Beiträge von Klausmaccagno

    Meine erste Überlegung wäre Benziner oder Diesel und dann was will ich haben.


    Wenn man nicht viele KM macht und nicht unbedingt sparen will würde ich wegen dem Komfort (Laufruhe, Add Blue, Sitze vibrieren usw.) zum Benziner tendieren

    Bei 1,5 vs 2,0 Allrad reden wir aber von 2 "verschiedenen" Insignia die für mich nur den optischen Vergleich zu lassen. Allrad / Automatik und Auststattung sollte man schon gut vergleichen und so schlecht isr der Preis auch nicht. Mit ein wenig Verhandlungsgeschick bekommtst du bestimmt auch auf einer fairen Preis.

    Für mich ist der 260er Allrad eine sehr gute Wahl, sonst hätte ich auch das falsche Auto gekauft. Die Laufruhe und das Fahrverhalten und das Matrix-Licht werden dich sicherlich begeistern. Ich war die letzte Woche mit einem MB CLS 400 Shooting Break unterwegs, wenn ich sagen soll, dass er mir besser gefallen hat, müsste ich lügen. Die Sitze waren nicht mein Fall, das Interieur altbacken mit aufgestelltem "Laptop" im Dashboard, Kopffreiheit lässt zu wünschen übrig. Von einem Luftfahrwerk hätte ich mehr erwartet. Der einzige Punkt war der 3,5 L V6 den ich tauschen würde, ansonsten bleibe ich lieber bei meinem INSI. Der Rest ist Verhandlungssache.

    Moin Moin


    @Invinoveritas


    ich kann schlecht beurteilen ob es ohne Ausbau geht, da ich nur die Schaltkulisse von JOJOMIA übernommen habe um mal zu sehen was möglich ist.


    Vielleicht reicht es nur den Sockel zu lösen und die Einheit an zu heben. Den Schalter bzw. die Wippe kann man von außen sehen und mit Vorsicht etwas verformen.
    Das blaue Teil ist der Betätigungspinn mit der Schutzkappe IP 67. Wer da Kontaktspray hin spritzt, entfernt nur das aufgebrachte Schmiermittel, was nur kontraproduktiv ist.


    Schalter.jpg


    Vorsicht ist geboten, denn wenn die Wippe zu stark seitlich belastet wird, kann sie aus der Lagerung springen und dann kommt man nicht ums zerlegen herum. Was noch eine Kontrolle wert wäre ist, liegt die Fehlfunktion an dem Betätigungsweg nach vorne oder geht die Entriegelung nicht weit genug nach unten bedingt durch den Hebel im Schaltknopf.
    Sollte der Weg nach vorne in die Parkstellung nicht ausreichen, würde ich als erstes in dem grün markiertem Bereich etwas Material abtragen.



    Eine schöne Woche

    So schnell noch einmal den Schalter ausgebaut und Maß genommen.


    Gemäß der OMRON-Konfigurationstabelle handelt es sich um den OMRON Typ D2HW-ER23DR.


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    Den Switch findet man im Netz, sowie auch nur den Betätigungshebel.


    Man sollte auf jeden Fall vor dem Ausbau den Schalter testen. Bei Betätigung der Entriegelung in Parkstellung des Wahlhebels muß man den Schalter klicken hören. Ist dies nicht der Fall, wird man wohl um den Ausbau nicht umhin kommen. Wenn es klickt, kann man den Schalter ohne Ausbau wie folgt messen.
    An der Schaltkulisse befindet sich auf der Fahrerseite der Anschlußstecker, welchen man raus zieht. Dann kann man die Abdeckung der Elektronik aufklappen


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    und auf der Innenseite des Steckers wie auf dem Bild gekennzeichnet am äußeren Lötstift mit einem Durchgangsprüfer den Switch prüfen.


    Polish_20200920_204848058.jpg



    In der Parkstellung ist der Kontakt zur Masse hin gebrückt und öffnet sich bei Betätigung der Entriegelung.
    Kann man denSchaltvorgang messen liegt der Fehler an etwas anderem.

    Für mich ist an dieser Stelle der Einsatz eines Mikroswitches eine Fehlkonstruktion, zumal die mechanische Betätigung von oben und von vorne erfolgen kann. Besonderes die Betätigung von oben ohne eine Schräge am Splint, welche möglichst noch teflonbeschichtet sein sollte und dazu noch Metall auf Metall ist keine gute Lösung. Wenn man bedenkt, dass der Schalter evtl Jahrzehnte halten muss :S Sollte meine mal defekt sein, lass ich mir was anderes einfallen. Werde morgen noch eimal den Schalter ausbauen um die Maße zunehmen. Die Idee die Lasche zu verzinnen, was man ja auch auf der Rückseite machen könnte, hat den Nachteil, dass die Elastzität verloren geht und der Schalter selbst belastet wird.

    @Mc Kancy
    Das Problem ist die dritte Spannhülse, da könnte man auch unter dem Stecker ein Stück ausschneiden, wenn dann noch der Platz kann ich leider nicht beurteilen, da ich meine Mittelkonsole noch nie auf hatte, zum Ausdrücken der Hülse reicht wäre viel Arbeit gespart. Das löten selbst ist eigentlich simpel.
    Ich denke aber, dass beiden meisten ein leichtes aufbiegen des Betätigungshebel schon zu Erfolg führt.

    @Mr.Country
    Mein Fazit ist, wer das Ding aus der Mittelkonsole ausgebaut bekommt kriegt auch die Einheit zerlegt. Ein wenig löten und schon ist es geschafft. Den Schalter, den gefunden hast kann man sicherlich benutzen. Die Führungstifte erscheinen mir ein wenig lang, was man ja ändern kann. Wenn ich nächste Tage wieder zu Hause bin nimm ich mal die genauen Maße.

    Schaltkulisse auf Urlaub


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    Als Erstes Kontaktspray nutzt hier gar nichts nach der Bauform müsste der Mikroschalter IP 67 sein.
    Ich vertstehe nicht warum man den ganzen Sockel mit wechselt.


    Durch entfernen der ersten Steckhülse hat man die reine Schalteinheit in der Hand.


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    An dem weißen seitlichen Stecker kann man den Kontaktan den rosa/weißen und dem schwarz/weißen Drähten messen. Parkstellung = 0 Ohm,sonst ∞.


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    Mechanisch kann die Betätigung des Kontaktes durch Betätigung der Schalthebel-Entriegelung durch genaues hinhören prüfen, klickt beim hoch ziehen und runter lassen.


    Hört man nichts und kann auch der Schaltvorgang nicht gemessen werden, muss man wie folgend die Einheit zerlegen. Die verblieben beiden Spannhülsen ausdrücken, klappt bei einer sehr leicht, bei der zweiten muss man vorher die Elektronik ausklinken durch leichtes hebeln unter dem Stecker und Anschlußstecker (nicht versuchen den Stecker ab zu ziehen) und dann unter dem Steckergehäusein Flucht der Spannhülse ein 5mm Loch bohren um mit einem Dorn die Hülse aus zu treiben.


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    Durch drücken in die Öffnung mit der weißen Platte und gleichzeitiger Betätigung der Entriegelung kann der Schalthebel in der Position verändert werden. Wenn die letzte Spannhülse gezogen ist, drückt sich die obere Abdeckung nach oben und kann abgehoben werden, wodurch die Sicht auf den Mikroschalter freigegeben ist.



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    Meines Erachtens ist hier nicht der Kontakt das Übel, sondern die falsch ausgelegte Betätigungslasche, welche sich im Laufe der Zeit verbiegt. Hier kann man die Betätigung der Lasche durch den Splint im Schalthebel kontrollieren, bzw ob der Schalthebel weit genug nach vorne in die Parkstellung geht. Hier empfehlt es sich gegeben Falls den Hebel des Schalters im Bereich der Gleitfläche etwas mehr auf zu biegen, oder auch den Anschlag in der Schaltkulisse etwas aus zu feilen. Wenn der Schalter keine Funktion hat kann man ihn aus der Führung hebeln und ersetzen. Hartes schalten in die Parkstellung ist bei dieser Konstruktion möglichst zu vermeiden, sowie es besser ist die Entriegelung erst in Entstellung wieder los lässt und nicht einfach nur in die Parstellung „schnappen“lässt.


    Auf der Elektronikplatine befinden sich auf der Rückseite Hallsensoren für das manuelle Schalten. Für mich wäre es sinnvoller gewesen man hätte auch für die Parkstellung Hallsensoren oder Opto-Elektronik verwendet.


    Alles in Allem ist für mich der Austausch der kompletten Schalteinheit nicht wirklich eine gute Lösung.


    Unter Freunden (guten Kunden) dürfte das Ganze im AT bzw. Reparatur 150 EUR (Schalter 1,50€, Platine 10,00€ und Veriegelung15,00€, Lohn 50,00€=76,50€) kosten plus Ausbau/Einbau.


    Leider habe ich vergessen die Maße für den Schalter zu nehmen, muss mal nachholen.



    M.f-G



    Klaus