Beiträge von OpelInsi

    Eventuell hat der Lenkwinkelsensor ein Problem, warum auch immer.

    Klemme die Batterie 30 Minuten ab, danach wieder anklemmen, Motor normal starten und Lenkrad 2x jeweils von der Mittelstellung bis zum Endanschlag nach rechts und links drehen. Der Sensor sollte damit wieder kalibriert sein und du kannst erneut versuchen ob sich etwas am Umstand ändert.


    An der TC liegt es m.E.n. nicht, zumindest ist es recht unwahrscheinlich. Eher schon noch an einem defekten Gaspedalsensor, ich würde es allerdings erst einmal mit frischem Anlernen des Lenkwinkelsensors probieren, denn das kostet nichts.


    Derlei Probleme treten manchmal auch bei nicht mehr ganz taufrischer bzw. relativ leerer Batterie auf, ich würde daher in zweiter Instanz den Akku über Nacht laden und abermals testen ob es vielleicht daran lag. In dem Fall taucht manchmal auch ein Fehler wie Unterspannung/Kommunikationsproblem ABS-Steuergerät auf.

    Wenn Heating, also Heizung in Verbindung mit einem Sensor genannt wird, ist es stets eine Lambdasonde bzw. ein Nox-Sensor.

    Die Lambdasonde misst den Restsauerstoff im Abgas (Oxygen) vor dem DPF, die Nox-Sensoren die Stickoxide (NOx) jeweils vor und nach dem SCR-Kat.


    Wenn du ohnehin schon am Schrauben bist, versuche die Lambdasonde zu demontieren und mit Vergaserreiniger zu säubern, denn durch das defekte Ladeluftrohr verrußt sie überproportional mehr als sonst. Sie steckt von oben gut erreichbar hinterhalb des Turbos am Eingang des DPF. Der Stecker sitzt Richtung AGR.

    Aber Vorsicht, sie lässt sich nicht immer leicht lösen, deswegen qualitativ guten Gabelschlüssel benutzen, besser noch einen geschlitzten Ringschlüssel oder eine spezielle 1/2"-Nuss mit Aussparung für das Kabel. Vor dem Einschrauben Gewinde leicht(!) mit Antiseize (Keramikfett, Chesterton) bestreichen.

    Bei den zwei o.g. Nummern handelt es sich um Originalnummern für Schraube und Dichtung.


    Beim Motorölfilter lautet die OE-Nummer 55511059, diese kannst du aber getrost vergessen, denn es handelt sich hier von Original weg um einen HENGST E640H01 Ölfilter, welchen dir der FOH lediglich mit 2...3-fachen Aufpreis verkauft. Ergo kannst du gleich auf den Aftermarket zurückgreifen.


    Luftfilter: 23430313

    Innenraumfilter: 1684471080 bzw. 1808020

    Das hieße Stellantis kauft zuerst mühevoll Firmen zusammen, bündelt sie hernach in einer Gruppe, konzentriert und optimiert allerdings die Kompetenzen nicht.

    Okay, kann man machen, jedem Controller stellt es dabei jedoch unweigerlich die Nackenhaare auf. Sollte dies zuteffen, wird es in 10...20 Jahren weder einen Opel, Peugeot, DS noch sonstiges Fahrzeug geben, weder in China bzw. Asien, noch in Europa, weil Stellantis die Rechnung ohne den Wirt macht. Der heißt in erster Instanz noch nicht einmal Kunde, sondern Globalisierung, sprich Optimierung und Wachstum, von welcher man sich im Zuge geistiger Umnachtung zurückzieht.

    Kann es sein, dass irgendwo Jemand seine ärztlich verordneten Tabletten nicht ordnungsgemäß eingenommen hat? :/Kannst dir nicht ausdenken... :D

    Naja, zumindest hier in D kann die Firma laut Robert nicht Pleite gehen. Sie ist nicht automatisch insolvent, sondern produziert und verkauft nur keine Autos und Ersatzteile mehr.


    Rheinmetall ist ja bereits an Werken von VW interessiert, eventuell übernehmen dann RTX, Lockheed oder Northrop die zusammengeschrumpften Überbleibsel von Stellantis. Wundern würde es mich nicht.

    Bei Gummi wirkt nur Teflon- oder Silikonfett einigermaßen nachhaltig, denn alles andere verflüchtigt sich zu rasch oder entzieht ihm die Weichmacher.


    Sprühöle kann man hier vergessen, sie tragen zu wenig Material an den neuralgischen Stellen auf, deswegen quietscht es binnen kurzer Zeit wieder. Entweder Sprühfett mit kleinem Röhrchen an der Düse verwenden oder die langwierige Variante wählen, die Gummis ausbauen und dick mit Silikonfett bestreichen.

    Der Vergleich hinkt, denn nach dieser Argumentationsart würde Opel auch immer noch zu GM gehören, zumindest gewisse Modellreihen, so z.B. auch Insignia und Regal, denn es ist nun mal das gleiche Auto.

    Die Zulieferfirmen der meisten Teile werden global die selben sein, allen voran mit Sitz in China. Opel und Buick werden sich Stellantis-intern die selbe Logistik teilen um die Ersatzteilversorgung bereit zu stellen.

    Ich würde behaupten es hat höchstens etwas mit der IT in den Zentrallagern zu tun, oder eben wie o.g. Stellantis zieht sich absichtlich mehr oder weniger schleichend aus gewissen Märkten zurück.

    Liegt halt leider an Stellantis.

    Teile die man hier über Opel nicht bekommt sind sehrwohl in den USA zu bekommen.

    Ist das kein Widerspruch in sich selbst?

    Ist Buick keine Marke der Stellantis-Gruppe?

    Wenn Stellantis es in den USA gebacken bekommt, hier in der EU allerdings nicht, dann liegt es doch an den Leuten, oder nicht?

    Falls nicht, dann müsste man geschäftsschädigende Firmenpolitik unterstellen, "friendly fire" sozusagen. Wenn dem so wäre und die Kundschaft das in der Breite mitbekommt, dann verschwindet Stellantis bald global aus den Handelsregistern, mit Ausnahme der USA vielleicht.

    Wer wäre so dumm sich ohne Not selbst ins Knie schießen zu wollen?

    Das ergibt wirtschaftlich keinen Sinn... es sei denn Stellantis verbirgt etwas, z.B. geopolitische Spannungen, die sich massiv auf das Geschäft auswirken und die Firma strategisch dazu zwingt sich langsam selbsttätig aus einer Reihe von Märkten zurückzuziehen.

    Diese Entwicklung ist bedauerlich aber sie war leider absehbar. Ganz generell gesehen, nicht nur auf Opel bzw. Stellantis bezogen, deswegen erachte ich auch Foren wie dieses hier seit Jahren als essentiell, denn sie sind die einzigen Kompetenzzentren für Private, welche faktisch dazu in der Lage sind praktisches Wissen zu bündeln, zu speichern und zu vermitteln.


    Zukünftig werden große technische Geräte für die Masse mehr und mehr schier unfinanzierbar. Nicht nur hinsichtlich Arbeitslöhnen und Material, sondern man bekommt oftmals Teile, wie du ja selbst bereits anklingen hast lassen, nicht mal mehr für Geld und gute Worte geliefert, zumindest nicht ständig und zeitnah. Darauf gilt es irgendwie pragmatisch zu reagieren.