Beiträge von OpelInsi

    Es braucht noch eine Hohlschraube HD-DHS-M18x1,5 und 2 Kupferdichtringe 07603.18,0x24,0x1,5-CU-A zum Anbringen des Hydraulikschlauchs an die Öleinfüllöffnung, als Ersatz für die Verschlussschraube.


    Den Schlauch Richtung Spritzwand führen, also nach oben einen großen Bogen beschreiben.

    Die Tülle kommt ins offene Ende des Schlauchs, daran befestigt der Kugelhahn.


    Den Rest des Materials hatte ich noch herumliegen, also eine weitere Tülle, den ölbeständigen Schlauch DN8 und die Riegler Schnellkupplung.


    Theoretisch genügt auch ein Ringnippel ND-RN08-18 mit entsprechend passendem Schlauch, die fertig verpresste Lösung mit offenem Ende erschien mir jedoch praktikabler und in Summe war es nicht teurer.

    Man könnte auch diesen Nippel hier verwenden und den Schlauch mit einer Schlauchschelle fixieren.



    Wirklich druckstabil muss die Konstruktion ja nicht sein, nur dicht.

    Korrekt, es ist das 8207.


    MANNOL Dexron VI
    Ein universelles, ganzjähriges, synthetisches Getriebeöl (ATF) für Automatikgetriebe, hydraulische Wandler, hydraulische Servolenkungssysteme,…
    www.motor-oel-guenstig.de


    Habe mir zunächst einen 10 Liter Kanister bestellt und letztes Jahr dann gleich ein 20 Liter Gefäß, damit es günstiger kommt und länger reicht.

    Vor ein paar Wochen habe ich dann ca. die Hälfte davon auf 3 Etappen verteilt durchgespült. Also jeden Tag ca. 3...4 Liter abgelassen und frisches rein gepumt, zwischendurch auf Arbeit fahren, wieder ein paar Liter tauschen, nächsten Tag erneut auf Arbeit, usw, damit sich alles schön bis in die letzten Ecken und Ventile verteilt und vermischt.


    Schlauch habe ich diesen hier verwendet:

    Hydraulikschlauch - Konfigurator


    Passende 18er Hohlschraube und Kupferringe nicht vergessen mit zu bestellen.

    Der Schlauch ist völlig overdosed vom Durchfluss her, es gibt ihn jedoch mit dem 18er Auge in keiner kleineren Dimension als günstige Standardware.

    Platz ist jedoch genug zum Verlegen, nur wie gesagt muss einmalig die Batterie und das Steuergerät raus.


    Als Schnellanschluss zum Schlauch der Ölpumpe habe ich beidseitig dichtende Riegler Schnellkupplungen verwendet.


    Schau dir mal das Bild an!
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    www.directupload.eu


    Dazwischen habe ich noch einen Nippel und kleinen Kugelhahn montiert, diese Teile kann man sich jedoch sparen sofern die Schnellkupplung über einen passenden Anschlussnippel verfügt. Zur Not einen Doppelnippel mit Reduzierung setzen und mit kleinerem Schlauch an passender Stelle weiterfahren.


    Ich habe nun bisher jährlich etwa 10 Liter durchgelassen, wobei das Öl beim letzten Mal noch sehr gut aussah. In Anbetracht dessen genügt es wohl völlig alle 2 Jahre mit in etwa dieser Menge zu spülen, eher mit weniger. Es ist jedoch weder vom Geld noch vom zeitlichen Aufwand her mit dieser Technik ein Beinbruch, von daher werde ich den Turnus nach Möglichkeit aufrecht erhalten, denn es geht schneller und sauberer als ein Motorölwechsel und lässt sich wunderbar mit ihm kombinieren.

    Nach dem ersten Tag, also mit etwas 3...4 Litern frischem Öl, hat sich das Schaltverhalten dezent aber merklich verbessert, nach den 2 weiteren Tagen eigentlich nicht mehr, von daher hätte es genügt das Prozedere nicht mehrmals zu wiederholen. Es war auch lediglich ein Versuch meinerseits.

    Wer erst nach >100.000 km spült, tut gut daran es auf Ettappen zu machen, damit nicht u.U. zu viel Dreck auf einmal gelöst wird. Bei regelmäßigen Teilwechseln genügen aber geringere Mengen, man muss also nicht jedes Mal 10...20 Liter durchjagen. Rein wirtschaftlich gesehen sind jährlich ~20€ fürs Getriebeöl ein Witz, man muss sich halt nur einmalig die Mühe machen den Füllschlauch anzubringen, denn der Rest macht sich fast im Vorbeigehen von allein.

    Ich schalte manchmal manuell, praktisch ist das aber kaum zu bewerkstelligen, erst recht nicht auf Dauer, da sich die Elektronik des Automatikgetriebes dagegen sperrt, denn es führt die Schaltbefehle im unrtourigen Bereich nicht aus.

    Klar geht der Motor sporadisch im Moment des Schaltvorgangs kurz über 2000 U/min., ich sehe aber zu, dass ich ihn beim Warmfahren eher länger im Bereich der Schaltvorgänge halte, damit das Getriebe Zeit bekommt zu reagieren.

    Es ist ein Kompromiss, denn der Motor selbst will bzw. sollte eher runter mit der Drehzahl, das Getriebe jedoch braucht noch etwas Zeit bis es schaltet, was aus Sicht des Fahrers ewig dauert.

    Man muss halt zusehen Motor und Getriebe abhängig der Außen- und Materialtemperaturen möglichst zügig aber schonend auf Betriebstemperatur zu bringen. An fixe Drehzahlen würde ich mich daher nicht klammern, zweifelsohne sind jedoch moderate Drehzahlen und wenig Last absolute Pflicht, schließlich will ich selbst nicht sofort nach dem Aufstehen in den Hintern getreten bekommen, sondern gemütlich meinen Kaffee trinken um dezent in Wallung zu kommen.

    Mein 0815-Insi hat keine Brembos, aber meine Scheiben sahen letzthin genauso aus.

    Keine Risse, so übertrieben habe ich es zum Glück nicht, mittlerweile sind sie auch wieder blank, aber ich hatte in der Mitte einen identischen Streifen mit blaugrauen Anlaufspuren.

    Es sind noch OEM-Scheiben montiert, jedoch bereits 1x die Klötze beim Vorbesitzer neu rein gekommen, ich kann allerdings nicht sagen ob es welche aus dem Zubehör waren oder nicht, weil ich bisher nichts an den Bremsen machen musste. Es macht den Anschein als wären es keine Originalteile, denn es fühlt sich etwas teigig und indifferent an, also scheint die Reibpaarung ebenfalls nicht so recht zu harmonieren.

    Ich musste zwei mal relativ kurz hintereinander aus rund 200 km/h auf ca. 100 km/h verzögern, was schon ausreichte um die Scheiben relativ nahe an ihre Belastungsgrenzen zu bringen. Wenigstens blieb das Fading aus, was ich ihnen zu Gute halten muss, denn das habe ich an anderen Fahrzeugen schon erheblich schlechter erlebt.

    Solange man nicht ins Leere tritt, ist es in den meisten Fällen vertretbar. Ist mir auch schon passiert, da geht einem gehörig der Stift, denn mit 60 km/h ohne Bremse auf ein stehendes Fahrzeug in 20 Metern Entfernung zusteuern ist nicht gerade ein sehr prikelnder Moment. Dann lieber Scheiben (und Beläge) bis zum Erbrechen malträtieren...


    Wobei man bei EBCs immer darauf achten muss ob sie freigegeben sind oder nicht, das unterscheidet sich je nach Farbe und Herstellermodell, weil sonst TÜV oder Rennleitung meckern. Mit dem Ansprechverhalten ist es auch so eine Sache, denn was heiß noch ordentlich zupackt, will kalt ziemlich getreten werden, was durchaus nicht Jedermanns Sache ist. Zarte Frauenfüße haben je nachdem mit Yellowstuff schon gehörig was zu tun um die Fuhre sicher und kontrolliert zum Stehen zu bringen, denn sie benötigen ob der Mischung eine gewisse Grundtemperatur um gut zu funktionieren. Je nach Konstellation ist man also hinsichtlich Alltagstauglich schnell auch übers Ziel hinausgeschossen, wenn man nur ultimativ auf die Performance schielt, wobei sich in dem Falle Red- und Yellowstuff nicht allzu viel nehmen werden. Je nach Paarung können Quietschgeräusche on Top kommen, was einem bei viel Stadtverkehr gehörig auf den Senkel gehen kann. Das würde ich bei der Wahl mit bedenken, ansonsten kann man eigentlich mit so teuren Belägen nicht viel falsch machen.

    Naja, wenn es um einen guten Mix aus Wirtschaftlichkeit und Fahrkomfort geht, kommt man an 17-Zöllern kaum vorbei, denn die Reifen sind Standardware und deswegen vergleichsweise günstig, zudem ob dem Querschnittsverhältnis ziemlich robust, leise und unauffällig im Lauf.


    18"+ sind optisch meist schöner und vom Lauf her stabiler bei forscher Gangart, das war es dann aber oft schon mit den Vorteilen.


    Witzig ist in der Hinsicht die Wankneigung und Spurtreue des Insi bei schnellen, langgezogen BAB-Kurven. Wo er leer mit 2,3 bar auf 17"-Schluffen deutlich zappelt, liegt er mit 2,6 bar und 150 kg Beladung deutlich ruhiger, und das ohne Airride und/oder größeren Felgen. Wäre ich deutlich öfter auf schnellen Etappen unterwegs, würde ich eher die Reserveradmulde "ausbetonieren", also mir irgendeine Art feste Gewichte ins Heck oder in die hinteren Fußräume legen, als auf 18-Zöller (oder größer) umzuschwenken, weil er damit souveräner aber dennoch nicht holziger läuft. Das Geld würde ich dann eher noch in AGR-Sitze investieren, dort finde ich es besser angelegt.


    Beim GSI (Line) kann man eintönige 17er allerdings vergessen, bauartbedingte Kompatibilität ganz außenvor gelassen, da passt schlicht vom Gesamtkonzept her nichts anderes als 18...20", weil alles andere so gar nicht dem Charakter entspricht.

    Stimme mit einer Ausnahme bei allem absolut zu, insbesondere Punkt 4, daher bekommt mein Motor umso weniger Last je kälter es ist und auch erst Drehzahlen jenseits 2000 U/min. nach mehreren Hundert Metern oder gar erst nach wenigen Kilometern.


    Punkt 1 dagegen stimmt definitiv nicht immer, denn wie ich auch schon schrieb, bekommt das Öl im (Hoch)Sommer selbst bei relativ moderater Last über dem Durchschnitt dermaßen Temperatur, dass es nicht mehr wirklich gesund ist. Zu dünn, kalt wie warm, zu wenig Reserven auch unter guten Bedingungen.


    Es verträgt durchaus eine gewisse Zeit lang 150°C und mehr, das sind allerdings Extrembedingungen wie auf Rennstrecke, wobei hier eher nach 2.000 km gewechselt wird als nach 20.000 km oder mehr. DAS ist eine andere Welt, in der auch niemand über einen Turbotausch nach 100.000 km klagt, sondern sich eher Gedanken darüber macht den Motor zum Teil oder komplett revidieren zu lassen sofern gewisse Zweifel bestehen.


    Mein letzter Hyundai IX35 war ähnliche Leistungsklasse verglichen zum Insi, hatte jedoch 8 Liter Motoröl-Füllmenge. Die wussten schon warum nicht nur 5 Liter.

    Trotzdem ging der Turbo nach ~120.000 km zu Bruch, obwohl das Öl stets mehr als rechtzeitig gewechselt wurde.

    Nicht umsonst packte man früher beim 911er rund 20 Liter ins System, die Porsche-Konstrukteure waren schließlich nicht auf der Brennsuppn dahergeschwommen. Der Vergleich hinkt zwar etwas, aber 1 Schmierfilmabriss genügt und es ist Schicht im Schacht.

    Spätestens im etwas fortgeschrittenen Alter, also mit gewisser Laufleistung, ist auch auf die heutzutage ach so engen Toleranzen gepfiffen, denn die werden über die Jahre nicht kleiner, zudem die Ölpumpen immer leistungsschwächer.


    Wer einen Dongle und eine entsprechende App hat, der kann sich bei Interesse öfter mal auf dem Smartphone den Öldruck ansehen, denn der ist in den Sensorwerten hinterlegt, kann ergo live überwacht werden.

    Ihr werdet euch wundern wie niedrig er selbst bei hohen Drehzahlen ist. Ein Tribut an die Effizienz - wieder mal. Ein selten dämlicher Mist und ein weiterer Faktor warum regelmäßigeres Wechseln sinniger ist, weil bei 1...1,3 bar Druck im Standgas und max. ~2,5 bar bei Vollgas schlicht nicht viel Reserven bleiben, da mittlerweile nahezu alles relativ auf Kante genäht ist. Wohlgemerkt unter optimalen Voraussetzungen bei betriebswarmen Motor und neuwertigen Bauteilen.

    Bis auf einen kurzzeitig marginal ruppigeren Lauf beim Kaltstart gibt es beim 5W30 keine Einschränkungen. Der gibt sich nach ein paar Sekunden, also ab dem Moment völliger Durchölung. Allerdings wirklich nur bei niedrigen Außentemperaturen, ab ca. 5°C oder knapp darüber ist davon kaum bis nichts mehr zu spüren.

    Bis auf tiefsten Winter halte ich in unseren Breitengraden daher dieses Öl für das Vernünftigste.


    Das 0W30 wäre evtl. ein ganzjähriger Kompromiss, man müsste es allerdings einmal im Hochsommer beobachten, ich glaube nämlich es würde sich annähernd so verhalten wie das 0W20, welches meinem Empfinden nach zu heiß im Dauerbetrieb bei 2/3-Last und darüber wird, was erhöhten Verschleiß zur Folge hat. Daher nochmal: es kommt massiv aufs Fahrprofil an, denn wer nur durchschnittliche Laufleistungen verlangt (<250...300 kkm) und selten bis nie scharf am Gas hängt bzw. keine regelmäßigen Vollgasetappen auf BAB veranstaltet, dem kann es relativ egal sein, da schlicht die Reserven niemals benötigt werden.

    Ein frühzeitiger Batterietod nach 4...6 Jahren ist zwar eine maue Leistung, kommt aber je nach Konstellation durchaus vor.

    Ehe ich ihn kaufte, stand mein Insi bestimmt zwei Monate ungenutzt beim Händler herum, was durchaus nicht lebensverlängernd auf den Akku wirkt. Von Opels hört man davon öfter als z.B. von BMWs, das liegt aber teils nicht nur an der Qualität der verbauten Akkus, sondern zuweilen auch an ungünstigen Fahrprofilen wie viel Kurzstrecke. Die Masse an Steuergeräten und Verbrauchern wie Sitz- und Lenkradheizung machen es zudem nicht besser.


    Guter Gesundheit erfreut sich meiner bestimmt nicht mehr, trotz sporadischem, externen Zwischenladens im Winter.

    Und wo du es gerade sagst, meist vibriert es bei mir wenn der Motor relativ frisch gestartet wurde, weniger jedoch auf Langstrecke.

    Evtl. ist es auch ein Zusammenspiel aus etwas unförmigem Keilrippenriemen oder nicht so dolle funktionierender Spannrolle in Verbindung mit hoher Last auf der LiMa aufgrund niedrigem Batterieladestand.


    Weißt du noch wie hoch die Bordspannung war ehe deine Batterie starb?

    Bzw. wie hoch sie jetzt mit der neuen ist?


    Es wäre einen Versuch wert abermals öfter extern zu laden, um zu überprüfen, ob sich der Umstand dann bessert.

    Witzig wäre allerdings wirklich wenn es rein an der Batterie liegen würde, also an einer schlicht zu niedrigen Restkapazität. Man könnte dies mehr als Feature betrachten denn als Bug, wobei das Vibrieren schon teils äußerst nervig ist. Von daher wäre es mir die Sache wert, und es gäbe trotz keinerlei anderweitigen Problemen eine neue. So teuer ist sie zum Glück nicht und eingebaut ist sie auch recht fix.


    Wir hatten das Thema Ladung bisweilen schon an anderer Stelle hier im Forum. Es ist erschreckend wie lange es teils braucht selbst auf Langstrecke die Batterie randvoll zu bekommen. Je nach direkten Verbrauchern (Navi, Musik, Licht, Heizung) und indirekten wie Fahrassistenzsystemen, reichen nicht einmal 300 km Non-Stop-Fahrt aus, je nachdem wie fit sie beim Start war. Gerade die Diesel benötigen einen hohen Startstrom, was nicht unterschätzt werden sollte.

    Rein subjektiv sind bei meinem die Vibrationen seit dem Overfill etwas geringer geworden. Sie waren und sind jedoch nicht immer vorhanden und stets gleich intensiv, was im Grunde nicht für einen mechanischen Ursprung spricht, es kann also purer Zufall sein, dass es momentan besser ist.


    Ohnehin haben sie zumindest etwas mit den Fahrhilfen zu tun, genauer gesagt mit dem Zusammenspiel Elektronik/Bremse/Motor-/Getriebesteuerung, denn trete ich z.B. an einer Ampel stehend stärker als nötig aufs Bremspedal, hört es zuweilen auf.