Beiträge von Dave1972

    Moin.


    Ich schaue mal schnell in meine Glaskugel.

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    Die Glaskugel sagt, dass es eine recht hohe Wahrscheinlichkeit gibt. Aber ohne weitere Informationen (Alter der Batterie, Streckenprofil, CCA Wert) keine 100 % Aussage getroffen werden kann.


    Die guten alten Glaskugeln sind auch nicht mehr das, was sie mal gewesen sind. :(


    Vielleicht solltest du also selber einen OBD2 Stecker und die OPL Monitor nutzen. Ich habe damit meine Batterie immer überwacht und konnte genau sehen, wann es ungefähr Zeit für einen Tausch war. Diesen habe ich dann sicherheitshalber vor dem ersten Kälteeinbruch vorgenommen.

    Oder du holst dir eine Powerbank zum Auto starten und fährst so lange weiter, bis nichts mehr geht. Ggf. zwischendurch immer mal wieder die Batterie laden.

    Warum holst du dir nicht einfach einen OBD2 Stecker und machst die OPL App auf dein Handy. Dann siehst du nicht nur wann er reinigt, sondern auch jederzeit wie voll er ist. Und du musst nicht basteln. Stecker war bei mir immer drin und die App wurde manuell gestartet. Und Fehler auslesen und ggf. löschen kannst du auch noch.

    Ich habe nichts anders behauptet.

    Spätestens nach 6 Jahren würde ich dann aber nicht mehr zum FOH gehen. Oder er kommt mir z.B. mit dem Öl entgegen und ich Wechsel einige Filter selber. Oder man kann die Aktion "alte Autos" nutzen, welche Opel anbietet. Oder man hat halt noch eine Art von Garantie.

    Am Ende muss das eh jeder selber für sich entscheiden. Beim Verkauf ist Scheckheftgepflegt beim FOH sicherlich schön, aber es bringt nicht das Geld wieder rein, was man zusätzlich ausgegeben hat. Wichtig ist da mehr, dass halt gewisse Dinge auch gemacht wurden, wie z.B. Riementausch, wenn dran war/ist.

    Es kommt auch darauf an, wie lange man einen Wagen fährt.

    Mein Nachbar fährt seine Autos immer sehr lange. Der bringt seine Autos immer in eine kleine freie Werkstatt und macht viele Dinge auch selber. Wenn er aber seine Autos mit 250.000 km verkauft, zahlt im keiner 1.000 oder 2.000 Euro mehr, weil er die Wagen einmal im Jahr bei einer Vertragswerkstatt hatte. Und selbst wenn, hat er diese Summe über die Jahre locker gespart.

    Thema Kulanz: Ja, die gibt es sicherlich. Aber nicht unbedingt, weil Teil A nach 120.000 km kaputt gegangen ist. Die gibt es, wenn der Hersteller einen eigenen Fehler gemacht hat und auch einsichtig ist. Thema Riemen im Öl.

    Ich habe in diesem Jahr gut 4.000 Euro in meinen ehemaligen Insignia gesteckt, wobei davon ca. 350 Euro die Kosten für die kleine Inspektion waren.

    Kulanz gab es von Opel genau 0 Euro!

    Der Wagen war immer beim FOH und hatte ca. 105.000 km runter.

    Wer also seinen Wagen nur wegen der Kulanz zum FOH bringt, wird schnell merken, das Kulanz eine freiwillige Sache ist. Und der Insignia ist ein GM Auto. Warum sollte also der neue Besitzer Kulanz für GM geben. ;)

    Zum Anfang macht es sicherlich Sinn, den Wagen zum FOH zu bringen. Aber ab einem gewissen Zeitpunkt sicherlich nicht mehr. Dann verbrennt man nur Geld damit.

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    Sehe ich genauso. Weißt du, ob man beim FOH (Freundlichen Opel Händler) nur das Öl zur Inspektion mitbringen darf oder ob auch andere Teile wie Innenraumfilter akzeptiert werden?

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    Ich würde einfach den Innenraumfilter und den Luftfilter selber wechseln. Dazu gibt es bei YouTube genug Videos und das ist beim Insignia nun wirklich keine Raketenwissenschaft.

    Und dann bist du dir auch sicher, dass beides auch wirklich gewechselt wurde.

    Und zur Inspektion werden dann diese beiden Positionen heraus genommen. Die Rechnung behältst du in deinen Unterlagen und beim Verkauf kannst du dann belegen, dass du die immer selber gekauft hast.

    Ich habe das zum Schluss einfach so gemacht.


    Ich will auch keinem FOH was unterstellen. Aber gerade diese beiden Filter kann man mal kurz ausblasen und anschließend wieder einbauen. Macht vielleicht 5 Minuten mehr Arbeit, bringt aber bei den Preisen über 100 Euro in die Kasse.

    Mein Nachbar hat mal seinen Ölfilter "markiert". Komischerweise war diese Markierung nach der Inspektion, Ölfilter stand auf der Rechnung, noch vorhanden. Scheinbar war das eine echt gute Werkstatt, kein FOH, die sogar die alten Markierungen auf den neuen Filter übertragen hat. X(

    An welcher Stelle hat er dich jetzt genau Leben lassen?

    Alleine die Preise für die Filter, haben nichts mit Leben lassen zu tun. Für mich ist Leben lassen, wenn er Geld an mir verdienen kann und ich Geld sparen kann, weil ich z.B. mein Öl selber mitbringe bzw. einige Filter (Luft/Innenraum) selber Wechsel.

    Wenn du den vollen Preis bezahlst, lebt nur einer gut davon. Und das bist nicht du. ;)

    Der Preis ist aber normal, wenn der Händler alles machen kann.

    Das ist schon heftig.

    Ich habe für meinen 2018 Country Tourer (170 PS Diesel, 4x4) mit ca. 109.000 km und schlechterer Ausstattung (eimfache Sitze, kein Pano) beim FOH "noch" 12.500 Euro bekommen.

    Da ich jetzt noch einmal locker 2.000 - 2.500 Euro hätte rein stecken müssen (große Inspektion, beide Riemen wegen der Zeit, neue Reifen) war es für mich in Ordnung.

    Steht jetzt beim FOH für 15.500 Euro.

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    Meiner Meinung nach ist das die realistischste Vorgehensweise.

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    Was ist daran realistisch? Der Preis, der dir dort genannt wird, ist der Preis den dir der Händler geben will.

    Fährst du zu einem anderen Händler bekommst du wieder einen anderen Preis genannt. Und beim dritten Händler wieder einen anderen Preis.

    Der Händler gibt auch alle Daten ein und ermittelt einen Wert. Das Problem für den Kunden ist, dass der Händler vor der Berechnung einen Prozentwert angeben kann, der vom ermittelten Wert abgezogen wird. Du denkst dann, dass das der Wert ist und der Händler freut sich, dass er dir 20 % weniger vom eigentlichen Einkaufspreis gegeben hat.

    Deshalb ist es besser bei DAT den Wert zu ermitteln. Beim Händler ist es immer eine Frage der Verhandlung.