Beiträge von bernhard bb

    Ob bei einem Insignia-B wirklich noch viel herauszuholen ist, glaube ich kaum. Der wird in den Federdomen nicht so weich sein, als dass der sich total verwindet und erst durch eine Domstrebe sportlich fahrbar wird. Das wären Kräfte, die ein auf einer Seite so schmaler Halter quer zur Belastungsachse nicht spurlos wegstecken würde. Aus optischen Gründen überlege ich auch, sie dennoch einzubauen, aber ich erwarte mir keinen neuen Charakter des Fahrzeugs dadurch.


    Mir reicht eigentlich bereits die Wandlungsfähigkeit des Autos, wenn ich das adaptive Fahrwerk von Tour auf Sport stelle!

    Sehe ich genauso, und ich will ganz bestimmt niemandem den Spaß an einer Domstrebe verderben. Sieht gut aus und ist bei eher weichen Autos auch unbedingt berechtigt. Mein Ascona C bekommt jedenfalls eine.

    Wenn ich mir das aber in meinem ungeputzten Motorraum ansehe, dann hat der Insignia eine Domstrebe sowieso in der Karosserie...


    Beim Fahrwerk würde ich mir wünschen, daß die Dämpfer separat verstellbar wären. Tour/Sport ändert immer das ganze Paket mit Schaltpunktanhebung der Automatik und so.

    Daher gehe ich wenn "Sport" immer bei der Automatik auf "manuell", sonst ist mir das meist zu aggro. Meines Wissens kann das beim MJ 19 nicht individuell eingestellt werden - oder doch?


    Gruß

    Bernhard

    Hallo zusammen,


    was inzwischen passiert ist :) :


    Der Lader wurde getauscht (rund 2'800 Euro mit allem und Steuer), auf dem Gehäuse steht auch wieder Garrett, laut FOH sind das aber alles überholte - jedenfalls ist das Pfeifen weg und ich finde er läuft wieder wie er soll.


    Ich habe inzwischen auch eine Tankfüllung Aral Ultimate mit LM "Diesel System Reiniger" (33 Euro der halbe Liter) verfahren und werde das auch noch eine zweite Füllung machen. Auch dabei habe ich mit der OPL-App die Beladung des DPF protokolliert, siehe Anhang (x = Kilometer / y = Beladung DPF). Nochmal: DIe gelben Kurven sind von einer 500 Km Autobahnstrecke vor dem Ladertausch und mit B7, Regeneration jeweils nach rund 200 km. Grün jetzt mit Ultimate gemischte Strecken (Autobahn, Landstraße, Arbeitsweg 40 km...) und Regeneration nach fast 400 bzw. fast 600 km! Ist die Frage, wieviel Effekt das Ultimate hat und welche Ursache in den gefahrenen Strecken liegt. Meine Beobachtung ist, daß bei Stadtverkehr und Landstraße zwischen den Regenerationen es öfters zu einer Beladungsreduktion kommt als auf der gleitend/entspannt gefahrenen Autobahn mit geringer Leistungsanforderung bzw. Beschleunigung aus dem Stand. Laut App habe ich eine mittlere Fahrstrecke zwischen den Regenerationen von ca. 350 km, da liege ich jetzt deutlich drüber.


    Man ist sicherlich nur schlecht frei von einer subjektiven Note, aber ich meine eindeutig feststellen zu können, daß der Motorlauf mit dem Ultimate wesentlich ruhiger ist. Kaum nageln/klackern der Einspritzung, einfach ein runderer Motorlauf. Leistungsunterschied kann ich nicht feststellen/beurteilen. Verbrauch habe ich nicht so beachtet, bin nicht "Hypermiling" gefahren... :saint:. Mein Durchschnittsverbrauch liegt über 300' km bei 6,4 l/100 km, laut Anzeige immer was zwischen 5,2 und 7 wenn's schnell gehen muß. Wenn es bzgl. Ruß aus dem Ultimate noch einen Unterschied bei den Reg.-zyklen gibt, wäre es echt eine Überlegung, dabei zu bleiben. Auch die Regeneration heute früh lief weniger ruppig ab. Ich beobachte das weiter und werde auch mal wieder einen Vergleich mit normalem B7 machen.


    Ach ja, nochmal zur Regeneration heute: Raus aus der Garage mit 571 km seit Regeneration und 81% Beladung kam nach 20m die Anzeige "weiterfahren, DPF wird gereingt" (oder so). die OPL-App zeigte aber noch nicht das rote Feld mit "warm-up" oder "Regeneration läuft". Das kam erst 6 km später - wahrscheinlich muß der Motor erst warm werden... und da war die Beladung dann plötzlich bei 110%. Jetzt steht er frisch regeneriert mit 3% vor'm Büro. Ich liebe Statistiken und Diagramme :love: .


    Und noch was zum iCarsoft-Gerät: Damit habe ich mich noch nicht so intensiv auseinandergesetzt, jedenfalls identifiziert es meinen Insignia als Grandland, also muß ich da das Fahrzeug manuell wählen - Naja! Muß mal noch rausfinden, ob das die Korrekturwerte anzeigen kann, bisher hat sich an der Abweichung der Einspritzdauer noch nichts erkennbar geändert durch den LM-Reiniger. Wie gesagt: Mußmaßlich durch das Ultimate läuft er besser!


    Gruß

    Bernhard

    Hallo zusammen,


    den Lader lasse ich nächste Woche endlich tauschen, ich habe inzwischen auch den DPF über MC+ und die OPL-App etwas beobachten können.

    Ich schreibe hier mal meine aktuellen Gedanken, vielleicht mag ja jemand mitdenken und kommentieren.


    Die Opel-Werkstatt bekommt angeblich keinen Garrett-Lader, den sie einbauen können (wg. Garantie gegenüber ihrem Lieferanten). Naja, bei ebay wäre der als Neuteil innerhalb 2-3 Tagen lieferbar. Also soll es ein BTS-Lader werden... Auch OK, oder? Der sollte heute 3 Wochen nach Besprechung und Bestellung endlich eintreffen und nächste Woche dann eingebaut werden.


    Eine Zeitlang habe ich jetzt die Daten der OPL-App beobeachtet. Lasst ihr eigentlich den MC+ immer stecken, wenn das Auto parkt wartet? Zieht der evtl. die Batterie leer, sonstige Gründe dagegen? Was mir bisher aufgefallen ist:


    1. Vor allem der zweite Zylinder hat im Stand oder bei geringer Last meist eine etwas kürzere Öffnungsdauer des Injektors (so 5-10... auch mal 15%). Bei mehr Last gleicht es sich an. Gibt es da einen Toleranzwert, was die Abweichung angeht? Der Motor ist knapp 300'000 gelaufen, da könnte man Verschleiß oder eine Verschmutzung vermuten, die durch die Anpassung korrigiert wird. Der Motorlauf ist wahrscheinlich auch nicht mehr so rund wie am Anfang, aber das ist subjektiv schwer zu beurteilen. Hat in dem Fall schon jemand gute Erfahrungen mit enem Reinigungszusatz gemacht, versuchen? Wahrscheinlich ist da auch einiges zugeschmoddert von der AGR. Hier gibt's ja gerade einen schönen Thread zur Reinigung der Ansaugbrücke/Klappenrohr. Wie schonmal geschrieben, war der Drucksensor dort letztens kaputt und so verdreckt, daß er nimmer sauber lief. Nach der Laufleistung sieht das alles sicher entsprechend aus. So richtig traue ich mich da nicht ran, weil das Auto halt gebraucht wird und laufen muß.


    2. Auf der Autobahn habe ich gestern mal die Beladung des DPF protokolliert. Die OPL-App kann das nicht, oder? Eine andere vielleicht? Jedenfalls hat er zwei Mal nach jeweils rund 200 Km regeneriert (siehe Diagramm), nachdem die beiden vorherigen Zyklen (habe ich nicht protokolliert) eher 350 Km dauerten (siehe Screenshot). Gemäßigt gefahren, relativ konstant. Regeneriert auf rund 40% und dann nach Abschluß ging die Beladung noch weiter runter auf unter 10%. Beladung dann erst langsam und zunehmend schneller, annähernd exponentiell. Das ist wohl normal. Insofern vermute ich beim DPF aktuell keinen Defekt. Der Zyklus ist vermutlich etwas kurz, aber eine schnelle Beladung deutet ja weniger auf ein Problem beim Filter hin, also auf eine Ursache im Abgas (viel Ruß). Ein erhöhter Motorölverbrauch ist mir nicht aufgefallen bisher. Vielleicht eher Injektoren - die mal prüfen lassen? Manchmal nagelt/klackert er ziemlich, dann wieder ein sehr ruhiger Lauf. Siehe Punkt 1 allgemeiner Verschleiß/Dreck,


    Was bedeutet im DPF-Panel die Anzeige "Load" oben in der MItte? Trübung? Woher weiß das System das, gibt es einen Sensor? Dieser Screenshot ist von einer Kutzstrecke am Morgen, kurz danach wurde regeneriert und danach kam die Autobahnfahrt aus dem Diagramm: Erst gelb, dann Regeneration, dann orange, dann Regeneration, dann rot (gut 500 Kilometer). Heute morgen auf der Fahrt ins Büro hat er dann auf rund 40 Km den DPF von 28 auf 68% gefüllt. 80% Autobahn. Das finde ich schon heftig, oder?


    So, viel geschrieben und Danke für's Lesen!

    Ich mag das Auto wirklich und will es gerne noch länger fahren. Aber alles abgasseitig ist halt ein rechter Pferdefuß!


    Gruß

    Bernhard

    Ich habe mich jetzt etwas eingelesen, leider eskalieren viele Diskussionen zu dem Thema schnell in Fachchinesisch - da steige ich aus.


    Weil ich gerne selber Dinge wie den Füllstand des DPF oder den variablen Öldruck oder einfach generell den Fehlerspeicher auslesen würde: Ist das MC+ für mich als EInsteiger das Richtige?

    Gerne über BT am Android-Tablet oder -Handy, sollte am Insignia B und Astra J funktionieren.


    Bei amazon traue ich den Blingbling-Anzeigen nicht...

    und bisher habe ich keine Zusammenfassung zu dem Thema gefunden - ich habe wahrscheinlich auch nicht die treffenden Suchbegriffe.


    Danke und Gruß

    Bernhard

    Also: Beladung ist gerade 44%, Kein Hinweis auf Probleme bei der Funktion des DPF: Das DIng bleibt also drin, asap wird (bei Opel) der Turbo getauscht und der Partikelfilter eben dann, wenn er kaputt ist.

    Der Lader kommt von Opel, das seien alles werksüberholte Teile im Tausch, meinte der Meister...


    Danke Euch für's Mitdenken!

    Am Donnerstag wird er ausgelesen und geschaut, wie es mit der Beladung des DPF aussieht.

    Vielleicht machen wir auch noch eine Abgasmessung...


    Der Meister in der zweiten Werkstatt (Opel) heute früh hielt nichts von einem Austausch des DPF in Zusammenhang mit dem Lader nur aufgrund der "Gelegenheit" jetzt. Er hat bestätigt, daß der Austausch unabhängig möglich ist und geprüft, daß der Turbo lieferbar wäre. Austauschen will er auch die Ölleitungen am Lader wg. möglicher Verkokung bzw. Ablagerungen darin.


    Habt ihr mir einen Tip bzgl. Hersteller des Laders? Zubehör? Welcher auf keinen Fall (drin ist ein Garrett).

    Nee, der DPF wurde bei 170'000 schon einmal getauscht, der aktuelle hat also ca. 125'000 drauf.


    Wenn das im Bereich der prognostizierten Haltbarkeit von einem 3'000 Euro-Teil + Montage + zusätzliche, damit zusammenhängende Teile ist, dann frage ich mich schon, was man sich in der Entwicklung so denkt und wohin man sich da verstiegen hat. Insgesamt bin ich schon zufrieden mit meinem Insignia, aber die Abgasseite macht immer wieder Ärger: Verdreckter Saugrohr-Drucksensor wegen Rückführungs-Schmodder, AGR-Einheit, DPF, NOx-Sensoren... und das ist alles nicht billig. Den Lader verbuche ich nach 295' Kilometern schon als OK-haltbar.


    Anderes Beispiel: Mein Astra J erkennt die RDKS-Sensoren nach dem Umstecken auf Sommerräder nicht mehr (liefern keine Werte und lassen sich nicht anlernen). Ursache dürften nach 11 Jahren leere Batterien sein. Ich beschäftige mich jetzt nicht auch noch mit Selbermachen bei der Reifenmontage, also bei Vergölst angefragt: Kosten 300 Euro!!! 300!!! Das ist doch komplett irre. Und in einem halben Jahr bei den Winterrädern gleich nochmal zu erwarten? Das ist ja ein tolles System und bestimmt hat's auch schon Menschenleben gerettet, weil rechtzeitig ein Druckverlust angezeigt wurde. Aber was bedeutet das denn bei einem Gebrauchtwagen, der einen geringen Restwert hat? Welcher Normalverdiener soll das bitte bezahlen können?


    Und das ist ja auch die Frage bezüglich des DPF - mein Kollege hier schüttelt den Kopf, daß ich in Erwägung ziehe, solch einen Betrag in das "alte Auto" zu stecken.


    Ich werde am Montag mal in einer anderen Werkstatt eine Zweitmeinung und eine Einschätzung zum DPF einholen, dann sehe ich weiter.

    Wenn der DPF recht unabhängig vom Turbo getauscht werden kann und nicht "zu" ist, dann bleibt der erstmal drin.


    Gruß

    Bernhard

    Danke für Deinen Beitrag!


    Ja, Spiel ist laut Werkstatt vorhanden. Das Pfeifgeräusch (die Frequenz) ändert sich praktisch analog zur Gaspedalstellung und ist auch deutlich durch geschlossene Hausfenster und auf größere Entfernung zu hören.

    Einmal hatte ich es an der Ampel, daß aus dem Pfeifen ein lautes Zwitschern bzw. Quietschen geworden ist. Durch Gasgeben ging dann das wieder in das Pfeifen über. Verglichen mit anderen Turbolader-Geschichten (man hört natürlich immer dann davon, wenn was nicht funktioniert), scheint mir ein Schaden daran nach 300' Km Laufleistung auch nicht übermäßig früh zu sein - oder?


    Grund für den Austausch des DPF ist lt. Werkstatt, daß die meiste Arbeitszeit schon für den Turboladertausch anfallen würde, und der Auspuff eigentlich sauberer sein müsste, also sei da vermutlich was nicht ganz in Ordnung mit der Abgasreinigung. Der KV für nur den Turbo machen liegt bei etwa 2'750 netto, mit DPF satte 6'300 netto (etwa 200 mehr Arbeitszeit, dazu der DPF mit netto 2'909,71 + zwei Temperaturfühler à 206 Euro, die meist nicht rausgehen würden und die man daher nicht umbauen könne auf den neuen DPF). Es ist eine inzwischen freie, aber ehemalige Opel-Werkstatt, die Leute waren bereits zu Opel-Zeiten dort.


    Eigentlich traue ich denen schon, die haben sich schon mehrfach als kompetent erwiesen und "sparsam" repariert oder gewusst, daß es bei einem bestimmten Motor ein Serienproblem gibt oder ähnliche Dinge - von überholten Teilen halten sie gar nichts dort... Wahrscheinlich berücksichtigen sie auch, daß ich das Auto geschäftlich fahre und es dafür zuverlässig sein soll, deshalb will ich auch zeitnah entscheiden. Trotzdem bin ich unsicher, ob ich wirklich 3'500 Euro zusätzlich ausgeben sollte für den DPF.


    Ist der Montage-Zusammenhang zwischen Turbo und DPF wirklich so gegeben?

    Ich habe irgendwo gelesen, daß man den DPF auch wechseln kann, wenn man den Kühler etwas löst und etwas wegddrückt, dann den DPF dreht?!?


    Das Knarzen im Fahrwerk vermute ich eher vorne, bin mir aber nicht sicher - störend ist es noch nicht und auch nicht immer zu hören.

    Ich habe es nur erwähnt, weil ich bei der Laufleistung eben so langsam an allen möglichen Stellen damit rechne, daß was kommt...


    Gruß

    Bernhard

    Hi,


    mein B20DTH 170 PS-Diesel hat mit knapp 300' Km einen pfeifenden, teilweise auch schon zwitschernden Turbolader (55495595).

    Die Werkstatt meint, in dem Zuge sinnvollerweise gleich den darunterliegenden Katalysator (oder DPF, was ist es denn??? 55497652) auszutauschen.


    Der wurde schon einmal bei rund 170' km erneuert.

    Damals hatte ich ich auch häufiger die erhöhte Leerlaufdrehzahl mit dem rauen Motorlauf und dem - wenn ich es richtig verstanden habe - Eindüsungsgeräusch vom adBlue.

    Außerdem mehrfach den Hinweis im Display "weiterfahren, Partikelfilter wird gereinigt" und schwarz unten am Endrohr.

    Damit verglichen, habe ich derzeit eigentlich keine Auffälligkeiten..., das Endrohr wurde nie 100% sauber geputzt und jetzt verweist die Werkstatt auf den schwarzen Trieler dort...


    Was meint Ihr, ist nach rund 125' Km wieder mit einem Austausch des Kats zu rechnen?

    Das Auto fährt viel Autobahn, immer wieder Langstrecke, wenig Stadtverkehr... Auf der Autobahn natürlich auch meist ruhig mit niedrieger Drehzahl und oft zwischen 120 und 140.

    Nicht gerade das, was ein Abgassystem gerne hat.

    NOX-Sensoren wurden beide schon gemacht...


    Für Turbo und Kat stehen jetzt rund 6' Euro auf dem KV.

    Ich will das Auto gerne noch lange fahren - ist halt die Frage, was dann als nächstes kommt: Fahrwerk knarzt bissel bei Verkehrsberuhigungsdingern, 8-Gangautomatik ist unauffällig, der Zustand ansonsten weit besser als die Kilometer es vermuten lassen würden.

    Was ist mit überholten Teilen, gute Erfahrungen oder Blenderschrott?


    Eure Meinungen dazu würden mich sehr interessieren


    Danke und Gruß

    Bernhard