Beiträge von ackerpower

    Was willst du dazu hören? Mann-Filter sind Markenware, da kannst du nichts falsch machen. Der Preis hört sich für die aktuelle Marktsituation fair an. Aber du wirst kaum jemanden finden, der eine Untersuchung des Filtermaterials unter dem Elektronenmikroskop oder eine chemische Analyse in Bezug auf Porengröße, Durchlässigkeit, Sättigung, etc. durchgeführt hat.

    Meine Batterie hat sich kürzlich nach ganz knapp 6 Jahren verabschiedet. Starthilfe mit einem anderen Pkw wollte auch nicht klappen, weshalb ich große Sorge bekam, ob möglicherweise ein schwerwiegenderer Fehler vorliegt. Zündung ging trotzdem ganz normal an, alle Funktionen, wie Sitzverstellung, ZV, Fensterheber, Radio, Innen- und Außenbeleuchtung funktionierten unauffällig. Der ADAC kam und hatte einen Starthilfebooster dabei - dank professioneller Polzangen kam ein deutlich besserer Kontakt zustande (an den exakt gleichen, offiziell vorgesehenen Punkten) und der Wagen ließ sich sofort wieder starten. Messgeräte zeigten, dass die Ladeleistung des Generators zum Glück völlig ok ist und es wirklich nur die Batterie war, die am Ende ihrer Lebensdauer war. Mein OBD-Adapter hat zuvor keine Warnung angezeigt, d.h. keine nachlassende Ruhespannung im kritischen Bereich bemerkt. D.h. mit etwas Glück handelt es sich auch bei dir "nur" um eine defekte Batterie. Wie alt ist deine denn?

    Ich bin kein Motorenkonstrukteur, doch halte ich eine maximale Obergrenze von 2.000 UPM für etwas übervorsichtig. Wenn der Motor nach dem Start zumindest mal ein oder zwei Kilometer gefahren wurde, halte ich auch 2.500 UPM für völlig problemlos und zumutbar.

    Ich fahre seit Jahren auf Eco-Luftdruck (bei meinem Modell sind das die montierten Sommerräder 2,6 bar), und ich habe keine ungleichmäßige Reifenabnutzung.
    Da wäre auch meine persönliche Grenze, wie hoch ich mit dem Luftdruck gehe, also so, dass ich mir eben nicht vorzeitig die Reifen "versaue".

    Aber dann ist die Warnung bei dir Rich auch ganz logisch und genau so, wie ich es in meinem vorherigen Beitrag vermutet habe: Du bist bisher mit Eco-Luftdruck gefahren und hast auch im Fahrerinfodisplay die Reifenbelastung auf Eco eingestellt - alles super: Soll- und Ist-Werte waren deckungsgleich. Nun senkst du den Luftdruck auf den Comfort-Luftdruck ab und sagst der Elektronik aber nicht, dass sie sich nun bei der Reifendruckkontrolle auf andere Sollwerte (Leicht) beziehen muss - also "denkt" das Auto: "Hoppla: Ich messe nur 2,2 bar, obwohl es 2,6 bar sein sollen!"
    (Der Menüpunkt zum Anpassen ist übrigens nur im Stand mit Parkbremse bzw. bei Automatik in "P" aufrufbar; vielleicht ist er auch deshalb einigen unbekannt.)

    Bei anderen Herstellern, z.B. Skoda ist es ähnlich: Wenn du einen anderen Standardluftdruck einstellst als zuvor (z.B. wegen Radwechsel), dann muss man dem Fahrzeug nach dem Einstellen des neuen Reifenfülldrucks mitteilen, dass es den nun erfassten Zustand als neuen Sollzustand für die Reifendruckkontrolle heranziehen soll. Liegen die eingestellten Luftdrücke nämlich stark auseinander, erhältst du entweder zu früh oder eben zu spät eine Warnung.

    Wenn du als Vorgabe für den Soll-Reifendruck das Profil "Eco" auswählst (also je nach Motor/Ausstattung) z.B. 2,6 bar Sollwert, dann wäre ein Ist-Wert mit 2,1x bar ja eine Abweichung von über 0,4 bar und könnte eine Fehler- bzw. Warnmeldung auslösen.
    Ich weiß allerdings nicht, ob z.B. ans Lebensende kommende Sensorbatterien sich ebenfalls durch Fehlmessungen und Falschalarme äußern können.

    Update: Bei mir war es jetzt auch soweit. Nachdem die Batterie schon etwas schwächelte (Alter: 5 Jahre und 11 Monate ab Produktionsdatum), habe ich sie mit einem Ctek-Ladegerät 24 Stunden geladen, da eine längere Standzeit über den Sommerurlaub absehbar war.
    Trotzdem tat sie sich beim Startvorgang bereits vor dem Urlaub etwas schwerer. Es hörte sich umgangssprachlich ausgedrückt in etwa so an, als würde sie versuchen den Motor zu starten, merkt, oh, mit DER Power nicht das noch nicht, presst nochmal die Backen zusammen, um ein paar letzte zusätzliche Reserven zu aktivieren und dann springt er an.

    Tja, nach den drei Wochen: Auto sprang auf dem Parkplatz zwar beruhigenderweise gleich an, aber 15 km später nach ersten Tankstopp war dann Ende. Bordelektrik ging alles noch (Licht, Radio, ZV, Tacho...) aber beim Starten war nur noch ein Klacken zu hören mit gleichzeitigem kompletten Spannungszusammenbruch. Die Fremdstarthilfe einer äußerst freundlichen Fiesta-Fahrerin scheiterte (wahrscheinlich hatten die Zangen nicht genug Kontakt) und erst der Booster des ADAC führte zum Erfolg. Eine leere Batterie sollte wohl zu Beginn des Ladens durch den Generator mind. 50% der Nennkapazität als Ladestrom aufnehmen, doch wir kamen nicht auf mehr als 35 Ampere, in weniger als 5 Minuten fiel er auf unter 25 Ampere ab. Ladespannung war im Sollbereich und mögliche Übergangswiderstände zwischen Batterie und Fahrzeugkarosserie (also Massefehler) wurden ausgeschlossen. Ohne weiteren Zwischenstopp knapp über 200 km nach Hause gefahren und am nächsten Morgen sollte es für die neue Batterie sofort zum Autoteile-Laden gehen - Fehlanzeige: Batterie komplett tot, wie am Abend zuvor an der Tankstelle.


    Ein Freund hat uns kurzfristig zu einem Teilehändler gefahren und mit seinen Konditionen habe ich dort nun knapp unter 150 EUR für eine Exide AGM EK820 (12V/82Ah/800A) bezahlt. Aus-/Einbau war in ca. 20 Minuten erledigt. Manche Clips oder Stecker zu lösen war etwas fummelig, aber alles ohne Spezialwerkzeug machbar. Alle Werte waren noch da, keine aktiven Fehlermeldungen.

    Habe leider vergessen, ein Foto vom Label der alten Originalbatterie zu machen. Die Erhöhung der Kapazität von 80Ah auf 82 Ah durch den Wechsel muss ich dem Lademanagement nicht mitteilen, oder? Ich denke, die Differenz ist so gering, dies erfordert keine Anpassung. Notfalls kann ich beim Service nächsten Monat die Werkstatt darauf aufmerksam machen.

    Damit es für andere leichter wird, hier die Übersetzung (mir wurde sie zumindest nicht angezeigt, vielleicht haben andere ja das gleiche Problem):


    "Hallo zusammen. Ich würde gerne mein Lenkrad (ohne Heizung) gegen ein beheizbares OPC-Lenkrad mit Schaltwippen austauschen. Informationen zur Heizfunktion habe ich bereits gefunden, aber nichts zu den Schaltwippen. Reicht es aus, diese per Software zu aktivieren, oder muss ich ein Kabel von den Lenkradspeichen zu einem Steuergerät verlegen? Hat das schon jemand gemacht und könnte die Vorgehensweise erläutern?"