Beiträge von OpelInsi

    Naja, wenn es um einen guten Mix aus Wirtschaftlichkeit und Fahrkomfort geht, kommt man an 17-Zöllern kaum vorbei, denn die Reifen sind Standardware und deswegen vergleichsweise günstig, zudem ob dem Querschnittsverhältnis ziemlich robust, leise und unauffällig im Lauf.


    18"+ sind optisch meist schöner und vom Lauf her stabiler bei forscher Gangart, das war es dann aber oft schon mit den Vorteilen.


    Witzig ist in der Hinsicht die Wankneigung und Spurtreue des Insi bei schnellen, langgezogen BAB-Kurven. Wo er leer mit 2,3 bar auf 17"-Schluffen deutlich zappelt, liegt er mit 2,6 bar und 150 kg Beladung deutlich ruhiger, und das ohne Airride und/oder größeren Felgen. Wäre ich deutlich öfter auf schnellen Etappen unterwegs, würde ich eher die Reserveradmulde "ausbetonieren", also mir irgendeine Art feste Gewichte ins Heck oder in die hinteren Fußräume legen, als auf 18-Zöller (oder größer) umzuschwenken, weil er damit souveräner aber dennoch nicht holziger läuft. Das Geld würde ich dann eher noch in AGR-Sitze investieren, dort finde ich es besser angelegt.


    Beim GSI (Line) kann man eintönige 17er allerdings vergessen, bauartbedingte Kompatibilität ganz außenvor gelassen, da passt schlicht vom Gesamtkonzept her nichts anderes als 18...20", weil alles andere so gar nicht dem Charakter entspricht.

    Stimme mit einer Ausnahme bei allem absolut zu, insbesondere Punkt 4, daher bekommt mein Motor umso weniger Last je kälter es ist und auch erst Drehzahlen jenseits 2000 U/min. nach mehreren Hundert Metern oder gar erst nach wenigen Kilometern.


    Punkt 1 dagegen stimmt definitiv nicht immer, denn wie ich auch schon schrieb, bekommt das Öl im (Hoch)Sommer selbst bei relativ moderater Last über dem Durchschnitt dermaßen Temperatur, dass es nicht mehr wirklich gesund ist. Zu dünn, kalt wie warm, zu wenig Reserven auch unter guten Bedingungen.


    Es verträgt durchaus eine gewisse Zeit lang 150°C und mehr, das sind allerdings Extrembedingungen wie auf Rennstrecke, wobei hier eher nach 2.000 km gewechselt wird als nach 20.000 km oder mehr. DAS ist eine andere Welt, in der auch niemand über einen Turbotausch nach 100.000 km klagt, sondern sich eher Gedanken darüber macht den Motor zum Teil oder komplett revidieren zu lassen sofern gewisse Zweifel bestehen.


    Mein letzter Hyundai IX35 war ähnliche Leistungsklasse verglichen zum Insi, hatte jedoch 8 Liter Motoröl-Füllmenge. Die wussten schon warum nicht nur 5 Liter.

    Trotzdem ging der Turbo nach ~120.000 km zu Bruch, obwohl das Öl stets mehr als rechtzeitig gewechselt wurde.

    Nicht umsonst packte man früher beim 911er rund 20 Liter ins System, die Porsche-Konstrukteure waren schließlich nicht auf der Brennsuppn dahergeschwommen. Der Vergleich hinkt zwar etwas, aber 1 Schmierfilmabriss genügt und es ist Schicht im Schacht.

    Spätestens im etwas fortgeschrittenen Alter, also mit gewisser Laufleistung, ist auch auf die heutzutage ach so engen Toleranzen gepfiffen, denn die werden über die Jahre nicht kleiner, zudem die Ölpumpen immer leistungsschwächer.


    Wer einen Dongle und eine entsprechende App hat, der kann sich bei Interesse öfter mal auf dem Smartphone den Öldruck ansehen, denn der ist in den Sensorwerten hinterlegt, kann ergo live überwacht werden.

    Ihr werdet euch wundern wie niedrig er selbst bei hohen Drehzahlen ist. Ein Tribut an die Effizienz - wieder mal. Ein selten dämlicher Mist und ein weiterer Faktor warum regelmäßigeres Wechseln sinniger ist, weil bei 1...1,3 bar Druck im Standgas und max. ~2,5 bar bei Vollgas schlicht nicht viel Reserven bleiben, da mittlerweile nahezu alles relativ auf Kante genäht ist. Wohlgemerkt unter optimalen Voraussetzungen bei betriebswarmen Motor und neuwertigen Bauteilen.

    Bis auf einen kurzzeitig marginal ruppigeren Lauf beim Kaltstart gibt es beim 5W30 keine Einschränkungen. Der gibt sich nach ein paar Sekunden, also ab dem Moment völliger Durchölung. Allerdings wirklich nur bei niedrigen Außentemperaturen, ab ca. 5°C oder knapp darüber ist davon kaum bis nichts mehr zu spüren.

    Bis auf tiefsten Winter halte ich in unseren Breitengraden daher dieses Öl für das Vernünftigste.


    Das 0W30 wäre evtl. ein ganzjähriger Kompromiss, man müsste es allerdings einmal im Hochsommer beobachten, ich glaube nämlich es würde sich annähernd so verhalten wie das 0W20, welches meinem Empfinden nach zu heiß im Dauerbetrieb bei 2/3-Last und darüber wird, was erhöhten Verschleiß zur Folge hat. Daher nochmal: es kommt massiv aufs Fahrprofil an, denn wer nur durchschnittliche Laufleistungen verlangt (<250...300 kkm) und selten bis nie scharf am Gas hängt bzw. keine regelmäßigen Vollgasetappen auf BAB veranstaltet, dem kann es relativ egal sein, da schlicht die Reserven niemals benötigt werden.

    Ein frühzeitiger Batterietod nach 4...6 Jahren ist zwar eine maue Leistung, kommt aber je nach Konstellation durchaus vor.

    Ehe ich ihn kaufte, stand mein Insi bestimmt zwei Monate ungenutzt beim Händler herum, was durchaus nicht lebensverlängernd auf den Akku wirkt. Von Opels hört man davon öfter als z.B. von BMWs, das liegt aber teils nicht nur an der Qualität der verbauten Akkus, sondern zuweilen auch an ungünstigen Fahrprofilen wie viel Kurzstrecke. Die Masse an Steuergeräten und Verbrauchern wie Sitz- und Lenkradheizung machen es zudem nicht besser.


    Guter Gesundheit erfreut sich meiner bestimmt nicht mehr, trotz sporadischem, externen Zwischenladens im Winter.

    Und wo du es gerade sagst, meist vibriert es bei mir wenn der Motor relativ frisch gestartet wurde, weniger jedoch auf Langstrecke.

    Evtl. ist es auch ein Zusammenspiel aus etwas unförmigem Keilrippenriemen oder nicht so dolle funktionierender Spannrolle in Verbindung mit hoher Last auf der LiMa aufgrund niedrigem Batterieladestand.


    Weißt du noch wie hoch die Bordspannung war ehe deine Batterie starb?

    Bzw. wie hoch sie jetzt mit der neuen ist?


    Es wäre einen Versuch wert abermals öfter extern zu laden, um zu überprüfen, ob sich der Umstand dann bessert.

    Witzig wäre allerdings wirklich wenn es rein an der Batterie liegen würde, also an einer schlicht zu niedrigen Restkapazität. Man könnte dies mehr als Feature betrachten denn als Bug, wobei das Vibrieren schon teils äußerst nervig ist. Von daher wäre es mir die Sache wert, und es gäbe trotz keinerlei anderweitigen Problemen eine neue. So teuer ist sie zum Glück nicht und eingebaut ist sie auch recht fix.


    Wir hatten das Thema Ladung bisweilen schon an anderer Stelle hier im Forum. Es ist erschreckend wie lange es teils braucht selbst auf Langstrecke die Batterie randvoll zu bekommen. Je nach direkten Verbrauchern (Navi, Musik, Licht, Heizung) und indirekten wie Fahrassistenzsystemen, reichen nicht einmal 300 km Non-Stop-Fahrt aus, je nachdem wie fit sie beim Start war. Gerade die Diesel benötigen einen hohen Startstrom, was nicht unterschätzt werden sollte.

    Rein subjektiv sind bei meinem die Vibrationen seit dem Overfill etwas geringer geworden. Sie waren und sind jedoch nicht immer vorhanden und stets gleich intensiv, was im Grunde nicht für einen mechanischen Ursprung spricht, es kann also purer Zufall sein, dass es momentan besser ist.


    Ohnehin haben sie zumindest etwas mit den Fahrhilfen zu tun, genauer gesagt mit dem Zusammenspiel Elektronik/Bremse/Motor-/Getriebesteuerung, denn trete ich z.B. an einer Ampel stehend stärker als nötig aufs Bremspedal, hört es zuweilen auf.

    Schaltet mal alle Fahrhilfen an Mittelkonsole und in den Fahrzeugeinstellungen des Navi Displays aus, also Spurhalteassistent, Abstandswarner, etc. und schaut ob es besser wird. Falls es nicht gleich funktioniert, dann ruhig 3...5 Starts abwarten.


    Falls das nicht hilft, Spülung am Automatikgetriebe durchführen (lassen) und gleichzeitig einen dezenten Overfill machen (ca. 0,2 Liter oder ein klein wenig mehr).

    Variable Faktoren wie Öl sind stets eine Frage der Erwartungshaltung und somit grundsätzlich immer im gewissen Rahmen von persönlichen Vorlieben abhängig.

    Natürlich findet jeder Nutzer ein besseres Öl als der Hersteller, aber eben nur für sich selbst, was jedoch nicht pauschal auf die Masse übertragbar ist.

    Wer kostenoptimiert denkt, sein Fahrzeug schonend bewegt und unter 20.000 km p.a. fährt, der wird mit dem Original Öl nicht falsch liegen und den Service ganz normal jährlich machen lassen.

    Wer allerdings z.B. seinem Gefährt maximal Gutes tun und es bis zum Joungtimer fahren möchte, der kommt fast nicht umhin von den Werksvorgaben abzuweichen, da sonst die Gefahr des erhöhten Verschleißes besteht, der Motor ergo vorher abnippelt ehe das Auto dieses Alter erreicht.


    Ähnliches gilt für Dauerheizer. Da ein 0W20 näher am Einbereichsöl ist als ein 0W40 oder 5W30, somit über ein per se recht begrenztes Einsatzspektrum verfügt, wäre ich da insbesondere im Sommer etwas vorsichtig mit, weil solch Spezialöle eigentlich nur in verhältnismäßig geringen Temperaturfenstern optimal funktionieren.


    Die Prämissen der Hersteller sind mittlerweile teils könträr zu jenen der Nutzer, da hat ackerpower zweifelsfrei Recht, denn hier liegt der Fokus mehr auf Flottenverbrauch und weniger auf Haltbarkeit der Mechanik.

    Wer richtig tief einsteigt, der probiert regelmäßig verschiedene Öle und lässt jedes mal eingehend analysieren. Für Otto-Normal-Verbraucher ist das overdosed, auch ist es mit viel Zeit- und Kostenaufwand verbunden, wer diese Mühen jedoch nicht scheut, der findet zweifelsfrei das bessere Öl als das vom Hersteller vorgeschriebene.

    Naja, nicht wirklich.

    Ein Bordbuch wird nicht aktualisiert, zumal in diesem Fall sogar noch nicht einmal die expliziten Freigaben stehen.

    Wird z.B. das Dex2 über die Zeit durch Dex1 Gen. 3 ersetzt, hilft das Bordbuch nur noch bedingt weiter, zumal sich Opel, wie gesagt, mit ihren verworrenen Freigaben keinen Gefallen getan hat, weil Kunden wie Ölhersteller und auch Werkstätten kaum mehr durchblicken. Was letztere dann einfüllen steht überdies noch auf einem ganz anderen Blatt.


    Es entbehrt, so denke ich, nicht einer gewissen Ironie, zu behaupten:

    Opel formuliert seine Bezeichnungen bzw. Freigaben komplizierter als die Öle selbst.


    Zweifelsfrei stellen Dex1 wie Dex2 keine sonderlich qualitativ hohen Ansprüche.

    Was nicht negativ ist, immerhin ist ein Opel ein Opel und soll es auch bleiben. Wenn ich absolut Geld verbrennen möchte, hole ich mir einen AMG oder M, brauche über Spezialöl für 30€ und mehr p. Liter auch nicht mehr rumheulen.

    Da hätte ich keine Bedenken, denn so lange ist der Stahlbuseinsatz nicht. Die paar verbliebenen Tropfen reißen es nicht raus, und wer wirklich viel Sedimente in der Ölwanne hat, der wechselt zu selten Öl, hat also ganz andere Probleme als etwas Restöl in der neuen Plörre.


    Egal wie, ein Motor läuft selbst über Nacht nie total aus, ca. 1/2 Liter bleibt +/- immer zurück, je nach Maschine etwas mehr oder etwas weniger. Gerade beim Diesel ist ein hohes Maß an Schmutztragevermögen wichtig, was entweder mit entsprechend speziell additivierten, meist hochpreisigen Ölen generiert wird, oder eben per öfteren Wechseln.

    Macht euch keinen Kopf um Kleinigkeiten.

    Ich selbst tausche den Filter nur jedes zweite mal, es bleibt somit deutlich mehr Dreck zurück der sich mit neuem Öl mischt. Der Motor kann das ab, er ist schließlich nicht aus Zucker.

    Kenne mich bei deinem Modell gar nicht aus, denke es ist jedoch eher der AGR- anstatt der Ladekuftkühler gemeint.


    So oder so würde ich zunächst die Zündkerzen ausbauen und deren Bild auf Auffälligkeiten sichtprüfen.

    Oder zunächst einmal einfach Füllmenge korrigieren und eine Zeit lang weiter beobachten, denn der P3075 kann schlicht auch nur eine Folgeerscheinung von z.B. einer Luftkammer im System gewesen sein. Wie auch immer diese entstanden ist...


    Zwei Dinge gilt es zu klären:

    1.) Geht wirklich (permanent) Kühlflüssigkeit verloren, und falls ja, warum bzw. wo.

    2.) P3075 kann (aber muss nicht) auf eine defekte Kühlmittelpumpe hindeuten, wobei eine Leckage nach außen hin genauso möglich ist wie eine ein innerlicher Defekt, z.B. ein gebrochenes oder verschlissenes Flügelrad, etc.


    Interessant in dem Zuge wäre von eventuellen Auffälligkeiten in der nähheren Vergangenheit zu erfahren, denn so ein Eintrag im FS kann einen auch schnell bitterlich aufs Glatteis führen. Wird der Motor z.B. schneller warm als sonst, was trotz momentan milderen Temperatur nicht erklärbar ist? Gehen nach und nach Flügel des Pumpenrades flöten, dann bemerkt man das u.U. im Winter gar nicht unbedingt, im Frühling wird es dem Motor dagegen recht schnell warm ums Köpfle.