Beiträge von OpelInsi

    Wer Ölschlamm in seinem Motor hat, der wechselt generell zu selten. Er hat ergo ein ganz anderes Problem am Hals als verbliebene Restmengen an Altöl. 😉


    Wenn das Schmutztragevermögen bei Null liegt - ansonsten entsteht nämlich kein Schlamm - ist es um die Schmierwirkung auch nicht mehr sonderlich gut bestellt. Wer sein Triebwerk dermaßen verkommen lässt, braucht sich über verminderte Leistung oder frühzeitiges Ableben nicht wundern. Die Gedanken würden bei mir in diesem Fall nicht mehr um Peilstabrohr oder Ablassschraube kreisen, eher schon um die Gesundheit von Turbo, Nockenwellen und Kurbelwellenlager.

    Die Diskussion darob ist daher müßig, wenn nicht sogar völlig inakzeptabel, denn ein solcher Zustand ist für moderne Motoren ein No-Go.


    Das ist in etwa so als würde ein vormittelalterlicher Medizinmann die Tür des Fraunhofer Instituts eintreten und irgendwas von Teufelszeug und Hexenverbrennung faseln, während sich drinnen die Experten über den neuesten Stand der genetischen Wissenschaft austauschen. :D

    Da treffen Welten aufeinander.

    Kfz Klimaleitungen für Pkw und Lkw, Klimaschläuche für die Fahrzeugklimaanlage


    Dort würde ich mal ganz unverbindlich nachfragen, ob sie die Leitung instandsetzen oder im Bedarfsfall neu anfertigen können.


    Habe leider die Teilenummer nicht zur Hand, es gab in der Hinsicht allerdings in letzter Zeit Lieferprobleme bei Opel, es kann also sein, dass du bei dem o.g. Laden schneller bedient wirst als beim FOH selbst. Und ich vermute... zum Bruchteil des Preises.

    Habe eine Billigpumpe vom Discounter, aber die sind fast immer baugleich...

    Müsste nachmessen, denke aber der kleine Saugschlauch hat außen ca. 6...7mm Durchmesser.


    Stimmt, das Peilstabrohr geht nicht gerade runter, daher stockt es etwas beim Einschieben des Schlauchs. Wenn Stochern und Drehen nicht hilft, dann Zeit. Lass ihn etwas ihm Rohr verweilen, er wird warm und biegsam, dann geht es, vorausgesetzt das Öl ist einigermaßen warm (~60°C+).

    Ja, ist korrekt, wie Oggy bereits schrieb.


    Zum Ablassen, Spülen und zum Niveau angleichen genügt es die kleine, zentrale Schraube mit Torx (T30 glaube ich) raus zu drehen.

    Lasst besser die Finger von der Großen mit dem SW17 Inbus, denn der Sechskant ist nicht besonders tief. Benutzt ihr hier eine normale Nuss oder einen Standard-Inbusschlüssel, dann ruiniert ihr euch höchstwahrscheinlich die Schraube, da ihr abrutscht.

    Wer es dennoch nicht lassen kann, der sollte zuvor am Schlüssel so viel weg schleifen (Schleifbock, Flex, etc.) bis die Fase nahezu verschwunden ist.

    Es braucht noch eine Hohlschraube HD-DHS-M18x1,5 und 2 Kupferdichtringe 07603.18,0x24,0x1,5-CU-A zum Anbringen des Hydraulikschlauchs an die Öleinfüllöffnung, als Ersatz für die Verschlussschraube.


    Den Schlauch Richtung Spritzwand führen, also nach oben einen großen Bogen beschreiben.

    Die Tülle kommt ins offene Ende des Schlauchs, daran befestigt der Kugelhahn.


    Den Rest des Materials hatte ich noch herumliegen, also eine weitere Tülle, den ölbeständigen Schlauch DN8 und die Riegler Schnellkupplung.


    Theoretisch genügt auch ein Ringnippel ND-RN08-18 mit entsprechend passendem Schlauch, die fertig verpresste Lösung mit offenem Ende erschien mir jedoch praktikabler und in Summe war es nicht teurer.

    Man könnte auch diesen Nippel hier verwenden und den Schlauch mit einer Schlauchschelle fixieren.



    Wirklich druckstabil muss die Konstruktion ja nicht sein, nur dicht.

    Korrekt, es ist das 8207.


    MANNOL Dexron VI
    Ein universelles, ganzjähriges, synthetisches Getriebeöl (ATF) für Automatikgetriebe, hydraulische Wandler, hydraulische Servolenkungssysteme,…
    www.motor-oel-guenstig.de


    Habe mir zunächst einen 10 Liter Kanister bestellt und letztes Jahr dann gleich ein 20 Liter Gefäß, damit es günstiger kommt und länger reicht.

    Vor ein paar Wochen habe ich dann ca. die Hälfte davon auf 3 Etappen verteilt durchgespült. Also jeden Tag ca. 3...4 Liter abgelassen und frisches rein gepumt, zwischendurch auf Arbeit fahren, wieder ein paar Liter tauschen, nächsten Tag erneut auf Arbeit, usw, damit sich alles schön bis in die letzten Ecken und Ventile verteilt und vermischt.


    Schlauch habe ich diesen hier verwendet:

    Hydraulikschlauch - Konfigurator


    Passende 18er Hohlschraube und Kupferringe nicht vergessen mit zu bestellen.

    Der Schlauch ist völlig overdosed vom Durchfluss her, es gibt ihn jedoch mit dem 18er Auge in keiner kleineren Dimension als günstige Standardware.

    Platz ist jedoch genug zum Verlegen, nur wie gesagt muss einmalig die Batterie und das Steuergerät raus.


    Als Schnellanschluss zum Schlauch der Ölpumpe habe ich beidseitig dichtende Riegler Schnellkupplungen verwendet.


    Schau dir mal das Bild an!
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    www.directupload.eu


    Dazwischen habe ich noch einen Nippel und kleinen Kugelhahn montiert, diese Teile kann man sich jedoch sparen sofern die Schnellkupplung über einen passenden Anschlussnippel verfügt. Zur Not einen Doppelnippel mit Reduzierung setzen und mit kleinerem Schlauch an passender Stelle weiterfahren.


    Ich habe nun bisher jährlich etwa 10 Liter durchgelassen, wobei das Öl beim letzten Mal noch sehr gut aussah. In Anbetracht dessen genügt es wohl völlig alle 2 Jahre mit in etwa dieser Menge zu spülen, eher mit weniger. Es ist jedoch weder vom Geld noch vom zeitlichen Aufwand her mit dieser Technik ein Beinbruch, von daher werde ich den Turnus nach Möglichkeit aufrecht erhalten, denn es geht schneller und sauberer als ein Motorölwechsel und lässt sich wunderbar mit ihm kombinieren.

    Nach dem ersten Tag, also mit etwas 3...4 Litern frischem Öl, hat sich das Schaltverhalten dezent aber merklich verbessert, nach den 2 weiteren Tagen eigentlich nicht mehr, von daher hätte es genügt das Prozedere nicht mehrmals zu wiederholen. Es war auch lediglich ein Versuch meinerseits.

    Wer erst nach >100.000 km spült, tut gut daran es auf Ettappen zu machen, damit nicht u.U. zu viel Dreck auf einmal gelöst wird. Bei regelmäßigen Teilwechseln genügen aber geringere Mengen, man muss also nicht jedes Mal 10...20 Liter durchjagen. Rein wirtschaftlich gesehen sind jährlich ~20€ fürs Getriebeöl ein Witz, man muss sich halt nur einmalig die Mühe machen den Füllschlauch anzubringen, denn der Rest macht sich fast im Vorbeigehen von allein.

    Ich schalte manchmal manuell, praktisch ist das aber kaum zu bewerkstelligen, erst recht nicht auf Dauer, da sich die Elektronik des Automatikgetriebes dagegen sperrt, denn es führt die Schaltbefehle im unrtourigen Bereich nicht aus.

    Klar geht der Motor sporadisch im Moment des Schaltvorgangs kurz über 2000 U/min., ich sehe aber zu, dass ich ihn beim Warmfahren eher länger im Bereich der Schaltvorgänge halte, damit das Getriebe Zeit bekommt zu reagieren.

    Es ist ein Kompromiss, denn der Motor selbst will bzw. sollte eher runter mit der Drehzahl, das Getriebe jedoch braucht noch etwas Zeit bis es schaltet, was aus Sicht des Fahrers ewig dauert.

    Man muss halt zusehen Motor und Getriebe abhängig der Außen- und Materialtemperaturen möglichst zügig aber schonend auf Betriebstemperatur zu bringen. An fixe Drehzahlen würde ich mich daher nicht klammern, zweifelsohne sind jedoch moderate Drehzahlen und wenig Last absolute Pflicht, schließlich will ich selbst nicht sofort nach dem Aufstehen in den Hintern getreten bekommen, sondern gemütlich meinen Kaffee trinken um dezent in Wallung zu kommen.

    Mein 0815-Insi hat keine Brembos, aber meine Scheiben sahen letzthin genauso aus.

    Keine Risse, so übertrieben habe ich es zum Glück nicht, mittlerweile sind sie auch wieder blank, aber ich hatte in der Mitte einen identischen Streifen mit blaugrauen Anlaufspuren.

    Es sind noch OEM-Scheiben montiert, jedoch bereits 1x die Klötze beim Vorbesitzer neu rein gekommen, ich kann allerdings nicht sagen ob es welche aus dem Zubehör waren oder nicht, weil ich bisher nichts an den Bremsen machen musste. Es macht den Anschein als wären es keine Originalteile, denn es fühlt sich etwas teigig und indifferent an, also scheint die Reibpaarung ebenfalls nicht so recht zu harmonieren.

    Ich musste zwei mal relativ kurz hintereinander aus rund 200 km/h auf ca. 100 km/h verzögern, was schon ausreichte um die Scheiben relativ nahe an ihre Belastungsgrenzen zu bringen. Wenigstens blieb das Fading aus, was ich ihnen zu Gute halten muss, denn das habe ich an anderen Fahrzeugen schon erheblich schlechter erlebt.

    Solange man nicht ins Leere tritt, ist es in den meisten Fällen vertretbar. Ist mir auch schon passiert, da geht einem gehörig der Stift, denn mit 60 km/h ohne Bremse auf ein stehendes Fahrzeug in 20 Metern Entfernung zusteuern ist nicht gerade ein sehr prikelnder Moment. Dann lieber Scheiben (und Beläge) bis zum Erbrechen malträtieren...


    Wobei man bei EBCs immer darauf achten muss ob sie freigegeben sind oder nicht, das unterscheidet sich je nach Farbe und Herstellermodell, weil sonst TÜV oder Rennleitung meckern. Mit dem Ansprechverhalten ist es auch so eine Sache, denn was heiß noch ordentlich zupackt, will kalt ziemlich getreten werden, was durchaus nicht Jedermanns Sache ist. Zarte Frauenfüße haben je nachdem mit Yellowstuff schon gehörig was zu tun um die Fuhre sicher und kontrolliert zum Stehen zu bringen, denn sie benötigen ob der Mischung eine gewisse Grundtemperatur um gut zu funktionieren. Je nach Konstellation ist man also hinsichtlich Alltagstauglich schnell auch übers Ziel hinausgeschossen, wenn man nur ultimativ auf die Performance schielt, wobei sich in dem Falle Red- und Yellowstuff nicht allzu viel nehmen werden. Je nach Paarung können Quietschgeräusche on Top kommen, was einem bei viel Stadtverkehr gehörig auf den Senkel gehen kann. Das würde ich bei der Wahl mit bedenken, ansonsten kann man eigentlich mit so teuren Belägen nicht viel falsch machen.

    Naja, wenn es um einen guten Mix aus Wirtschaftlichkeit und Fahrkomfort geht, kommt man an 17-Zöllern kaum vorbei, denn die Reifen sind Standardware und deswegen vergleichsweise günstig, zudem ob dem Querschnittsverhältnis ziemlich robust, leise und unauffällig im Lauf.


    18"+ sind optisch meist schöner und vom Lauf her stabiler bei forscher Gangart, das war es dann aber oft schon mit den Vorteilen.


    Witzig ist in der Hinsicht die Wankneigung und Spurtreue des Insi bei schnellen, langgezogen BAB-Kurven. Wo er leer mit 2,3 bar auf 17"-Schluffen deutlich zappelt, liegt er mit 2,6 bar und 150 kg Beladung deutlich ruhiger, und das ohne Airride und/oder größeren Felgen. Wäre ich deutlich öfter auf schnellen Etappen unterwegs, würde ich eher die Reserveradmulde "ausbetonieren", also mir irgendeine Art feste Gewichte ins Heck oder in die hinteren Fußräume legen, als auf 18-Zöller (oder größer) umzuschwenken, weil er damit souveräner aber dennoch nicht holziger läuft. Das Geld würde ich dann eher noch in AGR-Sitze investieren, dort finde ich es besser angelegt.


    Beim GSI (Line) kann man eintönige 17er allerdings vergessen, bauartbedingte Kompatibilität ganz außenvor gelassen, da passt schlicht vom Gesamtkonzept her nichts anderes als 18...20", weil alles andere so gar nicht dem Charakter entspricht.