Grundsätzlich lebt keine Versicherungen von Verlusten sondern Gewinnen, denn das sind keine Wohlfahrtsunternehmen.
Pauschal, sofern das überhaupt auf die Masse übertragbar ist, gilt abzuwägen was man sich persönlich leisten kann. Wer kein Geld hat sich einen teuren Schaden (z.B. an Motor oder Getriebe) leisten zu können, der muss die Ausgaben auf mehrere Jahre splitten bzw. sie sozialisieren können, ergo braucht er eine Versicherung. Welche jedoch 300...1000€ p.a. kostet, was viel Geld ist. Mit dem Tag an dem er über genug Rücklagen verfügt, kann er sich überlegen sie zu kündigen, denn langfristig fährt die Masse damit günstiger.
Ausnahmen: 1.) Materialfahrer, also Leute bei denen irgendwie nahezu ständig etwas kaputt ist, weil sie bewusst oder unbewusst nicht pfleglich genug mit ihren Besitztümern umgehen, sprich sie (unnötig) schinden. Und 2.) Montagsautobesitzer, also Jene die wirklich Pech bei der Fahrzeugauswahl haben. Gibt es auch, ist aber eher selten und zumeist fehlende fachliche Kompetenz seitens der Werkstätten die Ursache. Da hilft dann oft einfach die Werkstatt zu wechseln und, falls das nicht fruchtet, eine Versicherung abzuschließen, denn dann ist das Geld sehr gut investiert.