Beiträge von OpelInsi

    Ich habe zwar keinen LSQ sondern noch den Vorgänger, aber bei meiner komplett verabschiedeten Glühkerze habe ich leider keine Warnmeldung im Kombiinstrument bekommen und dies nur durch CarScanner bzw. einem deutlich verkürzten Regenerationsintervall bemerkt. Beim Startcheck wenn ich den Wagen starte leuchte die Leuchte aber kurz, also funktionieren tut sie also. :rolleyes:

    Die Leuchte ist beim Start kurz an und sollte binnen 1...2 Sekunden danach ausgehen.

    Eine durchgebrannte Kerze (0 Ohm Widerstand) sollte immer eine Fehlermeldung generieren, egal ob bei LSQ oder einer seiner Vorgänger.


    Was man nicht sieht, ist, wenn die Kerze hinten am Schaft glüht anstatt an der Spitze, was durchaus häufiger vorkommt. Die Elektronik überwacht den Widerstand, dieser muss sich in einem solchen Fall jedoch nicht signifikant verändern.

    Allerdings merkt man spätestens im Winter dass etwas nicht passt, weil der Motor kalt unruhiger läuft.


    Deine Kerze hatte vermutlich genau diesen Schaden, hat sich also nicht "komplett verabschiedet". Alles andere würde mich doch schon sehr wundern.

    Hast du die Kerze(n) selbst getauscht und auch durchgemessen bzw. visuell an einer Stromquelle angeschlossen getestet, oder war das lediglich die Aussage des Mechs in der Werkstatt? Ich tippe mal auf letzteres, denn anders kann es eigentlich nicht sein.

    Daran liegt es wohl auch nicht.

    Ich wohne erhöht, lasse den Insi beim Start von Zuhause aus die ersten ~2,5 km faktisch nahezu nur rollen. Teils mit lediglich 50...70 km/h, da am Waldrand sehr oft Rehe stehen. Bis dahin sind 2000 U/min. die absolute Ausnahme, 1500 U/min. bis hin zum Standgas die Regel. Die Verbrauchsanzeige steht daher trotz Kaltstart oft unter 4 L/100 km oder nur knapp darüber und steigt dann auf den nächsten 5 km auf 5...7 Liter an.

    Dezenter kann man eigentlich gar nicht Warmfahren, trotzdem erreicht der Motor relativ schnell annähernd Betriebstemperatur.


    Jeder Kaltstart belastet den DPF und sämtliche andere Bauteile überproportional, deswegen haben Langstreckenfahrzeuge auch generell weniger Probleme in allerlei Hinsicht.

    Kaltstart ist jedoch nicht gleich Kaltstart, es liegt schon primär am Benutzer. Natürlich auch an der Seitenstreuung des Materials, aber erfahrungsgemäß eher am Bediener.

    Mag klischeehaft klingen, aber Frauen haben in der Hinsicht meist viel weniger Gefühl als Männer, sie bewegen ihr Fahrzeug kalt wie warm gleich, ähnlich einem elektrischen Stabmixer welcher nur On und Off kennt. Vielen kann man z.B. auch erklären, dass Lenken im Stand Reifen und Traggelenke killt, aber das technische Verständnis hinsichtlich sinnlosem Materialmorden ist dermaßen gering, dass sie es partout nicht einsehen wollen, was genau sie da immer verbrechen.

    Bremsen dito: Nicht überfordern und abrauchen lassen bis sich alles verbiegt, aber auch zwischendurch fordern, damit sie nicht vor lauter Rost festgehen.

    >95% kann man dies allerdings nicht näherbringen, weil ihrer Ansicht nach der Gebrauchsgegenstand einfach nur zu funktionieren hat. Kalt wie warm,... total egal.

    HVO 100 habe ich schon gefahren, auch gute Erfahrungen damit gemacht, da der Motor weicher, ruhiger, vibrationsärmer läuft. Leider habe ich keine Tanke in unmittelbarer Nähe welche es anbietet, daher verwende ich es äußerst selten.

    Additive schon eher, ich schütte in unregelmäßigen Abständen etwas Monzol mit in den Tank.

    Die unterschiedlichen Reg.-Intervalle rühren jedoch weder vom einen noch anderen her, es liegt wohl einzig an der Fahrweise / dem Einsatzprofil.


    Der Insi wird für einen Diesel eigentlich recht schnell warm, zumindest meiner braucht nur ca. die halbe Wegstrecke auf Arbeit, also 7...8 km, und die Anzeige des Kühlwassers steht auf 95°C und ~65°C Öl. Einzig das Getriebeöl braucht sehr lange, steht je nach Außentemperatur nach den 15 km bis zum Abstellen des Motors auf 45...50°C.


    Der Widerstand der einzelnen Glühkerzen lässt sich bei CarScanner problemlos auslesen, da siehst du anhand der Werte teils auch wenn eine beginnt sich zu verabschieden.

    Bei Totalausfall erscheint zudem im Kombiinstrument die Warnmeldung, sprich die Leuchte mit der Glühwendel brennt dauerhaft.

    Die meisten Fahrten beschränken sich bei mir zur Zeit auf den Arbeitsweg (15 km einfach), teils sind auch kürzere Strecken dabei, z.B. zum Einkaufen.

    Die letzten beiden Reg.-Intervalle waren jeweils 750...800 km.

    Das ist +/- auch die Regel.

    Zwischendurch waren es auch schon mal 1100 km auf Langstrecke und 2x nach je 250...300 km, was da los war weiß ich allerdings nicht, denn die Regs wurden nicht unterbrochen.

    Bin in dem Thema selbst nicht belesen, da eher so der Typ von der Fraktion "Was interessiert mich mein Rücklicht, ich sehe es ja ohnehin nie?!", aber vielleicht hat es mit der neuen Verpackungsverordnung zu tun.

    Sollte dem so sein, könnte höchstens ein aus AT stammendes Forumsmitglied oder anderweitiger Bekannter weiterhelfen.

    Schöner Erfahrungsbericht Heiko, Danke! :thumbsup:


    Ob der 2,0 anfälliger ist als der 1,6 oder es nicht doch eher umgekehrt ist, werden wir wohl nie abschließend klären können, denn dafür sind die Erfahrungen in einem Forum vermutlich rein statistisch gesehen viel zu begrenzt.


    Ich denke jedoch eher beide nehmen sich nicht viel, genau wie beim Spritverbrauch auch. Das ist mit der springende Punkt für mich, denn Reibungsverluste hin oder her, sie sind im Verhältnis gesehen so gering, dass ich immer wieder zum 2,0 Liter greifen würde.


    Über 30.000 km nahm sich meiner 6,2 Liter/100km, aber das auch nur ob teils schönen Knallereien über die BAB mit Reisegeschwindigkeit >150 km/h.

    Lässt man es stets bei Richtgeschwindigkeit gut sein und fährt ansonsten einigermaßen schonend/vorausschauend, kommt man mit 5,2...5,7 Litern hin.

    Was auch logisch ist, denn rufe ich nur 200Nm/80PS im Mittel auf, ist der Unterschied von 400 ccm Hubraum vernachlässigbar und damit der Verbrauch nahezu identisch.

    Bleibt demnach nur mehr eine kleine Ersparnis bei der Kfz-Steuer und evtl. bei der Versicherung, welche zugunsten des 1,6 Liter ausfällt. Dafür verzichte ich nicht auf die potentielle Mehrleistung des 2,0 Liters, denn das ist m.E.n. am falschen Ende gespart.


    Ich muss zugeben, das Spritsparen macht mit dem Insi-Diesel die meiste Zeit echt Spaß, denn welcher Familienkombi in dieser Größe lässt sich schon mit 4,XX Litern bewegen, so man denn möchte?!

    Schlussendlich entsprechen aber 1L/100km mehr bei durchschnittlicher Fahrleistung auch "nur" Mehrkosten in Höhe von ca. 500€ p.a.

    Im Zweifelsfall ist mir der Spaß das wert.

    Zumal der Karren nur halb so teuer war wie ein Stromer und ich obendrein nur 1...2x pro Monat damit zur Tanke muss, weil ich eigentlich so gut wie immer erst nach 800km+ im untersten Viertel angelangt bin. :love:

    Opel77


    Das Thema wurde sogar schon 2020 behandelt.

    Eco fordert demnach deutlich höheren Druck (2,7 bar), leicht ca. 2,2 bar und beladen nur hinten deutlich mehr.

    So ergibt das auch Sinn...

    Also entweder Druck entsprechend anpassen oder den Modi von Eco auf Leicht beladen ändern, dann sollten die Meldungen verschwinden.

    Eine individuell veränderbare Schwellenwert-Einstellung wäre mir bei meinem Brot&Butter-Insi nicht bekannt.

    Muss aber auch zugeben, dass ich das "verbotene Buch" sowohl diesbezüglich als auch allgemein genauso oft bemüßigt habe wie die Masse - also gar nicht. 😜

    Soweit mir bisweilen bekannt, bezogen sich die Einstellungen (Eco, usw.) auf die Beladung, also Dinge wie Scheinwerfereinstellung, etc., und bei Modellen mit variablem Fahrwerk evtl. auch auf dieses. Habe ich nicht, musste mich daher auch noch nie damit beschäftigen.

    Mag mich in der Hinsicht also täuschen, vielleicht zickt die Elektronik bei gewissen Fahrprogrammen wirklich herum, weil der intern hinterlegte Sollwert unterschritten wird.


    Der Einfachheit halber würde ich zunächst erst mal rundum den Luftdruck auf 2,5...2,8 bar erhöhen.

    Die Reifen kommen damit problemlos klar, zudem kommt es dem Spritverbrauch entgegen ohne die Fahreigenschaften und das Verschleißbild negativ zu beeinflussen.


    Bei meinen 17-Zöllern mit Standard-Allwetter-bereifung sind 0,2...0,3 bar Abweichung zwischen kalten und warmen Reifen/Außentemperaturen keine Seltenheit.

    Bei Fahrten auf BAB teils sogar noch mehr, auch ohne einen scharfen Stiefel zu fahren.


    Wenn demnach die Meldungen - so meine Denke - primär bei kalten Reifen und niedrigen Außentemperaturen erscheinen, kannst du wohl davon ausgehen, dass du am unteren Grenzwert dessen operierst was vom System vorgesehen ist.


    Woran ich eher weniger glaube sind schwache Batterien in den Sensoren. Wenn hier etwas nicht passt, steigt der Sensor tendenziell komplett aus, im Display erscheint bei entsprechendem Reiter im Menü "--,--" und es geht zusätzlich die Warnleuchte für den Reifenluftdruck an.

    Grundsätzlich sind beide genannte Motoren bisweilen mithin die unauffälligsten.


    Mit 200 kkm würde ich aber wahrscheinlich keinen Insignia mehr kaufen, weder einen Benziner noch Diesel. Letzteren erst recht nicht, denn da sind Probleme mit dem Abgassystem regelrecht vorprogrammiert.


    Benziner hatten ihre Malheurien eher in Richtung Undichtigkeiten, sprich Ölleckagen, ohne Besichtigung auf einer Hebebühne sollte man daher die Finger von lassen.


    Bei Schaltwagen gingen bei +/-150 kkm öfter mal die Kupplungen hopps, hier wäre es sinnvoll einen zu finden dessen Kupplung samt Schwungrad bereits getauscht wurde, allerdings kommt das wohl einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen gleich.


    Generell würde ich wohl keinen mehr kaufen dessen Ölwechselintervalle stets nahezu ausgereizt wurden, da diese Motoren alle nicht mehr auf ewiges Leben ausgelegt wurden. Bei Laufleistungen von 12...15 kkm p.a. und jährlichem Service wäre es okay, ich würde daher nach Wagen knapp unter oder knapp über 100 kkm suchen, mitsamt fehlerfrei dokumentierter Historie.