Beiträge von OpelInsi

    Ich habe bei meinem Insi den 3. Öl- und 2. Filterwechsel durch, und das Gehäuse immer nur sauber handfest angezogen. Ist tadellos dicht, mehr kann es nicht tun.

    Den Schlüssel zu besorgen ist total sinnbefreit, mit ihm ruiniert man sich höchstens über die Jahre die feinen Rippen.


    Wir hatten das Thema ja schon mal, ich habe darauf hin auch Hengst kontaktiert, da kam aber nichts außer ein paar nutzloser Standardphrasen. Leute mit richtig Sachverstand bekommt man nicht mehr interviewt, stattdessen eher Datenmüll einer KI serviert, womit man hernach u.U. dümmer dasteht als zuvor.


    Abgesehen von den Rippen ist das Teil sowohl von Materialart, Gewindedurchmesser und -steigung vergleichbar zu zig anderen Ölfiltergehäusen, ergo konstruktiv identisch, deswegen ist es bei 25...30 Nm auch praktisch dauerhaft dicht und löst sich nicht.


    Kann man drüber diskutieren ähnlich wie über Öle und deren Freigaben, es macht aber faktisch keinen Unterschied solange sich keine sonstigen Fehler eingeschlichen haben.

    Wer keine 25Nm+ in den Fingern hat oder zu wenig Gefühl, der nimmt eben Schlüssel und Drehmo. Kostet zwar mehr, aber man ist damit auf der sicheren Seite.

    Ich persönlich ziehe auf jeden Fall niemals eine Schraubverbindung um mehr als das 1,5-Fache an als nötig, erst recht keine aus Kunststoff und eine die vielfach gelöst und wieder festgeschraubt wird gleich 3x nicht.

    Aua, mir schmerzt wenn ich so etwas lese. 😭


    #87 nochmals revue lesen hilft weiter.

    Notfalls auch im Felde anwendbar.

    Warum man dann noch weiterfährt, sich mit Gewalt und in voller Absicht nachgelagerte Teile demoliert, erschließt sich mir nicht, dafür denke ich anscheinend zu logisch.


    Die Teile kosten 30€ und können binnen weniger Minuten von Jedem selbst montiert werden der keine zwei linken Hände hat.

    Die Frage, ob es immer die gleiche Meldung und der selbe Fehlereintrag ist. Falls ja, hätte mein Händler mit mir ein ernstzunehmendes Problem, denn hier stünden einige Hundert Euro Streitwert im Raum, welche ggf. unter Zuhilfenahme von Anwalt und Richter beizutreiben wären, sofern er nicht kostenlos nachbessert.

    Heißt im Klartext: Natürlich kann er der Meinung sein der SCR-Kat sei defekt und diesen tauschen, nur bekommst du dann den Betrag in der Höhe der ersten Rechnung gutgeschrieben.

    Vorraussetzung hierfür allerdings: der Wortlaut über die zu tätigende Maßnahme im ersten Auftrag.

    Wofür hast du also unterschrieben, was stand in dem Werkstattauftrag drin?

    Google ich die Teilenummer, komme ich auf einen Link zu AliExpress mit einem halben Dutzend weiteren Teilenummern. Es scheint das SG ist in allen möglichen Stellantis-Modellen eingebaut, bis hin zum Chevy Malibu.



    Ich denke man muss nur etwas weiter suchen und findet auch ein passendes günstiges Gebrauchtteil.

    Das Getriebe schaltet erst bei ca. 80 km/h in den 8. Gang. Selbst wenn Opel hier keine lageabhängige Höchstgrenze einprogrammiert hat, dann ist es auch ohne diese immer noch ein absolutes Sicherheitsrisiko Räder auf der Hebebühne so schnell ohne Belastung laufen zu lassen. Nicht nur weil Verletzungen drohen falls man sie berührt, sondern auch das Fahrwerk Vibrationen verursacht wenn es voll ausgefedert ist. Im dümmsten Fall schaukelt es einem so den Wagen von der Bühne -> Dann ist mal richtig Achterbahn!


    Das alles riskieren nur um den letzten 1/2 Liter altes Öl zu wechseln? Neverever!

    Würde nur Sinn machen wenn das Teil keinen integrierten Filter hätte, aber den hat das Getriebe je zum Glück. Zumal es immer besser ist regelmäßig eine gewisse (Teil)Menge zu erneuern als nach Jahren zu glauben alles klinisch rein bekommen zu müssen, denn das funktioniert sowieso nicht. Es verbleibt immer irgendwo Dreck welcher sich erst über die Tage und Wochen löst, sofern überhaupt. Selbst wenn man also 20 Liter oder mehr durch alle Ecken und Ventile jagt, wird es niemals mehr so sauber wie werksneu. Muss es auch gar nicht, denn die Teile sind nicht aus Zucker.


    Öl hat generell eine gewisse Reinigungs- und Schmierfähigkeit sowie ein begrenztes Schmutztragevormögen. Ehe diese erschöpft sind sollte die Plörre raus. Gerade verwinkelte Getriebe leben davon wenn sich Dreck erst gar nicht über längere Zeit an dunklen Ecken festsetzen kann, denn löst sich zu viel auf einmal führt das u.U. zum Tod empfindlicher Bauteile, namentlich meist Ventilen. Das ist der Grund warum Getriebeprofis bei alten Teilen nicht gerne spülen, denn im worst case löst sich binnen 500...2000 km zu viel alter Abrieb, der Filter setzt sich zu und die Pumpe läuft entweder trocken oder Ventile fressen.


    Je nach Getriebemodell und Fahrzeughersteller lautete die Empfehlung von Aisin in der Vergangenheit das Öl alle 30...60 kkm zu tauschen. Natürlich auch abhängig von Einsatzart, sprich Beanspruchung, sind alle 2..3 Jahre ein (nahezu) Kompletttausch des Öls ein guter Wert. 120 kkm sind eigentlich schon zu viel bzw. grenzwertig bei normaler, schonender Fahrweise. Nach 200 kkm bzw. 10 Jahren würde ich vermutlich gar nichts mehr wechseln und es drauf ankommen lassen, denn entweder stirbt es aufgrund übermäßigen Verschleiß oder zu viel sich lösendem Dreck... oder man hat Glück und es hält nochmal 200 kkm.

    Beim A20DTH gab es mal ein Problem mit der Steigrohrdichtung der Ölpumpe welcher zu dieser Meldung führte, also keine wirklich lustige Geschichte, denn in den dümmsten Fällen führte dies zu Nockenwellen- und sogar Motorschäden.


    Da der Service erst kurz zurück liegt... Kann es sein dass falsches Öl eingefüllt würde?