Beiträge von OpelInsi

    Rasseln der Steuerkette höre ich da auch keines.

    Klingt eher nach normalem Dieselnageln mit primären Geräuschen der Injektoren und einem Art Blasgeräusch, als wäre eine Dichtung hinüber.

    Aber ich denke das täuscht akustisch.

    Hydrostößel kann es bei der Laufleistung schon mal erwischen. Ähnlich wahrscheinlich ist auch eine eingelaufene Nockenwelle, die dann losen Kipphebel verursachen ein metallisches Klackern.

    Hattest du eigentllich schon mal einen Turboladerschaden?

    Falls nicht, könnte durchaus auch die Welle ein relativ großes Spiel haben und den Öldruck somit kurzfristig in den Keller ziehen.

    Glaube ich in deinem Fall zwar auch nicht wirklich dran, da ja die Werte soweit okay sind, deswegen ist das mehr Brainstorming als alles andere.


    Viel mehr als Öldruckschalter, dessen zugehöriges Kabel samt Stecker, Massefehler, verstopfter Ölfilter, falsches Öl, zu geringer Ölstand, verschlissene Ölpumpe Softwarefehler/defektes MSG oder zu geringe Bordspannung können es aber eigentlich fast nicht sein.

    Alle getauschten Teile fallen per se im Grunde raus bzw. sollten es, und auch das Öl inkl. Ölstand und Filter, sofern hier die Werkstatt nicht geschludert hat.

    Manchmal ist auch Kondenswasser im Öl schuld daran, was jedoch bei Dieseln nur sehr selten und bei viel Kurzstrecke vorkommt, zudem erst nach erhöhter Laufleistung des Öls.

    Im Falle Opel Insignia wäre ein falsch eingefülltes Öl (0W20 anstatt 5W30) schon eher plausibel, insbesondere bei relativ hohen km-Laufleistungen, wenn Verschleiß an Lagerstellen wie Kurbel- und Nockenwellen bereits zu Öldruckverlusten führen, sich daher die eher schwach ausgelegten Ölpumpen schwer tun genug Druck und Volumen bereitzustellen.


    Bei 200 kkm+ kann es sogar von Vorteil sein auf ein 5W40, 5/W50 oder gar ein 10W40 umzuölen. Alternativ würde ich es zunächst mit einem Additiv (z.B. Mannol 9943) probieren und beobachten ob sich Besserung einstellt.

    Ähhhm, das ist natürlich mies!


    Adhoc könntest du auch mal noch versuchen die Batteriespannung vor und direkt nach dem Startvorgang zu messen. Möglichst morgens, nach mehreren Stunden Stillstand des Wagens.

    Bzw. Akku einfach proforma laden.

    Es ist zwar unwahrscheinlich dass es an der Batterie liegt, aber es kommen durchaus unplausible Fehlermeldungen zustande wenn der Stromkreis (temporär) in der Unterspannung landet. Externes Zwischenladen sollte zumindest für eine oder mehrere Fahrten für ausreichend Saft sorgen.

    Sofern noch die erste Batterie verbaut ist, könnte man auch darüber sinnieren pauschal zu tauschen und zugleich die Pole zu checken bzw. zu reinigen.

    Beschädigungen bei Schrauberarbeiten sind nie auszuschließen, ich halte dies in dem Fall allerdings für unwahrscheinlich, da in der Nähe des DPF kein Kabelbaum verläuft, sondern nur die Kabel der Sensorik des Filter selbst.

    Die Werkstatt hat das schon richtig gemacht und dir unnötige Kosten erspart, denn es geht auch ohne Entfernung der kompletten Front.

    Zumal, insbesondere nach Tausch der zusätzlichen Teile, nichts dafür spricht, dass im Bereich Öldruck und dessen Messung etwas im Argen liegt, denn die Werte scheinen an sich okay zu sein und auch korrekt angezeigt zu werden.


    Für mich kommen momentan eigentlich nur zwei Varianten infrage, nämlich

    1. kurze sporadische Ausfälle, z.B. durch Kabelbruch oder, wie du vermutet hast, einen Massefehler, die dazu führen dass das Signal kurzzeitig unterbrochen wird, oder

    2. die Software einen Schuss hat und Fehler generiert, die eigentlich gar nicht bestehen.


    Suspekt ist in meinen Augen beides, insbesondere letzteres.


    Wenn ansonsten alles passt und funktioniert, würde ich Stand jetzt, auch wenn es nervig ist, bisweilen so weiterfahren und beobachten.

    Wild Teile auf Verdacht zu tauschen ist ein Garant dafür unnötig viel Geld zu versenken, daher würde ich davon Abstand nehmen.


    Solange genug Öldruck ansteht darf im Grunde nichts passieren. Falls du dir unsicher bist, kannst du dir ja das Display von Gabriel nebst OBD Dongle besorgen.


    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/dpf-daten-display-insignia-b-astra-k/3443883946-223-3069#


    Damit kann man sich auch den Öldruck permanent anzeigen lassen ohne ständig einen Werkstatttester oder die Handy App zu bemüßigen. Kostet inkl. Flash rund 50€ + Dongle ca. 35€ (Version 2.0 des icar funktioniert auch, sofern bereits vorhanden, es muss nicht unbedingt 4.0 sein).

    Was sagt denn die Werkstatt bezüglich des Öldrucks?

    Habe leider nur meinen F20DVH als Vergleich, der macht im Stand 1,3 bar Öldruck und bei mittlerer Drehzahl 2... knapp 2,5 bar, kalt wie warm.

    Deine 2,5 bar stellen in meinen Augen kein Problem dar, ich würde daher sagen das ist normal und okay so.

    Aussagekräftiger als der Druck unter Last ist meist der im Standgas. Sinkt er gegen 1 bar, ist meist die Ölpumpe fratze.

    Da deine nebst anderen Dingen bereits getauscht wurde, ist dies wohl nicht der Auslöser für die Meldung.


    Wann erscheint sie denn sofern man sie löscht? Gleich bei Start, dann kann der Wasserschaden durchaus der Auslöser sein.

    Ich zitiere mich erneut selbst:

    Daher hilft nur ausbauen, messen und (online) nach passendem "Stangenmaterial" zu suchen. Auf ein paar mehr oder weniger Newton Zugkraft wird es wohl nicht ankommen.

    Ausbauen, Windungen zählen, Drahtdurchmesser und Gesamtlänge messen und mit diesen Parametern im www nach einer ähnlichen Feder suchen.

    Mit etwas Glück und passendem Messwerkzeug musst du sie vielleicht noch nicht mal ausbauen.

    Wahrscheinlich kann die Drahtstärke auch ein paar Zehntel stärker und/oder Länge ein paar Millimeter ins Minus ausfallen, weil das bei einem solchen Bauteil schlicht nicht kriegsentscheidend ist.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der gesamte Markt nichts dergleichen hergibt.

    Bis 0,25 Liter pro Jahr ist kein Problem, deswegen würde ich mir weder die Arbeit machen das Kühlsystem selbst zu prüfen noch Geld ausgeben um dies machen zu lassen. Sichtprüfung ja, mehr aber auch nicht.


    Natürliche Diffusion, ein minimalst lecke Deckeldichtung, ein kleiner Haarriss oder eine nicht mehr zu 100% taufrische Wasserpumpe können bereits zu einer solchen Verlustmenge führen.

    Sorgen braucht man sich deswegen nicht zu machen solange der Verlust dermaßen konstant bleibt

    Dito.

    Meiner läuft schon etwas länger damit und ist noch nicht kollabiert, von daher gehören die 0W20-Märchengeschichten zumeist in den Paulanergarten.

    Man kann dazu stehen wie man möchte, es reagiert auch nicht jeder Motor gleich auf ein gewisses Öl.

    Meiner schnabulierte sich beim Vorbesitzer ebenfalls etwas, ca. 1,5 L auf 30.000 km, seit ich ihn mit 5W30 fahre nichts mehr, zumindest nicht messbar. Daher werde ich auch dabei bleiben, egal wer was auch immer meint bzw. sagt. Soll keine generelle Aussage sein, auch kein Grund für Diskussionen, will nur heißen, dass hie und da Praxis die Theorie schlägt und zumindest im Fall des Falles angedacht werden sollte etwas zu ändern. Und sei es nur zu Testzwecken, denn wenn sich dadurch etwas zum Positiven ändert, dann ist es die einfachste, schnellste und günstigste Art einem bestehenden Problem beizukommen.

    Im schlechtesten Fall ändert es nichts, schadet aller Wahrscheinlichkeit nach jedoch auch nicht.

    Bis sich die Elektronik schlafen legt dauert es ein wenig, die LEDs sollten allerdings nach ein paar Minuten erloschen sein.

    Ich habe meinen mittlerweile dauerhaft stecken, es gibt jedoch keinerlei Probleme mit der Batterie.