falschen Regelungswerten führen.
Deswegen ist gutes Tuning mit Prüfstandsläufen auch so teuer, denn es dauert ewig bis das Zusammenspiel aller Werte passt und daraus in allen Fahrzuständen ein Optimum an Leistung und Laufkultur hergestellt werden kann.
"Das Mapping verlieren" kann ein MSG nicht, es sei denn der Microchip auf dem das Mapping gespeichert wird wäre defekt, dann würde der Motor aber erst gar nicht mehr starten.
Da Sensor und Kabel höchstwahrscheinlich intakt sind, ansonsten läge keine Steuerspannung an und das MSG die Steuerspannung auch zum Sensor sendet, ist weder das eine noch das andere defekt.
Das MSG kommt m.E.n. mit den ausgegebenen Werten nicht klar. Warum? Ich habe keine Ahnung!
-
Dann musst du die nehmen. Oder mal bei anderen Tunern anrufen ob die sie haben.
-
Ja, die Wahrscheinlichkeit ist groß dass es daran liegt.
Sollte nach dem Zurück auf erste Originalsoftware noch etwas kommen, dann muss man dem eben nachgehen und den Mangel beseitigen. Das ist aber allemal einfacher und günstiger als sich ein 10 Jahre altes Auto zu kaufen, bei dem das Fahrwerk und andere Dinge porös, ausgelutscht und angegammelt sind.
Wir haben hier noch einen Hyundai Diesel aus 2014 am Laufen, gegen den wolltest du nicht tauschen, denn dessen Ansaugkrümmer sieht ähnlich aus wie deiner aussah.
-
Bringt dir nichts, es liegt nicht an AdBlue sondern den hohen AGR-Raten bzw. allgemein am AGR. Du wirst keinen halbwegs modernen Diesel mehr finden der damit auf Dauer keine Probleme hat, auch keinen modernen Benziner mehr, denn das sind mehrheitlich GDIs, die neben dem AGR-Mist auch noch Probleme mit LSPI und im Ölbad laufenden Riemen haben.
Finde den Fehler und behalte den Insi, du findest für ähnliches Geld derzeit kein besseres Auto.
-
Ich meine deinen Beitrag #102, Bild 1 + 2.
So viel Korrosion ist für dieses Alter definitiv nicht normal. Allerdings ist die Annahme mit oxidierten Steckerkontakten auch nur eine Hypothese. Kann sein, muss nicht.
Es spricht jedoch deutlich mehr für einen Fehler bei der Software, daher würde ich dringend empfehlen auf die erste zurück zu flashen, denn damit ist elektronisch gesehen alles i.O.
Ich würde auch alle Sensoren wieder mit rein nehmen, inkl. AdBlue, ergo Stand Werksauslieferung, denn die Fehlermeldungen helfen die Ursache bzw. Schäden zu lokalisieren und abzustellen.
So wie die Ansaugbrücke aussah werden auch die NOX-Sensoren aussehen, also würde ich sie ausbauen und reinigen bzw. ggf. eher ersetzen als stillzulegen.
Was dabei rauskommen kann sieht man ja, das MSG geht auf "Tilt" weil etwas anderes überhaupt nicht passt. Die Ursache zu finden ist so kaum bis gar nicht möglich.
Zweifelsohne ist es mit Fehlercodes im Regelfall so, als dass untergeordnete, eher nichtige Fehler eine Zeit lang anstehen müssen ehe ein Fehlereintrag im Fehlerspeicher gesetzt wird. Bemerkt wird es von der Elektronik jedoch sofort. Daher auch mein Tipp eine Log-Fahrt zu machen und die Sensoren samt Kurven, sprich Telemetriedaten auswerten, denn das ist derzeit die einzig professionelle weil sinnige Lösung.
-
Die gab es soweit mir bekannt ist auch nicht.
Sehr wohl gab es aber mehrere Astrafahrer denen es ähnlich verkauft wurde und diese alsbald über ähnliche Probleme klagten. Zufall? Bei dieser zeitlichen Nähe wohl eher nicht.
Dieses Thema gab es schon vor dem Abgasskandal, auch bei anderen Marken, daher gehe ich gar nicht mehr zum Vertragshändler, bzw. falls unumgänglich verplombe ich zuvor MSG und OBD2-Buchse.