Beiträge von OpelInsi

    Das mag umgangssprachlich richtig bzw. gemeinhin als solches akzeptiert sein, stimmt so aber nicht zu 100%.

    Einzig korrekt weil rechtlich verbindlich ist die Erfüllung der Freigabe. Und die hat nichts mit dem Namen des Öls zu tun, respektive der Zusatzbezeichnung.


    Fakt ist: Millionen Werkstätten haben im Zuge von Verwirrung ob Dex1, Dex2, Dex1 Gen.1/2/3 das falsche Öl eingefüllt und zum hohen Prozentsatz ist was passiert? Genau, gar nix! Wobei Ausnahmen die Regel bestätigen.

    Ja, moderne Öle strotzen vor Vielschichtigkeit, nur wirklich schlechte gibt es kaum mehr, zumindest nicht im Sinne von fatal schädlich. Insbesondere dann, wenn sie nur in geringen Mengen nachgefüllt wurden oder nur sporadisch ein ähnliches/vergleichbares Öl komplett eingefüllt wird. So es zum Gau kommt, hat das meist mehr Faktoren als Auslöser, aber selten ein falsches Öl.

    Eher schon altes, etc.

    Natürlich kannst du das, es wird dem Motor nicht schaden. Bei der Menge ohnehin nicht.


    Namen sind wie Schall und Rauch, es kommt auf den Nummern-/Buchstabencode der Freigabe an. Solange das Öl die Vorgaben erfüllt, muss nicht zwingend Dex1 Gen.3 draufstehen, es könnte auch geradeso mit "Motorlebenssaft" gekennzeichnet sein.


    Bißchen Glaskugelei:

    - Es steht evtl. nicht mehr Dex1 Gen.3 drauf weil die Abfüller bemerkt haben, dass mit diesen verworrenen Bezeichnungen Händler wie Endkunden mehr als verwirrt wurden. Oder Stellantis wollte das so.

    - Der Händler hat wenig Kleingebinde vorrätig, deswegen hat er das gängigste Öl am Start, und das ist nun mal mittlerweile das 0W20.

    Für Benziner ist neben dem 0W20 auch ein 5W30 freigegeben, für die Diesel nur 0W20 (Facelift-Modelle).

    Zumindest war das so mein letzter Kenntnisstand.

    Beim Kauf fehlten bei meinem 0,5 Liter aufs Minimum, dieser Trottel (anders kann man es leider nicht sagen) ist also nur gefahren und hat niemals den Ölstand kontrolliert bzw. kontrollieren lassen. Ist nicht so schlimm, aber halt typisch für Leasingfahrzeuge.

    Der Verkäufer hat auch keine Durchsicht gemacht. Naja, Fachkräfte allerorten, früher hätte man wenigstens noch nach derlei profanen Dingen gesehen und prophylaktisch aufgefüllt, aber da Fahrzeuge heute ohnehin nach 150...200 kkm ihre "Lebensdauer" erreicht haben...

    Schwamm drüber!

    Wird schon schiefgehen...!


    Der Besitzer hat ihn aber garantiert hie und da zu untertourig bewegt, deswegen der erhöhte Ölverbrauch. Vorteil: ein eher wenig geforderter Motor kommt auch mit weniger Ölfüllmenge aus ohne alsbald zu krepieren, insbesondere ein Diesel.


    Ich weiß, die TSI-Thematik ist fast so eine diskussionswürdige Sache wie ein "Religionsstreit" ums Öl, von daher etwas ziemlich emotionsgeladenes Ding, bei der fast jeder seine eigene Meinung hat und diese auch oftmals kund tut. Ein ziemlich heißes Pflaster also, weswegen ich auch nicht auf Eskalation poche. Ist eben nur meine Ansicht, aber ja du hast Recht, ich sehe das ziemlich straight und benenne es auch so: Jeder der eine solche Schüssel kauft, hat aus meiner Sicht entweder zu viel Geld, etwas am Helm, oder zumindest jedoch ein Problem damit strikt rationale Entscheidungen zu treffen. Solch ein Gefährt würde ich nur unter relativem Zwang kaufen, aber definitiv nie freiwillig. "Keine Ahnung von Technik" ist dabei keine Ausrede, denn sich nicht vorab damit im gewissen Umfang zu beschäftigen ist mindestens töricht, wenn nicht sogar schlimmer. Solch Maschinen werden hergestellt, nur weil unwissende Leute es kaufen. Etwas teuer Lehrgeld wie ich finde, denn ein Fahrzeug ist kein 1€-Wegwerfartikel aus dem Ramschladen, wird jedoch von Firmen wie VW mittlerweile als solches angesehen. Zu meiner Zeit hätten mich meine Eltern gefragt, ob ich noch alle Latten am Zaun hätte. Mein Opa - Gott hab ihn seelig - hätte mich vermutlich nur mit etwas Glück am Leben gelassen. Zurecht wie ich finde!

    Klingt prima.

    Wenn es also vom Kostenfaktor her nicht juckt, dann würde ich das so machen.

    Mit dem 5W30 jeweils einen neuen Filter (oder immer frisch) und je nach Saison schön zwischen den beiden Plörren hin und her wechseln.


    Wer es selber macht und wen 2 riesige Ölkanister im Werkstatt/Garagen-Regal nicht interessieren, macht klar das Richtige.

    Es artet halt je nach Fuhrpark extrem aus, mit Motorrad, Quad, Traktor, womöglich noch mehreren Gartengeräten und Autos, sieht es wie im Ölverteilzentrum aus. Ist nicht Jedermanns Sache, hat aber auch gewisse Vorteile.


    2x 20 Liter Öl kosten 150...200€.

    Zzgl. Filter und ein paar Dichtungen kommt man auf eine exorbitante Ersparnis vs. Vertragswerkstätten, die sich ja mittlerweile erdreisten 30€ und mehr für den Liter aufzurufen, daher mache ich den Service stets selbst. Aber das kann bzw. will nicht Jeder, und auch die Masse schert sich nicht darum unterjährig wechseln zu lassen. Je nach Konstellation ist der Mehraufwand jedoch nicht immens, und selbst wenn es nichts hilft dann schadet es zumindest nicht, vorausgesetzt die Rahmenbedingungen passen. Das muss eben Jeder für sich selbst entscheiden. Wenn die Gewährleistung/Garantie voll erhalten bleiben soll, ist man an die Herstellervorgaben inkl. Freigaben gebunden, ein 5W30 verbietet sich somit bei einem F20DVH per se. Nur verzichte ich persönlich lieber auf Kulanz, etc. und meim Motor stirbt erst gar nicht (vorzeitig), als dass ich betteln muss und habe zuvor unnötig viel bei Wartungen geblecht, wobei der Schaden genau deswegen eingetreten ist. Weiß man's?! Gefühlsmäßig fahre ich besser nach der Art wie ich es derzeit selbst praktiziere. Den Rest wird die Zeit zeigen (müssen).

    Jedes mechanische Bauteil wird innerhalb gewisser Toleranzen gefertigt, was sich insbesondere z.B. bei Turbos signifikant auswirken kann. Der eine hat etwas mehr Spiel an Welle/Lagerung, deswegen verbraucht er stets Öl, der andere begnügt sich mit nahe Null. Ist halt so.


    Die leidigen VW TSI sind zwar ein anderes Thema - wer ein solches Fahrzeug kauft ist ohnehin selbst schuld, weil er von Motoren keinen blassen Schimmer hat - die Ölverbrauchsthematik hinsichtlich Kolben(ringe) besteht jedoch generell und betrifft somit auch Opelmotoren.

    Sowohl im oberen als auch unteren Drehzahlbereich neigt jeder Motor zum Ölverbrauch, das ist unabänderbar. Der eine mehr, der andere weniger, wenn es jedoch nicht am Turbo liegt, dann sollte man seine übliche Fahrweise überdenken. Entweder wird zu sehr geheizt, was in der heutigen Zeit ein eher seltenes Phänomen ist, oder es wird der Motor zu oft zu stark aus dem Drehzahlkeller heraus geholt. Überlegt daher ob eure Fahrweise der Physik nicht eher abträglich ist, und versucht unten herum seichter Gas zu geben und ein paar hundert Umdrehungen später zu schalten. Das erhöht zwar den Spritverbrauch marginal, senkt aber jedoch im Gegenzug den des Öls.

    Erst wenn das nicht hilft, dann auf dickere Plörre umölen und schauen was passiert.


    Mein Insi hat sich beim Vorbesitzer 1,5 Liter 0W20 auf 30.000 km genehmigt, was m.E. viel zu viel war, respektive für mich inakzeptabel. Seit ich auf 5W30 gegangen bin und die Intervalle stark verkürzt habe, schluckt er faktisch Null.

    Der Turbo war und ist okay, der hohe Ölverbrauch war aber vermutlich eine Kombination aus dünner Plörre und einem Fahrer, der zu wenig Gespür für das Gaspedal hatte.


    P.S.: VW baut in die aktuellen Motoren dieser Klasse wieder die alten, schrottigen Kolben mit viel zu dünnen Ringen ein, sie wollten also nichts lernen bzw. machen das mit voller Absicht. Wer so etwas kaufen will, sollte vielleicht zuvor nochmal beim Kopfdoktor vorbeischauen und fragen ob noch alles i.O. ist. 😉 Dezent ausgedrückt...

    Welches Öl genau fährst du? Welche spezifikation hat es?
    Ich konnte bisher kein 5W30 mit der erforderlichen OV0401547-A20 spezifikation finden.
    Wie sind die Erfahrungen bislang?

    Ich fahre unterschiedliche Öle, derzeit ist ein Ravenol 5W30 REP drin. Es verhält sich jedoch identisch wie Plörre von Mannol oder relativ günstiges Castrol.

    Auf Herstellerspezifikationen pfeife ich, Freigaben sind für mich daher kein Auswahlkriterium. Viele mag das schrecken, mich persönlich stört das überhaupt nicht. Hauptsache ist, dass das jeweilige Öl grundsätzlich für AdBlue-Diesel geeignet ist und gewisse Qualitätsansprüche hinsichtlich der Additivierung erfüllt, damit es niemals zum Schmierfilmabriss kommen kann.


    Bisher ist alles in Ordnung, es bleibt aber kein Saft länger als 10.000 km im Motor, damit ich bezüglich der Reserven immer auf der sicheren Seite bin.


    Hinsichtlich der Viskosität 0W20 und 5W30 gibt es zwei signifikante Unterschiede im Lauf:

    Das 0W20 durchölt definitiv schneller, der Motor bleibt auch bei Temperaturen um 0°C und darunter relativ leise und unauffällig beim Kaltstart. Mit dem 5W30 hört er sich in den ersten 5 Sekunden mechanisch etwas angestrengt an, er ist dezent lauter und läuft gefühlt rappelig/unrund. Dafür klingt er jedoch, sobald es in Richtung betriebswarm geht, gedämpfter, er klingelt nicht so wie mit dem 0W20.

    Viel signifikanter ist jedoch die Temperaturentwicklung während der Warmlaufphase. Das 0W20 erreicht um den Gefrierpunkt binnen 10 km mit wenig Last 90°C Öltemperatur, was so garantiert auf Dauer nicht gesund sein kann. Umweltschonend ja, und auch gut für DPF und Co., aber für die Dauerhaltbarkeit ist es sicherlich abträglich, denn diese Temperaturen rühren von erhöhter Reibung her, anders ist es physikalisch gar nicht möglich. Das mag im Winter und in den Übergangszeiten keine Rolle spielen, und auch bei stets dezenter Fahrweise total egal sein, ich würde den Motor mit diesem Öl im Hochsommer bei 30°C+ jedoch niemals stundenlang mit 200 km/h+ über die Bahn prügeln, denn das geht mit zunehmender Laufleistung garantiert in die Hose, insbesondere wenn man die werksmäßigen Ölwechselintervalle stets nahezu ausquetscht.


    Optimal wäre meiner Ansicht nach mittlerweile wohl ein ca. halbjährlicher Wechsel, also von April bis September 5W30 und Oktober bis März 0W20, was jedoch aus praktischen Gesichtspunkten schier nicht machbar ist. Man bräuchte wohl schon ziemlich viel Disziplin dies über Jahre hinweg durchzuziehen, wobei der Kostenfaktor hierbei als komplett sekundär behandelt werden müsste. Für Selbstschrauber okay, für Leute mit tiefen Taschen dito, aber für>95% der Nutzer wohl keine ernsthafte Option. Ausnahme vielleicht Vielfahrer, die mindestens 2x jährlich oder öfter wechseln und die Intervalle aus Überzeugung nicht annähernd ausreizen, sondern nach spätestens 15.000 km den Cut machen.


    Mir ist es Wurscht, ich sauge zwischendurch mit Pumpe über den Ölpeilstab ab und jedes zweite mal lasse ich von unten komplett ab und wechsle den Filter. Das teure Ravenol war ein Versuch ob sich die Laufkultur etwas verbessert, ich konnte aber wie gesagt keinen Unterschied feststellen, deswegen fülle ich beim nächsten mal wieder günstigeres Öl ein. Ich habe mir hierfür bereits ein großes Gebinde mit 20 Litern von Eurolub besorgt.

    Interessant wäre evtl. ein 0W30 gewesen, ich habe jedoch auf die Schnelle nur die Auswahl zwischen 5W30 und 5W40 gehabt, deswegen muss sich mein Insi die kommenden 2 Jahre mit 5W30 begnügen. Ich gehe die schwere Vermutung es wird ihm nicht schaden... und falls doch, lag es garantiert nicht an einer fehlenden Freigabe. Die marginal längere Durchölungszeit ist spürbar, wird den Motor jedoch nicht killen. Eher schon würden mich die hohen Öltemperaturen irritieren, denn als ich im ersten Sommer auf selber Strecke unter annähernd gleichen Bedingungen mit dem 5W30 ca. 100°C anstehen hatte, zeigte mir die App Wochen zuvor mit dem 0W20 rund 130°C an. Da hört der Spaß auf, denn der Motor lief damals leistungsmäßig noch lange nicht am Anschlag. Was er, bzw. insbesondere der Turbo, veranstaltet wenn das Ölintervall sich dem Ende zuneigt und die Kiste einmal richtig Flamme bekommt, möchte ich gar nicht erst wissen. Klar, wer selten bis niemals die 150 km/h knacht, stattdessen es nahe Richtgeschwindigkeit oder gar deutlich darunter stets gut sein lässt, der hat wohl selbst mit dem ollsten 0W20 nichts zu befürchten. Mit regelmäßigen Hängerfahrten in bergigem Geläuf wäre ich allerdings schon einen Tacken vorsichtiger. Kommt also zum Großteil auch auf das Fahrprofil an, wobei ich Helikoptereltern, die ihre Kinder ständig herum kutschieren und fast nichts kennen außer Kurzstrecke, darob den Motor zigmal pro Tag starten, nichts anderes empfehlen würde als 0W20, weil sonst wahrscheinlich die Nockenwellen oder der Turbo frühzeitig das Zeitliche segnet. Jedes Einsatzprofil ist eben anders, von daher wäre ich mit Pauschalaussagen eher zurückhaltend.

    Batterie einbauen, laden und dann nach einer längeren Fahrt nochmals überprüfen.

    Der SOC wird sich nach einer Phase guter Behandlung genauso auf hohem Niveau befinden wie der SOH, denn diese Werte sind keine Einbahnstraße.

    Der SOH steigt also mit an, die Kapazität und der Startstrom dito, man muss sie nur mal 100% voll laden.

    Ansaugbrücke total verdreckt und DPF ziemlich dicht. Reinigt man beides und parallel dazu auch die Düse und Sensoren, sollte zunächst Ruhe sein.

    Die Reinigung der betroffenen Komponenten bringt aber nur etwas sofern man sie rechtzeitig durchführt und auch nur wenn der Diesel halbwegs regelmäßig artgerecht bewegt wird, sprich schön warm mit zünftig Gas damit er den Abgasstrang von allein freiblasen kann.


    Clipse mal das Ladeluftrohr ab und schau durch die Drosselklappe in das Ansaugrohr. Wenn dort die Schlonze Millimeter dick drin hängt, dann weißt du Bescheid.

    AdBlue-Düse ausbauen und säubern (lassen), danach warmfahren und auf BAB-Fahrt 100...200 km durchpusten so gut es irgend geht. In beschränkten Zonen ruhig 2...3 Gänge herunterschalten und auf Spritverbrauch pfeifen.

    Danach probieren die Fehler zu löschen.

    Die Problematik mit NOX-Sensoren rührt nicht selten von einem dichten DPF her, sind ergo nicht zwingend Ursache sondern "nur" Symptom. 2 sind niemals auf einmal defekt, die Wahrscheinlichkeit tendiert gegen Null, sondern höchstens zugerußt weil der DPF so voller Asche und Ruß ist, dass er den ganzen Rotz nicht mehr katalytisch verarbeiten kann.

    Hilft das Freifahren nicht mehr bzw. wird durch die Steuerung aufgrund Fehlereinträge verhindert (z.B. Motorleistung reduziert, Weiterfahrt in XXX km nicht mehr möglich, etc.), hilft nur DPF ausbauen und chemisch reinigen/ Asche ausbrennen.


    P118B bedeutet Abgassensor-Fehler, vermutlich ist er aber gar nicht defekt, genauso wie die NOX-Sensoren nicht defekt waren, der Abgasstrang ist lediglich total zugesetzt bis zum SCR-Kat hinunter.

    Hat der Insi zudem die 100.000 km (deutlich) überschritten, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die Ansaugbrücke zugesetzt mit Ölkohle und anderem Schlonz, das AGR evtl. dito.


    Ruckelt der Motor beim Gasgeben in mittleren Drehzahlen?