Beiträge von OpelInsi

    Schaltet mal alle Fahrhilfen an Mittelkonsole und in den Fahrzeugeinstellungen des Navi Displays aus, also Spurhalteassistent, Abstandswarner, etc. und schaut ob es besser wird. Falls es nicht gleich funktioniert, dann ruhig 3...5 Starts abwarten.


    Falls das nicht hilft, Spülung am Automatikgetriebe durchführen (lassen) und gleichzeitig einen dezenten Overfill machen (ca. 0,2 Liter oder ein klein wenig mehr).

    Variable Faktoren wie Öl sind stets eine Frage der Erwartungshaltung und somit grundsätzlich immer im gewissen Rahmen von persönlichen Vorlieben abhängig.

    Natürlich findet jeder Nutzer ein besseres Öl als der Hersteller, aber eben nur für sich selbst, was jedoch nicht pauschal auf die Masse übertragbar ist.

    Wer kostenoptimiert denkt, sein Fahrzeug schonend bewegt und unter 20.000 km p.a. fährt, der wird mit dem Original Öl nicht falsch liegen und den Service ganz normal jährlich machen lassen.

    Wer allerdings z.B. seinem Gefährt maximal Gutes tun und es bis zum Joungtimer fahren möchte, der kommt fast nicht umhin von den Werksvorgaben abzuweichen, da sonst die Gefahr des erhöhten Verschleißes besteht, der Motor ergo vorher abnippelt ehe das Auto dieses Alter erreicht.


    Ähnliches gilt für Dauerheizer. Da ein 0W20 näher am Einbereichsöl ist als ein 0W40 oder 5W30, somit über ein per se recht begrenztes Einsatzspektrum verfügt, wäre ich da insbesondere im Sommer etwas vorsichtig mit, weil solch Spezialöle eigentlich nur in verhältnismäßig geringen Temperaturfenstern optimal funktionieren.


    Die Prämissen der Hersteller sind mittlerweile teils könträr zu jenen der Nutzer, da hat ackerpower zweifelsfrei Recht, denn hier liegt der Fokus mehr auf Flottenverbrauch und weniger auf Haltbarkeit der Mechanik.

    Wer richtig tief einsteigt, der probiert regelmäßig verschiedene Öle und lässt jedes mal eingehend analysieren. Für Otto-Normal-Verbraucher ist das overdosed, auch ist es mit viel Zeit- und Kostenaufwand verbunden, wer diese Mühen jedoch nicht scheut, der findet zweifelsfrei das bessere Öl als das vom Hersteller vorgeschriebene.

    Naja, nicht wirklich.

    Ein Bordbuch wird nicht aktualisiert, zumal in diesem Fall sogar noch nicht einmal die expliziten Freigaben stehen.

    Wird z.B. das Dex2 über die Zeit durch Dex1 Gen. 3 ersetzt, hilft das Bordbuch nur noch bedingt weiter, zumal sich Opel, wie gesagt, mit ihren verworrenen Freigaben keinen Gefallen getan hat, weil Kunden wie Ölhersteller und auch Werkstätten kaum mehr durchblicken. Was letztere dann einfüllen steht überdies noch auf einem ganz anderen Blatt.


    Es entbehrt, so denke ich, nicht einer gewissen Ironie, zu behaupten:

    Opel formuliert seine Bezeichnungen bzw. Freigaben komplizierter als die Öle selbst.


    Zweifelsfrei stellen Dex1 wie Dex2 keine sonderlich qualitativ hohen Ansprüche.

    Was nicht negativ ist, immerhin ist ein Opel ein Opel und soll es auch bleiben. Wenn ich absolut Geld verbrennen möchte, hole ich mir einen AMG oder M, brauche über Spezialöl für 30€ und mehr p. Liter auch nicht mehr rumheulen.

    Da hätte ich keine Bedenken, denn so lange ist der Stahlbuseinsatz nicht. Die paar verbliebenen Tropfen reißen es nicht raus, und wer wirklich viel Sedimente in der Ölwanne hat, der wechselt zu selten Öl, hat also ganz andere Probleme als etwas Restöl in der neuen Plörre.


    Egal wie, ein Motor läuft selbst über Nacht nie total aus, ca. 1/2 Liter bleibt +/- immer zurück, je nach Maschine etwas mehr oder etwas weniger. Gerade beim Diesel ist ein hohes Maß an Schmutztragevermögen wichtig, was entweder mit entsprechend speziell additivierten, meist hochpreisigen Ölen generiert wird, oder eben per öfteren Wechseln.

    Macht euch keinen Kopf um Kleinigkeiten.

    Ich selbst tausche den Filter nur jedes zweite mal, es bleibt somit deutlich mehr Dreck zurück der sich mit neuem Öl mischt. Der Motor kann das ab, er ist schließlich nicht aus Zucker.

    Kenne mich bei deinem Modell gar nicht aus, denke es ist jedoch eher der AGR- anstatt der Ladekuftkühler gemeint.


    So oder so würde ich zunächst die Zündkerzen ausbauen und deren Bild auf Auffälligkeiten sichtprüfen.

    Oder zunächst einmal einfach Füllmenge korrigieren und eine Zeit lang weiter beobachten, denn der P3075 kann schlicht auch nur eine Folgeerscheinung von z.B. einer Luftkammer im System gewesen sein. Wie auch immer diese entstanden ist...


    Zwei Dinge gilt es zu klären:

    1.) Geht wirklich (permanent) Kühlflüssigkeit verloren, und falls ja, warum bzw. wo.

    2.) P3075 kann (aber muss nicht) auf eine defekte Kühlmittelpumpe hindeuten, wobei eine Leckage nach außen hin genauso möglich ist wie eine ein innerlicher Defekt, z.B. ein gebrochenes oder verschlissenes Flügelrad, etc.


    Interessant in dem Zuge wäre von eventuellen Auffälligkeiten in der nähheren Vergangenheit zu erfahren, denn so ein Eintrag im FS kann einen auch schnell bitterlich aufs Glatteis führen. Wird der Motor z.B. schneller warm als sonst, was trotz momentan milderen Temperatur nicht erklärbar ist? Gehen nach und nach Flügel des Pumpenrades flöten, dann bemerkt man das u.U. im Winter gar nicht unbedingt, im Frühling wird es dem Motor dagegen recht schnell warm ums Köpfle.

    Das mag umgangssprachlich richtig bzw. gemeinhin als solches akzeptiert sein, stimmt so aber nicht zu 100%.

    Einzig korrekt weil rechtlich verbindlich ist die Erfüllung der Freigabe. Und die hat nichts mit dem Namen des Öls zu tun, respektive der Zusatzbezeichnung.


    Fakt ist: Millionen Werkstätten haben im Zuge von Verwirrung ob Dex1, Dex2, Dex1 Gen.1/2/3 das falsche Öl eingefüllt und zum hohen Prozentsatz ist was passiert? Genau, gar nix! Wobei Ausnahmen die Regel bestätigen.

    Ja, moderne Öle strotzen vor Vielschichtigkeit, nur wirklich schlechte gibt es kaum mehr, zumindest nicht im Sinne von fatal schädlich. Insbesondere dann, wenn sie nur in geringen Mengen nachgefüllt wurden oder nur sporadisch ein ähnliches/vergleichbares Öl komplett eingefüllt wird. So es zum Gau kommt, hat das meist mehr Faktoren als Auslöser, aber selten ein falsches Öl.

    Eher schon altes, etc.

    Natürlich kannst du das, es wird dem Motor nicht schaden. Bei der Menge ohnehin nicht.


    Namen sind wie Schall und Rauch, es kommt auf den Nummern-/Buchstabencode der Freigabe an. Solange das Öl die Vorgaben erfüllt, muss nicht zwingend Dex1 Gen.3 draufstehen, es könnte auch geradeso mit "Motorlebenssaft" gekennzeichnet sein.


    Bißchen Glaskugelei:

    - Es steht evtl. nicht mehr Dex1 Gen.3 drauf weil die Abfüller bemerkt haben, dass mit diesen verworrenen Bezeichnungen Händler wie Endkunden mehr als verwirrt wurden. Oder Stellantis wollte das so.

    - Der Händler hat wenig Kleingebinde vorrätig, deswegen hat er das gängigste Öl am Start, und das ist nun mal mittlerweile das 0W20.

    Für Benziner ist neben dem 0W20 auch ein 5W30 freigegeben, für die Diesel nur 0W20 (Facelift-Modelle).

    Zumindest war das so mein letzter Kenntnisstand.

    Beim Kauf fehlten bei meinem 0,5 Liter aufs Minimum, dieser Trottel (anders kann man es leider nicht sagen) ist also nur gefahren und hat niemals den Ölstand kontrolliert bzw. kontrollieren lassen. Ist nicht so schlimm, aber halt typisch für Leasingfahrzeuge.

    Der Verkäufer hat auch keine Durchsicht gemacht. Naja, Fachkräfte allerorten, früher hätte man wenigstens noch nach derlei profanen Dingen gesehen und prophylaktisch aufgefüllt, aber da Fahrzeuge heute ohnehin nach 150...200 kkm ihre "Lebensdauer" erreicht haben...

    Schwamm drüber!

    Wird schon schiefgehen...!


    Der Besitzer hat ihn aber garantiert hie und da zu untertourig bewegt, deswegen der erhöhte Ölverbrauch. Vorteil: ein eher wenig geforderter Motor kommt auch mit weniger Ölfüllmenge aus ohne alsbald zu krepieren, insbesondere ein Diesel.


    Ich weiß, die TSI-Thematik ist fast so eine diskussionswürdige Sache wie ein "Religionsstreit" ums Öl, von daher etwas ziemlich emotionsgeladenes Ding, bei der fast jeder seine eigene Meinung hat und diese auch oftmals kund tut. Ein ziemlich heißes Pflaster also, weswegen ich auch nicht auf Eskalation poche. Ist eben nur meine Ansicht, aber ja du hast Recht, ich sehe das ziemlich straight und benenne es auch so: Jeder der eine solche Schüssel kauft, hat aus meiner Sicht entweder zu viel Geld, etwas am Helm, oder zumindest jedoch ein Problem damit strikt rationale Entscheidungen zu treffen. Solch ein Gefährt würde ich nur unter relativem Zwang kaufen, aber definitiv nie freiwillig. "Keine Ahnung von Technik" ist dabei keine Ausrede, denn sich nicht vorab damit im gewissen Umfang zu beschäftigen ist mindestens töricht, wenn nicht sogar schlimmer. Solch Maschinen werden hergestellt, nur weil unwissende Leute es kaufen. Etwas teuer Lehrgeld wie ich finde, denn ein Fahrzeug ist kein 1€-Wegwerfartikel aus dem Ramschladen, wird jedoch von Firmen wie VW mittlerweile als solches angesehen. Zu meiner Zeit hätten mich meine Eltern gefragt, ob ich noch alle Latten am Zaun hätte. Mein Opa - Gott hab ihn seelig - hätte mich vermutlich nur mit etwas Glück am Leben gelassen. Zurecht wie ich finde!

    Klingt prima.

    Wenn es also vom Kostenfaktor her nicht juckt, dann würde ich das so machen.

    Mit dem 5W30 jeweils einen neuen Filter (oder immer frisch) und je nach Saison schön zwischen den beiden Plörren hin und her wechseln.


    Wer es selber macht und wen 2 riesige Ölkanister im Werkstatt/Garagen-Regal nicht interessieren, macht klar das Richtige.

    Es artet halt je nach Fuhrpark extrem aus, mit Motorrad, Quad, Traktor, womöglich noch mehreren Gartengeräten und Autos, sieht es wie im Ölverteilzentrum aus. Ist nicht Jedermanns Sache, hat aber auch gewisse Vorteile.


    2x 20 Liter Öl kosten 150...200€.

    Zzgl. Filter und ein paar Dichtungen kommt man auf eine exorbitante Ersparnis vs. Vertragswerkstätten, die sich ja mittlerweile erdreisten 30€ und mehr für den Liter aufzurufen, daher mache ich den Service stets selbst. Aber das kann bzw. will nicht Jeder, und auch die Masse schert sich nicht darum unterjährig wechseln zu lassen. Je nach Konstellation ist der Mehraufwand jedoch nicht immens, und selbst wenn es nichts hilft dann schadet es zumindest nicht, vorausgesetzt die Rahmenbedingungen passen. Das muss eben Jeder für sich selbst entscheiden. Wenn die Gewährleistung/Garantie voll erhalten bleiben soll, ist man an die Herstellervorgaben inkl. Freigaben gebunden, ein 5W30 verbietet sich somit bei einem F20DVH per se. Nur verzichte ich persönlich lieber auf Kulanz, etc. und meim Motor stirbt erst gar nicht (vorzeitig), als dass ich betteln muss und habe zuvor unnötig viel bei Wartungen geblecht, wobei der Schaden genau deswegen eingetreten ist. Weiß man's?! Gefühlsmäßig fahre ich besser nach der Art wie ich es derzeit selbst praktiziere. Den Rest wird die Zeit zeigen (müssen).