Beiträge von OpelInsi

    Kann leider nicht sagen wie es geht, da ich weder den Tester besitze noch jemals ein AF40...50, u. vgl. zurückgesetzt habe.


    Wenn es jedoch beim erstmaligen Einlegen des Gangs ruckt bzw. schlägt, dann kann dies auch rein mechanische Ursachen haben, nämlich einen Bedienfehler seitens des Nutzers.


    Fahrzeug korrekt abstellen:

    - Fahrzeug am Halteort in Position bringen

    - Fußbremse betätigen und betätigt lassen

    - aus R bzw. D heraus in N schalten

    - Parkbremse betätigen

    - Fußbremse lösen

    - Wagen bis zum völligen Stillstand "in die Parkbremse fallen lassen"

    - Wählhebel in Stellung P bringen

    - Motor ausschalten


    "Hängt" der Wagen nicht "in der Feststellbremse" sondern "im Getriebe", steht der mechanische Verriegelungsstift im Getriebe auf Druck bzw. Zug und es entsteht beim erneuten Schalten aus P heraus ein hörbarer Schlag.

    Damit schädigt man auf Dauer das Getriebe, insbesondere wenn oft am Hang/Berg geparkt wird. Also möglichst immer erst das Getriebe lastfrei schalten und zum Festhalten des Fahrzeugs die Parkbremse nutzen, nicht das Getriebe.


    Sofern Bedienerfehler ausgeschlossen werden können und Ölwechsel nebst Lernwerte resetten nichts bringt, Wandlerüberbrückungskupplung auf Defekt überprüfen lassen. Trennt sie nicht richtig, neigt das Getriebe auch zum Rucken, es sollte dann aber auch von N in D bzw. R geschehen wenn lediglich die Fußbremse betätigt wird, z.B. bei laufendem Motor beim Ampelstart, wenden, ausparken, o.ä.

    Tanke alsbald den qualitativ besten Diesel den du bekommen kannst, mit etwas Glück pustet es dir so den Sensor wieder frei. Etwas hochtouriger fahren und wann immer möglich gediegen 2/3 Gas geben, auch wenn das etwas mehr Sprit kostet.

    Falls du an DPF-Reiniger ran kommst, diesen zusätzlich nutzen.

    Falls das nicht wirkt, Sensor ausbauen und mit Vergaserreiniger säubern (lassen), den 2. am besten auch gleich mit. AdBlue-Düse in dem Aufwasch ebenfalls sichten und bei Kristallablagerungen mit warmen Wasser reinigen.

    So geht es dahin....


    Stellantis declares bankruptcy in China, with 1 billion $ in debts - ItalPassion
    It's the official end of an ambitious project launched nearly fifteen years ago: the court of Changsha, in Hunan province, has declared bankruptcy.
    www.italpassion.fr


    Stellantis meldet in China Insolvenz an, mit "lummeligen" 1 Mrd. Schulden.

    Nicht verwunderlich, denn einerseits sitzt den Chinesen der Yuan nicht mehr ganz so locker, zum anderen werden sie mehr und mehr lokalpatriotisch, sprich kaufen lieber verstärkt einheimische Marken anstatt Importware jeglicher Couleur. Geopolitische Faktoren erledigen den Rest.

    Die Schlinge zieht sich mehr und mehr zu.


    Hat Jemand Infos dazu wie sich Stellantis in anderen Massenmärkten wie Indien, Afrika, etc. zukünftig positionieren möchte?

    Hat, soweit ich weiß, nichts mit VFL bzw. FL zu tun sondern mit der Motorisierung.

    Lasse mich gern berichtigen falls ich falsch liege, aber die 2-Liter Diesel haben m.W.n. im Insi B alle das F50-8 verbaut,

    Nur die 1,5 und 1,6 hatten ein 6-Gang- bzw. die 2-Liter Benziner teils ein 9-Gang-Automatikgetriebe verbaut.

    In deinem sollte demnach mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit genanntes F50-8 werkeln.

    Ja, da steckt soweit ich weiß auch eine Aisin 8-Gang Wandlerautomatik mit Überbrückungskupplung drin, ich habe nur die Teilenummern noch nie verglichen. Rein optisch ist es das gleiche Getriebe, mitsamt der selben Ölablaßschraube, deswegen kommt dort bei Zeit auch noch ein Schlauch an die Einfüllschraube dran, so viel ist sicher.


    Und das Teil fährt wirklich ohne jeglichen Fehl und Tadel! :thumbsup: In Verbindung mit den E-Motoren geht es ohne Zugverlust butterweich von 0-230 km/h, in jedem Gang, bei jeglicher Pedalstellung, wie am Gummiband gezogen. Lediglich im manuellen Modus ruckt es leicht, dies aber auch nur wenn man richtig am Gas ist, was dann jedoch auch zum Fahrstil passt.

    Ansonsten könnte man glauben man säße in einem ICE.

    Siehe dazu u.a. auch meine Beiträge #73 und #75 in diesem Thread:


    kr1zl


    Ein Mal einen passenden Schlauch gebastelt und montiert, schon geht der Getriebeölwechsel schneller und leichter als der des Motoröls. Nix Spülung für 400...800€, man braucht dann nur noch eine Hebebühne, Grube oder Auffahrrampe und eine 12V-Pumpe aus dem Discounter.


    Jährlich zu wechseln, und sei es nur ein Teil davon (3...4 Liter) bringt mehr als nach Jahren eine professionelle, sündteure Spülung.

    Mir prinzipiell auch, denn jeder Schaltschlag ist nicht nur dem Komfort abträglich, sondern verschleißt auch das Getriebe unnötig.

    Gebe allerdings kein Geld für etwas aus von dem ich nicht weiß ob es wirklich wirkt.


    Regelmäßige Ölwechsel oder Spülungen würde ich dennoch anraten, denn um den Filter zu tauschen muss das Getriebe raus und zerlegt werden. Ergo je nach Alter und Laufleistung nahezu ein wirtschaftlicher Totalschaden, somit kein gangbarer Weg. Bei meinem kommen daher je nach Lust und Laune jährlich 4...10 Liter frisches Öl rein um beizeiten möglichst viel Dreck auszuschwemmen. Kostet nicht viel (4...5€ pro Liter) und sollte das Getriebe auch ohne Filterwechsel über mindestens 200.000 km bringen. Schaden kann es zumindest nichts, das ist mir der Aufwand allemal wert.