Korrekt, es ist das 8207.
Habe mir zunächst einen 10 Liter Kanister bestellt und letztes Jahr dann gleich ein 20 Liter Gefäß, damit es günstiger kommt und länger reicht.
Vor ein paar Wochen habe ich dann ca. die Hälfte davon auf 3 Etappen verteilt durchgespült. Also jeden Tag ca. 3...4 Liter abgelassen und frisches rein gepumt, zwischendurch auf Arbeit fahren, wieder ein paar Liter tauschen, nächsten Tag erneut auf Arbeit, usw, damit sich alles schön bis in die letzten Ecken und Ventile verteilt und vermischt.
Schlauch habe ich diesen hier verwendet:
Hydraulikschlauch - Konfigurator
Passende 18er Hohlschraube und Kupferringe nicht vergessen mit zu bestellen.
Der Schlauch ist völlig overdosed vom Durchfluss her, es gibt ihn jedoch mit dem 18er Auge in keiner kleineren Dimension als günstige Standardware.
Platz ist jedoch genug zum Verlegen, nur wie gesagt muss einmalig die Batterie und das Steuergerät raus.
Als Schnellanschluss zum Schlauch der Ölpumpe habe ich beidseitig dichtende Riegler Schnellkupplungen verwendet.
Dazwischen habe ich noch einen Nippel und kleinen Kugelhahn montiert, diese Teile kann man sich jedoch sparen sofern die Schnellkupplung über einen passenden Anschlussnippel verfügt. Zur Not einen Doppelnippel mit Reduzierung setzen und mit kleinerem Schlauch an passender Stelle weiterfahren.
Ich habe nun bisher jährlich etwa 10 Liter durchgelassen, wobei das Öl beim letzten Mal noch sehr gut aussah. In Anbetracht dessen genügt es wohl völlig alle 2 Jahre mit in etwa dieser Menge zu spülen, eher mit weniger. Es ist jedoch weder vom Geld noch vom zeitlichen Aufwand her mit dieser Technik ein Beinbruch, von daher werde ich den Turnus nach Möglichkeit aufrecht erhalten, denn es geht schneller und sauberer als ein Motorölwechsel und lässt sich wunderbar mit ihm kombinieren.
Nach dem ersten Tag, also mit etwas 3...4 Litern frischem Öl, hat sich das Schaltverhalten dezent aber merklich verbessert, nach den 2 weiteren Tagen eigentlich nicht mehr, von daher hätte es genügt das Prozedere nicht mehrmals zu wiederholen. Es war auch lediglich ein Versuch meinerseits.
Wer erst nach >100.000 km spült, tut gut daran es auf Ettappen zu machen, damit nicht u.U. zu viel Dreck auf einmal gelöst wird. Bei regelmäßigen Teilwechseln genügen aber geringere Mengen, man muss also nicht jedes Mal 10...20 Liter durchjagen. Rein wirtschaftlich gesehen sind jährlich ~20€ fürs Getriebeöl ein Witz, man muss sich halt nur einmalig die Mühe machen den Füllschlauch anzubringen, denn der Rest macht sich fast im Vorbeigehen von allein.