ich habe in letzter Zeit tatsächlich auch häufiger gelesen, dass es bei Opel – beim Insignia – zunehmend Probleme mit der Ersatzteilversorgung gibt. Und das bei einem Modell, das noch gar nicht so alt ist!
Dass man bei einem Fahrzeug, das teilweise erst ein paar Jahre alt ist, wochenlang auf essentielle Teile wie Dichtungen, Leitungen oder gar Motorkomponenten warten muss, ist schon ziemlich bedenklich.
Ich denke, es hat auch etwas damit zu tun, dass der GM-Konzern Opel vor einigen Jahren an PSA verkauft wurde. Seitdem scheint sich einiges in der Teilelogistik verändert zu haben – und leider nicht zum Positiven.
Vielleicht liegt es an Umstellungen in den Lieferketten, Prioritäten bei neueren Modellen oder einfach an der Tatsache, dass Opel nun Teil eines größeren Konzerns ist, bei dem nicht mehr alles so reibungslos läuft wie früher.
Gerade wenn man – wie du sagst – auf das Auto angewiesen ist und keine Alternative hat, kann das richtig teuer und nervenaufreibend werden. Ich frage mich ehrlich, wie das in ein paar Jahren aussehen soll, wenn die Fahrzeuge älter werden und der Teilebedarf steigt.
Wenn jetzt schon Rückstände und Nichtverfügbarkeiten an der Tagesordnung sind, dann gute Nacht…
Ich finde, das ist ein Punkt, den Opel dringend angehen müsste – denn ein gutes Auto allein reicht nicht, wenn der Service und die Versorgung im Ernstfall nicht mitziehen.
Schade, denn der Insignia ist wirklich ein tolles Auto. Aber solche Erfahrungen können einem den Spaß daran ganz schön vermiesen.