Beiträge von OpelInsi

    Ansaugbrücke total verdreckt und DPF ziemlich dicht. Reinigt man beides und parallel dazu auch die Düse und Sensoren, sollte zunächst Ruhe sein.

    Die Reinigung der betroffenen Komponenten bringt aber nur etwas sofern man sie rechtzeitig durchführt und auch nur wenn der Diesel halbwegs regelmäßig artgerecht bewegt wird, sprich schön warm mit zünftig Gas damit er den Abgasstrang von allein freiblasen kann.


    Clipse mal das Ladeluftrohr ab und schau durch die Drosselklappe in das Ansaugrohr. Wenn dort die Schlonze Millimeter dick drin hängt, dann weißt du Bescheid.

    AdBlue-Düse ausbauen und säubern (lassen), danach warmfahren und auf BAB-Fahrt 100...200 km durchpusten so gut es irgend geht. In beschränkten Zonen ruhig 2...3 Gänge herunterschalten und auf Spritverbrauch pfeifen.

    Danach probieren die Fehler zu löschen.

    Die Problematik mit NOX-Sensoren rührt nicht selten von einem dichten DPF her, sind ergo nicht zwingend Ursache sondern "nur" Symptom. 2 sind niemals auf einmal defekt, die Wahrscheinlichkeit tendiert gegen Null, sondern höchstens zugerußt weil der DPF so voller Asche und Ruß ist, dass er den ganzen Rotz nicht mehr katalytisch verarbeiten kann.

    Hilft das Freifahren nicht mehr bzw. wird durch die Steuerung aufgrund Fehlereinträge verhindert (z.B. Motorleistung reduziert, Weiterfahrt in XXX km nicht mehr möglich, etc.), hilft nur DPF ausbauen und chemisch reinigen/ Asche ausbrennen.


    P118B bedeutet Abgassensor-Fehler, vermutlich ist er aber gar nicht defekt, genauso wie die NOX-Sensoren nicht defekt waren, der Abgasstrang ist lediglich total zugesetzt bis zum SCR-Kat hinunter.

    Hat der Insi zudem die 100.000 km (deutlich) überschritten, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die Ansaugbrücke zugesetzt mit Ölkohle und anderem Schlonz, das AGR evtl. dito.


    Ruckelt der Motor beim Gasgeben in mittleren Drehzahlen?

    Entweder verglast oder zu hart in der Mischung.

    Billige Beläge sind oft weicher, ein Tausch könnte sich also lohnen und kostet nicht viel.

    Nachteil ist, eine Garantie auf Besserung gibt es nicht und sie verschleißen schneller, man muss ergo viel schneller wieder ran.

    Rein bremstechnisch macht es an der HA kaum einen Unterschied, denn hier beträgt die Bremsleistung höchstens 25% vs. der VA, ein Performanceverlust ist somit kaum vorhanden und dadurch verkraftbar. Im Normalfall wiegt der Komfortgewinn aufgrund leiser Bremsen die Verminderung der Bremsleistung mehr als auf, zumal der Insi vom Konstrukt her kein Fahrzeug ist das man gemeinhin auf letzter Rille bewegt.

    Man kann es auf einen relativ kleinen Nenner herunterbrechen: Der Komfort des Fahrers bzw. der Insassen hat Priorität, der Umweltgedanke steht hier zurück.

    Egal ob (Schnell)Heizung im Winter oder Klimatisierung im Sommer, ruft der Bediener eine gewisse elektrische Leistung ab, dann deaktiviert die Elektronik die SSA, da die Batterie sonst alsbald in einer Unterspannung landen würde.

    Dito bleibt der Motor an wenn im Sommer die Klima voll rödelt, sprich die eingestellte Solltemperatur im Innenraum noch nicht erreicht ist.

    Es hat also nicht nur mit dem Quickheat-System zu tun, der Motor wird auch bei Fahrzeugen ohne dieses anbleiben, sofern nur ausreichend elektrische Verbraucher laufen. Schaltet ihr z.B. Navi, Heckscheiben-, Sitz- und Lenkradheizung ein, ist die benötigte Leistung so groß, dass der Akku allein zu schwach wäre um alle Verbraucher dauerhaft zu versorgen, die LiMa ergo zwingend unterstützen muss, weil sonst beizeiten sprichwörtlich das Licht ausgeht.


    Deswegen mitunter auch der Batteriewächter, denn die Steuerung muss wissen ob eine niedrige oder hohe Entnahmeleistung ansteht, dementsprechend regelt sie die LiMa-Leistung.

    Man könnte sich auch eine große Licht- oder Soundanlage einbauen, welche ähnlich viel Strom benötigt, der Effekt wäre der selbe. Fließt viel Strom, egal an welche Verbraucher auch immer, muss die LiMa arbeiten und damit auch zwingend der Motor laufen. Unterhalb eines gewissen Schwellenwertes ist daher die SSA pauschal aus. Ob dieser von hohen Stromverbräuchen oder einer schwächelnden Batterie herrührt, sagt einem das Kombiinstrument zunächst meist nicht.

    Du hast das korrekte Thema schon erwähnt. Gold. Beim Edelmetallhandel auf privater Basis nimmt man hinlänglich den jeweils besten An- und Verkaufspreis und trifft sich +/- in der Mitte, damit es für beide Parteien ein faires Geschäft ist. So würde ich in deinem Fall auch verfahren, sprich den höchsten An- und günstigsten Verkaufspreis für ein vergleichbares Fahrzeug aus dem Netz fischen, beide addieren und durch 2 teilen.


    Alternativ kannst du ihr vorschlagen sie möge dich auszahlen, dann kannst du schnell selbst sehen wie viel ihr das Auto noch wert wäre. Gemeinhin möchte niemand selbst zu viel bezahlen, ergo wird der Preis beim eigenen Kauf eher tiefer angesetzt, im Gegensatz zum Verkauf, bei dem man eher ein paar Scheine mehr verlangen würde. Der reale Marktpreis wird irgendwo in der Mitte liegen.

    Opelinsi musst Peugeot Hybrid Benziner auch mal mehr mit Benzin bewegen und mal hin und wieder ordenlich auf Temperatur bringen weil gerade viel E fahren dann evt für bestimte mom wo Benziner anläuft das ist garnix das wie ob mit benziner angemacht um die Ecke fährst und dann wieder ausmachst kein wunder das Öl schon nach 3000-6000km komplett nach sprit stinkt.

    Er bekommt im Schnitt alle 2...3 Wochen 600...700 km BAB drauf gebrannt, daran scheitert es nicht. Das Einsatzprofil passt somit besser als bei der Masse, weil Kurzstrecken kaum mit dem Verbrenner bewerkstelligt werden, sondern wann immer machbar mit Strom. Trotzdem kann man das kurze Anspringen nicht immer verhindern, das ist in der Praxis schlicht nicht möglich. Auch die SSA kann nicht umgangen/ausgeschaltet werden.

    Grundsätzlich ist es kein Problem dezent von der ursprünglichen Herstellerangabe abzuweichen, denn ein 0W20 ist nicht ein um Welten anderes Öl als ein 5W30.

    Der Ölpumpe ist es auch egal, der Druck ist während des Betriebs warm wie kalt nahezu identisch, einzig beim Kaltstart sorgt das 0er Öl für etwas schnellere Durchölung, Dafür rangiert es für unsere Breiten bei der Heißviskosität im absoluten Grenzbereich, was auf Dauer gerade im Sommer eher zu Problemen führen kann, z.B. wenn ein gaskranker Außendienstler seinen Insi ständig auf BAB die Kante gibt und den Motor voll ausquetscht, weil ein xxW20 dafür schlicht nicht ausgelegt ist. Genauso wenig empfehlenswert wäre ein xxW50...60 für Kurzstreckler, weil mit einer solchen Fahrweise bzw. unter einer derartigen Betriebsbedingung das Öl nie in seiner Soll-Range arbeiten kann, sprich ständig zu kals ist um ordentlich zu arbeiten.


    Zumal ein 0W20 in diesem Fall auch nicht gleich 0W20 ist, hier arbeitet jeder Hersteller mit anderen Grundölen und Additiven, die Formulierung kann ergo, selbst bei identischen Freigaben, eine ganz andere sein.


    Meist macht jedoch eher der Bediener den Unterschied, eher weniger das Öl.

    Zumal was Fertigungstoleranzen, etc. anbelangt die Einfahrphase hinsichtlich späterem Ölverbrauch entscheidender ist als das Öl währenddesen und hernach.

    Wenn du alle 10.000 km Ölwechsel machst, dann schafft er die 300 kkm vielleicht.

    Ich fahre bei meinem F20DVH mittlerweile 5W30 und wechsle auch sehr regelmäßig. Der Ölverbrauch tendiert damit im Gegensatz zum 0W20 gegen Null, was deutlich besser für Ansaugtrakt und Abgasstrang ist.


    Jetzt bei den tiefen Temperaturen braucht er aber beim absoluten Kaltstart 2...3 Sekunden bis der Öldruck voll da ist, in der Zeit läuft er mechanisch etwas lauter und unrunder.

    Zurück zum 0W20 gehe ich aber garantiert nicht mehr, für das Winterhalbjahr wäre höchstens anzudenken 0W30 zu fahren bzw. eine Mischung aus diesem und 5W30 um es etwas dünner zu bekommen.

    Nice move mit dem Actuator, ich bin entzückt! 🥰

    Könntest du bitte noch die Teilenummer posten und evtl. auch den Shop bei dem du den Actuator bestellt hast?


    Über Sinn und Unsinn bezüglich Starterakku nur so viel... ich denke die Vielleser wissen um meine Einstellung hinsichtlich Original- bzw. Zubehör-/Zukaufteilen... Man sollte sich lediglich überlegen wie das Fahrprofil aussieht, respektive wie oft oder selten die SSA benutzt wird. Dementsprechend ist die Qualität des Ersatzakkus zu wählen, denn nichts ist ärgerlicher als ein unzuverlässig startendes Auto, sofern ansonsten eigentlich alles passt.