Beiträge von OpelInsi

    Dehnschrauben machen nur an Stellen Sinn, an denen verschiedene Materialpaarungen, Drücke oder Temperaturunterschiede aufeinander treffen und zugleich die Art der Befestigung nichts anderes hergibt als vergleichsweise lange Schrauben zu verwenden.

    Letzteres trifft bei Bremsen im Normalfall nicht zu.

    Die Wege können bzw. müssen hier konstruktiv klein gehalten und werden es daher im Notfall auch.


    Dehnschrauben (Ausnahmen bestätigen die Regel) sind im Normalfall immer dadurch gekennzeichnet, dass sie kein durchgängiges Gewinde haben und der vorhandene gewindefreie Schaft im Verhältnis mehr oder weniger gesehen zum Gewinde verjüngt ist. Es dehnt sich dadurch nicht das Gewinde, sondern der blank liegende Teil der Schraube, da ansonsten der Gewindeteil eine potentielle (Soll)bruchstelle darstellen würde.


    Dehnschrauben werden so gut wie nie mit Sicherungslack eingesetzt, stax148 hat es ja bereits erwäht. Falls doch, dann sind es im Regelfall keine Schrauben sondern Bolzen/Gewindestangen, mit jeweils einem Gewinde an jedem Ende, also der Definition nach eigentlich keine Schrauben. Kommt im Automobilbau jedoch so gut wie nie vor, von daher ist der Fall relativ vernachlässigbar. Zumal solche Bolzen meist auch noch unterschiedliche Gewinde tragen, ein Regelgewinde/grobes Feingewinde am einen und ein Feingewinde am anderen Ende. Mir ist keine Bremsanlage bekannt, auf die eine solche Konstruktion zutrifft.


    Ich würde dennoch immer dann dazu raten an sicherheitsrelevanten Stellen die Schrauben zu tauschen, wenn einerseits Rost die Struktur schwächen kann oder nicht sichergestellt ist, welche "Fachkraft" sich zuvor dort zu schaffen gemacht hat.


    Bremsbeläge bleiben oft mehrere Jahre und zigtausende km montiert, daher wechsle ich sichtlich angerostete Schrauben prophylaktisch, da sie hohen Temperaturen in Kombination mit Wasser und Salz ausgesetzt sind und dies zu Komplikationen beim erneuten Wechsel führen kann, worauf ich, neben dem Sicherheitsaspekt, partout keine Lust habe.

    Dito wenn ich sehe, dass bereits daran herumgefingert wurde (Scheiben oder Beläge getauscht). Egal wie schön die Schrauben dann noch sind, sie kommen neu, denn ich kann nicht sicher sein, ob sie vom Monteur des Vorbesitzers mit korrektem Drehmoment angezogen wurden.

    Meine erste Frage wäre hier, ob die Spurverbreiterungen dann auch schon montiert wurden, von wem und welche?!

    Und die nächste, falls ja:

    Könnte es sein, dass dabei etwas beschädigt wurde, ein Kabel, Sensor, etc.?


    Dass dich der Spurhalteassistent bei Regen in den Gegenverkehr leiten möchte, ist leider keinem Defekt geschuldet. Das ist mir auch schon passiert, daher schalte ich ihn in 90% der Fälle aus, auch und insbesondere bei Regen, da das System einfach Mist ist und mehr schaden kann als dass es nutzt.

    Wer sich darauf verlässt, der ist im Zweifelsfall nicht nur verlassen, sondern im dümmsten Fall nicht nur selbst tot und reißt u.U. obendrein auch noch Andere mit ins Verderben.


    Ich würde mir einen eigenen OSB-Dongle kaufen, eine App wie CarScanner aufs Smartphone laden und versuchen den Fehler auf eigene Faust zu simulieren.

    Entweder mit Zündung Ein (Stufe 2) durch die Waschanlage fahren, 1x mit und 1x ohne Unterbodenwäsche, oder Wagen in die Waschbox stellen und nacheinander mit der Lanze Richtung ABS-Sensoren spritzen, während eine zweite Person im Fahrzeug sitzend beobachtet ob und wann die Fehlermeldungen erscheinen.


    Es genügt 1 beschädigtes Kabel eines ABS-Sensors, z.B. durch Riss/Loch in der Isolierung und im FS ist Achterbahn. Auch ein Marderbiss ist nicht unwahrscheinlich.


    Auf jeden Fall bedarf es eines definierten Fehlercodes um die Sache überhaupt eingrenzen zu können.

    FS würde ich in jedem Fall auslesen.

    Beim LSQ kommt man an vieles schlecht ran, aber Luftfilter würde ich in jedem Fall checken und in dem Zug den LMM auf Schmutz/Ölrückstände sichtprüfen.

    Falls dort alles unauffällig ist, noch kurz alle Schlauchschellen rund um den Motor auf festen Sitz prüfen, sowie alle Schläuche und Kabel, etc. auf evtl. Marderverbiss.


    Dongle würde ich mir auf jeden Fall besorgen, denn so kannst du im Praxiseinsatz Werte auf Auffälligkeiten prüfen.

    Spontan würde ich auch sagen am Turbo liegt es nicht, denn für die Laufleistung wäre ein schleichender Druckverlust recht ungewöhnlich, zumal vermutlich auch irgendwann die MKL käme. Zu wenig Luft könnte aber durchaus die Ursache sein.

    Das wäre mir neu, von daher lasse ich mich gern belehren, habe bisher beim FL noch keinen kompletten Bremsenwechsel durchgeführt.


    Glaube es jedoch nicht, denn selbst bei so manch elektronischen Bremskraftverstärkern ging es ohne.

    Auch die KI sagt, dass es nur für die hintere Bremse die Servicestellung braucht.

    Zumal es mir bei Opel eher unwahrscheinlich vorkommt eine dermaßen komplexe Bremse zu verbauen, denn das ist eher das Metier von Audi, BMW und diversen anderen Exoten.


    Ich mag mich also irren, aber in spätestens 1 Jahr sind meine Scheiben fällig, dann werden wir sehen ob es ohne geht oder nicht.

    Ich zitiere mal:

    ist eine einfache Spiralfeder mit 2 Aufhängungen.

    Damit sollte alles gesagt sein.

    Insi A und Mokka scheinen andere Federn in der Pedalerie zu haben als der Insi B.

    Ich habe selbst auch gegoogelt, bin aber mit der Suche gescheitert, es scheint demnach im Zubehör auch nichts Explizites zu geben.


    Daher hilft nur ausbauen, messen und (online) nach passendem "Stangenmaterial" zu suchen. Auf ein paar mehr oder weniger Newton Zugkraft wird es wohl nicht ankommen.

    Na dann lies den Fehlerspeicher aus und berichte welche Meldungen gespeichert sind.


    Am besten Screenshot machen und dann versuchen die Fehler zu löschen, danach abermals auslesen.


    Mit etwas Glück hat sich die Elektronik nur "verschluckt" und der FS ist nach dem Löschen leer.


    Sofern nicht bereits geschehen: Bremsflüssigkeitsfüllstand prüfen und ggf. angleichen.


    Druckpunkt am Bremspedal ist da?


    P.S. Für die vordere Bremsanlage braucht es eigentlich keine Servicestellung, für die hintere dagegen schon.

    LED hat durchaus seine Vorteile:

    - Matrix-Scheinwerfer, deren Ausleuchtung deutlich besser sind als andere Leuchtmittel

    - deutlich längere Lebenszeit bei korrekter Auslegung bzw. Bauweise

    - geringerer Stromverbrauch als konventionelle Glühlampen


    Minuspunkt: der höhere Preis


    Die Vorteile treffen bei einem Anhänger entweder erst gar nicht zu bzw. sind irrelevant oder zumindest vernachlässigbar.

    Dem gegenüber stehen die höheren Kosten der Anschaffung bzw. Wiederbeschaffung, da Leuchten bei Anhängern je nach Art der Nutzung auch gerne mal beschädigt werden.

    Daher würde ich mir im Sinnne der Kosten/Nutzen-Rechnung immer 2x überlegen ob LED im individuellen Fall wirklich Sinn macht, oder konventionelle Leuchten die bessere Alternative darstellen.

    Ja, er lässt vermutlich außen zwischen Blechgehäuse und Filterinlet Abgase vorbei.


    Fraglich ist in dem Kontext nur wie die Werkstatt dann darauf kommt der DPF sei i.O.


    Das wird wohl dann auf einen Austausch hinauslaufen.


    Hat die Werkstatt nicht gleich eine AU gemacht?

    Bzw. wann war die letzte? Evtl. lässt das schon Rückschlüsse auf einen Defekt zu.


    Die Fehler an Temperatursensor und Lambdasonde werden so einigermaßen plausibel, denn sie werden vermutlich total verrußt sein.

    Meist steigt mit defektem DPF zuerst mindestens einer der Nox-Sensor en aus, wenn allerdings wie von dir vermutet das AdBlue-System deaktiviert ist, sind diese 2 Sensoren wahrscheinlich auch "blind".

    Mir erschließt sich zwar nicht ernsthaft wozu man an Anhängern jetzt auch schon LED braucht, aber das Problem bestand schon früher z.B. bei Kellermann Blinkern am Motorrad. Man hat dann einfach einen entsprechend großen Widerstand für ein paar € eingelötet und die Sache war erledigt.


    So etwas in der Art:


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    Gibt es wo anders bestimmt auch noch günstiger. Nur Plug-and-Play ist es eben nicht.