Beiträge von bernhard bb

    Hallo zusammen,


    den Lader lasse ich nächste Woche endlich tauschen, ich habe inzwischen auch den DPF über MC+ und die OPL-App etwas beobachten können.

    Ich schreibe hier mal meine aktuellen Gedanken, vielleicht mag ja jemand mitdenken und kommentieren.


    Die Opel-Werkstatt bekommt angeblich keinen Garrett-Lader, den sie einbauen können (wg. Garantie gegenüber ihrem Lieferanten). Naja, bei ebay wäre der als Neuteil innerhalb 2-3 Tagen lieferbar. Also soll es ein BTS-Lader werden... Auch OK, oder? Der sollte heute 3 Wochen nach Besprechung und Bestellung endlich eintreffen und nächste Woche dann eingebaut werden.


    Eine Zeitlang habe ich jetzt die Daten der OPL-App beobeachtet. Lasst ihr eigentlich den MC+ immer stecken, wenn das Auto parkt wartet? Zieht der evtl. die Batterie leer, sonstige Gründe dagegen? Was mir bisher aufgefallen ist:


    1. Vor allem der zweite Zylinder hat im Stand oder bei geringer Last meist eine etwas kürzere Öffnungsdauer des Injektors (so 5-10... auch mal 15%). Bei mehr Last gleicht es sich an. Gibt es da einen Toleranzwert, was die Abweichung angeht? Der Motor ist knapp 300'000 gelaufen, da könnte man Verschleiß oder eine Verschmutzung vermuten, die durch die Anpassung korrigiert wird. Der Motorlauf ist wahrscheinlich auch nicht mehr so rund wie am Anfang, aber das ist subjektiv schwer zu beurteilen. Hat in dem Fall schon jemand gute Erfahrungen mit enem Reinigungszusatz gemacht, versuchen? Wahrscheinlich ist da auch einiges zugeschmoddert von der AGR. Hier gibt's ja gerade einen schönen Thread zur Reinigung der Ansaugbrücke/Klappenrohr. Wie schonmal geschrieben, war der Drucksensor dort letztens kaputt und so verdreckt, daß er nimmer sauber lief. Nach der Laufleistung sieht das alles sicher entsprechend aus. So richtig traue ich mich da nicht ran, weil das Auto halt gebraucht wird und laufen muß.


    2. Auf der Autobahn habe ich gestern mal die Beladung des DPF protokolliert. Die OPL-App kann das nicht, oder? Eine andere vielleicht? Jedenfalls hat er zwei Mal nach jeweils rund 200 Km regeneriert (siehe Diagramm), nachdem die beiden vorherigen Zyklen (habe ich nicht protokolliert) eher 350 Km dauerten (siehe Screenshot). Gemäßigt gefahren, relativ konstant. Regeneriert auf rund 40% und dann nach Abschluß ging die Beladung noch weiter runter auf unter 10%. Beladung dann erst langsam und zunehmend schneller, annähernd exponentiell. Das ist wohl normal. Insofern vermute ich beim DPF aktuell keinen Defekt. Der Zyklus ist vermutlich etwas kurz, aber eine schnelle Beladung deutet ja weniger auf ein Problem beim Filter hin, also auf eine Ursache im Abgas (viel Ruß). Ein erhöhter Motorölverbrauch ist mir nicht aufgefallen bisher. Vielleicht eher Injektoren - die mal prüfen lassen? Manchmal nagelt/klackert er ziemlich, dann wieder ein sehr ruhiger Lauf. Siehe Punkt 1 allgemeiner Verschleiß/Dreck,


    Was bedeutet im DPF-Panel die Anzeige "Load" oben in der MItte? Trübung? Woher weiß das System das, gibt es einen Sensor? Dieser Screenshot ist von einer Kutzstrecke am Morgen, kurz danach wurde regeneriert und danach kam die Autobahnfahrt aus dem Diagramm: Erst gelb, dann Regeneration, dann orange, dann Regeneration, dann rot (gut 500 Kilometer). Heute morgen auf der Fahrt ins Büro hat er dann auf rund 40 Km den DPF von 28 auf 68% gefüllt. 80% Autobahn. Das finde ich schon heftig, oder?


    So, viel geschrieben und Danke für's Lesen!

    Ich mag das Auto wirklich und will es gerne noch länger fahren. Aber alles abgasseitig ist halt ein rechter Pferdefuß!


    Gruß

    Bernhard

    Ich habe mich jetzt etwas eingelesen, leider eskalieren viele Diskussionen zu dem Thema schnell in Fachchinesisch - da steige ich aus.


    Weil ich gerne selber Dinge wie den Füllstand des DPF oder den variablen Öldruck oder einfach generell den Fehlerspeicher auslesen würde: Ist das MC+ für mich als EInsteiger das Richtige?

    Gerne über BT am Android-Tablet oder -Handy, sollte am Insignia B und Astra J funktionieren.


    Bei amazon traue ich den Blingbling-Anzeigen nicht...

    und bisher habe ich keine Zusammenfassung zu dem Thema gefunden - ich habe wahrscheinlich auch nicht die treffenden Suchbegriffe.


    Danke und Gruß

    Bernhard

    Also: Beladung ist gerade 44%, Kein Hinweis auf Probleme bei der Funktion des DPF: Das DIng bleibt also drin, asap wird (bei Opel) der Turbo getauscht und der Partikelfilter eben dann, wenn er kaputt ist.

    Der Lader kommt von Opel, das seien alles werksüberholte Teile im Tausch, meinte der Meister...


    Danke Euch für's Mitdenken!

    Am Donnerstag wird er ausgelesen und geschaut, wie es mit der Beladung des DPF aussieht.

    Vielleicht machen wir auch noch eine Abgasmessung...


    Der Meister in der zweiten Werkstatt (Opel) heute früh hielt nichts von einem Austausch des DPF in Zusammenhang mit dem Lader nur aufgrund der "Gelegenheit" jetzt. Er hat bestätigt, daß der Austausch unabhängig möglich ist und geprüft, daß der Turbo lieferbar wäre. Austauschen will er auch die Ölleitungen am Lader wg. möglicher Verkokung bzw. Ablagerungen darin.


    Habt ihr mir einen Tip bzgl. Hersteller des Laders? Zubehör? Welcher auf keinen Fall (drin ist ein Garrett).

    Nee, der DPF wurde bei 170'000 schon einmal getauscht, der aktuelle hat also ca. 125'000 drauf.


    Wenn das im Bereich der prognostizierten Haltbarkeit von einem 3'000 Euro-Teil + Montage + zusätzliche, damit zusammenhängende Teile ist, dann frage ich mich schon, was man sich in der Entwicklung so denkt und wohin man sich da verstiegen hat. Insgesamt bin ich schon zufrieden mit meinem Insignia, aber die Abgasseite macht immer wieder Ärger: Verdreckter Saugrohr-Drucksensor wegen Rückführungs-Schmodder, AGR-Einheit, DPF, NOx-Sensoren... und das ist alles nicht billig. Den Lader verbuche ich nach 295' Kilometern schon als OK-haltbar.


    Anderes Beispiel: Mein Astra J erkennt die RDKS-Sensoren nach dem Umstecken auf Sommerräder nicht mehr (liefern keine Werte und lassen sich nicht anlernen). Ursache dürften nach 11 Jahren leere Batterien sein. Ich beschäftige mich jetzt nicht auch noch mit Selbermachen bei der Reifenmontage, also bei Vergölst angefragt: Kosten 300 Euro!!! 300!!! Das ist doch komplett irre. Und in einem halben Jahr bei den Winterrädern gleich nochmal zu erwarten? Das ist ja ein tolles System und bestimmt hat's auch schon Menschenleben gerettet, weil rechtzeitig ein Druckverlust angezeigt wurde. Aber was bedeutet das denn bei einem Gebrauchtwagen, der einen geringen Restwert hat? Welcher Normalverdiener soll das bitte bezahlen können?


    Und das ist ja auch die Frage bezüglich des DPF - mein Kollege hier schüttelt den Kopf, daß ich in Erwägung ziehe, solch einen Betrag in das "alte Auto" zu stecken.


    Ich werde am Montag mal in einer anderen Werkstatt eine Zweitmeinung und eine Einschätzung zum DPF einholen, dann sehe ich weiter.

    Wenn der DPF recht unabhängig vom Turbo getauscht werden kann und nicht "zu" ist, dann bleibt der erstmal drin.


    Gruß

    Bernhard

    Danke für Deinen Beitrag!


    Ja, Spiel ist laut Werkstatt vorhanden. Das Pfeifgeräusch (die Frequenz) ändert sich praktisch analog zur Gaspedalstellung und ist auch deutlich durch geschlossene Hausfenster und auf größere Entfernung zu hören.

    Einmal hatte ich es an der Ampel, daß aus dem Pfeifen ein lautes Zwitschern bzw. Quietschen geworden ist. Durch Gasgeben ging dann das wieder in das Pfeifen über. Verglichen mit anderen Turbolader-Geschichten (man hört natürlich immer dann davon, wenn was nicht funktioniert), scheint mir ein Schaden daran nach 300' Km Laufleistung auch nicht übermäßig früh zu sein - oder?


    Grund für den Austausch des DPF ist lt. Werkstatt, daß die meiste Arbeitszeit schon für den Turboladertausch anfallen würde, und der Auspuff eigentlich sauberer sein müsste, also sei da vermutlich was nicht ganz in Ordnung mit der Abgasreinigung. Der KV für nur den Turbo machen liegt bei etwa 2'750 netto, mit DPF satte 6'300 netto (etwa 200 mehr Arbeitszeit, dazu der DPF mit netto 2'909,71 + zwei Temperaturfühler à 206 Euro, die meist nicht rausgehen würden und die man daher nicht umbauen könne auf den neuen DPF). Es ist eine inzwischen freie, aber ehemalige Opel-Werkstatt, die Leute waren bereits zu Opel-Zeiten dort.


    Eigentlich traue ich denen schon, die haben sich schon mehrfach als kompetent erwiesen und "sparsam" repariert oder gewusst, daß es bei einem bestimmten Motor ein Serienproblem gibt oder ähnliche Dinge - von überholten Teilen halten sie gar nichts dort... Wahrscheinlich berücksichtigen sie auch, daß ich das Auto geschäftlich fahre und es dafür zuverlässig sein soll, deshalb will ich auch zeitnah entscheiden. Trotzdem bin ich unsicher, ob ich wirklich 3'500 Euro zusätzlich ausgeben sollte für den DPF.


    Ist der Montage-Zusammenhang zwischen Turbo und DPF wirklich so gegeben?

    Ich habe irgendwo gelesen, daß man den DPF auch wechseln kann, wenn man den Kühler etwas löst und etwas wegddrückt, dann den DPF dreht?!?


    Das Knarzen im Fahrwerk vermute ich eher vorne, bin mir aber nicht sicher - störend ist es noch nicht und auch nicht immer zu hören.

    Ich habe es nur erwähnt, weil ich bei der Laufleistung eben so langsam an allen möglichen Stellen damit rechne, daß was kommt...


    Gruß

    Bernhard

    Hi,


    mein B20DTH 170 PS-Diesel hat mit knapp 300' Km einen pfeifenden, teilweise auch schon zwitschernden Turbolader (55495595).

    Die Werkstatt meint, in dem Zuge sinnvollerweise gleich den darunterliegenden Katalysator (oder DPF, was ist es denn??? 55497652) auszutauschen.


    Der wurde schon einmal bei rund 170' km erneuert.

    Damals hatte ich ich auch häufiger die erhöhte Leerlaufdrehzahl mit dem rauen Motorlauf und dem - wenn ich es richtig verstanden habe - Eindüsungsgeräusch vom adBlue.

    Außerdem mehrfach den Hinweis im Display "weiterfahren, Partikelfilter wird gereinigt" und schwarz unten am Endrohr.

    Damit verglichen, habe ich derzeit eigentlich keine Auffälligkeiten..., das Endrohr wurde nie 100% sauber geputzt und jetzt verweist die Werkstatt auf den schwarzen Trieler dort...


    Was meint Ihr, ist nach rund 125' Km wieder mit einem Austausch des Kats zu rechnen?

    Das Auto fährt viel Autobahn, immer wieder Langstrecke, wenig Stadtverkehr... Auf der Autobahn natürlich auch meist ruhig mit niedrieger Drehzahl und oft zwischen 120 und 140.

    Nicht gerade das, was ein Abgassystem gerne hat.

    NOX-Sensoren wurden beide schon gemacht...


    Für Turbo und Kat stehen jetzt rund 6' Euro auf dem KV.

    Ich will das Auto gerne noch lange fahren - ist halt die Frage, was dann als nächstes kommt: Fahrwerk knarzt bissel bei Verkehrsberuhigungsdingern, 8-Gangautomatik ist unauffällig, der Zustand ansonsten weit besser als die Kilometer es vermuten lassen würden.

    Was ist mit überholten Teilen, gute Erfahrungen oder Blenderschrott?


    Eure Meinungen dazu würden mich sehr interessieren


    Danke und Gruß

    Bernhard

    ich hab' am samstag endlich auch den zweiten ton nachgerüstet, nachdem ich dazu im MT auf einen thread gestoßen bin.

    3 kleine torxschrauben der radhausverkleidung raus, kommt man schon dran - mein 10/2018er hat den stecker hochgebunden dahinter liegen gehabt.


    das derbe ist, daß ich 7 1/2 jahre und knapp 300 tkm mit der mofatröte rumgefahren bin und beim hupen jedes mal gehofft habe, daß mich keiner hört...

    m.e. komplett unpassend für ein 5-meter-auto.

    ich hab' den ja neu gekauft und bin damals nach der ersten hupung direkt zum opelhändler gefahren, um mir eine männerhupe einbauen zu lassen.

    das ginge nicht, blabla... im system verankert... ist so, franzosenhupe...

    alles quatsch, bei dem baujahr ist das eine sache von 10 minuten, nichtmal elektroarbeiten sind erforderlich...


    daß die den akkord eingespart haben, ist schon ein ziemliches armutszeugnis...


    gruß

    bernhard

    Hi,


    mir ist eine micro-SD Karte im Sitz verschwunden. Seitlich von der Falte zur Auflageverlängerung reingerutscht und dann beim Versuch, das Ding zu bergen immer tiefer in den Sitz abgehauen.


    Muß zum (teilweisen?) Abbau des Bezuges der ganze Sitz raus? Ich denke, dazu muß man den Airbag sichern/deaktivieren. Wenn ich danach suche, finde ich bisher nur Hinweise auf den Schlüsselschalter, den man auch für die Reboard-Kindersitze verwendet - ist das alles?!? Oder irgendein zu trennender Stecker, ein Überbrückungswiderstand oder so?

    Kann man das Sitzflächenpolster (den Bezug) lösen und anheben im eingebauten Zustand?

    Es ist der Beifahrersitz in Leder und teilelektrisch, also ohne Memory und Massage - das habe ich nur links...


    Gibt's eigentlich irgendwie noch ein digitales Werkstatthandbuch für die Opels (TIS?), also wie das WIS bei Mercedes?

    So noch aus den guten alten Rüsselsheimer Zeiten?


    Wahrscheinlich kommt von mir nämlich bald der nächste Beitrag zum Turbolader und DPF... :rolleyes:

    Danke und Gruß

    Bernhard, schraubt sonst Ascona C

    (170 PS-Diesel, GS ultimate, 10/2018)


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