Ich habe bei meinem Insi den 3. Öl- und 2. Filterwechsel durch, und das Gehäuse immer nur sauber handfest angezogen. Ist tadellos dicht, mehr kann es nicht tun.
Den Schlüssel zu besorgen ist total sinnbefreit, mit ihm ruiniert man sich höchstens über die Jahre die feinen Rippen.
Wir hatten das Thema ja schon mal, ich habe darauf hin auch Hengst kontaktiert, da kam aber nichts außer ein paar nutzloser Standardphrasen. Leute mit richtig Sachverstand bekommt man nicht mehr interviewt, stattdessen eher Datenmüll einer KI serviert, womit man hernach u.U. dümmer dasteht als zuvor.
Abgesehen von den Rippen ist das Teil sowohl von Materialart, Gewindedurchmesser und -steigung vergleichbar zu zig anderen Ölfiltergehäusen, ergo konstruktiv identisch, deswegen ist es bei 25...30 Nm auch praktisch dauerhaft dicht und löst sich nicht.
Kann man drüber diskutieren ähnlich wie über Öle und deren Freigaben, es macht aber faktisch keinen Unterschied solange sich keine sonstigen Fehler eingeschlichen haben.
Wer keine 25Nm+ in den Fingern hat oder zu wenig Gefühl, der nimmt eben Schlüssel und Drehmo. Kostet zwar mehr, aber man ist damit auf der sicheren Seite.
Ich persönlich ziehe auf jeden Fall niemals eine Schraubverbindung um mehr als das 1,5-Fache an als nötig, erst recht keine aus Kunststoff und eine die vielfach gelöst und wieder festgeschraubt wird gleich 3x nicht.