Kraftstoff-Additiv lange nicht genutzt... jetzt doch wieder?

  • Keilriemenphil - Regenerationsintervalle von 1000 km hört sich toll an. Da ist aber viel Langstrecke dabei, korrekt ?

    Ich hatte jetzt bei den heißen Temperaturen 1 x 800 km, die letzte 600 km - war schon kühler, im Winter habe ich zwischen 350 km bis 450 km.

    Meine Strecken sind 4 bis 6 x pro Woche je ca. 30 bis 35 km, 1 x ca. 50 km, 1 x 16 km - normalerweise durchgefahren, ab und an auch mit Einkaufs oder Tankpausen. Natürlich auch andere Strecken, aber die sind dann nicht so regelmäßig. Regeneration, jetzt wo ich weiß, wann sie stattfindet, wird - wenn möglich, nie abgebrochen. Tanke bis jetzt immer normalen Diesel ohne Schnickschnack.

    Mein Insignia: 2.0 Diesel ST, 128 kW (F20DVH/LSQ)

    Greets

    Ridsch

  • Meine Regenerationsintervalle liegen bei 400km +/- 20km. Viel Kurzstrecke, so um die 30km. Hab ne Kontrollleuchte, deshalb weiss ich es so genau. ;) mfg.

    Das Problem am Auto sitzt in der Regel, zwischen Fahrersitz und Lenkrad ! ;)

    2.0 DTH/AT8 MY 19

  • Rich


    Ich fahre die meiste Zeit 40 km zur Arbeit und 40 km zurück. (5 Tage die Woche)


    Kurzstrecke sieht der Insi sehr selten. Da kann ich in der Regel auf Fußbus und Dahtesel ausweichen. ;)

    《12/2022》《ST Elegance》《Nautic Blue》

    《2,0 Diesel》《LSQ/F20DVH》《174 PS》

  • Oke, vielen Dank. Vlt. liegts auch am HVO - das ist mir immer wieder zu teuer ... Wenn ich fix wüßte, daß es für eine Verlängerung des DPF sorgt, würd ich wsl das HVO nehmen ...

    Jedenfalls 1000 km als Regenerationsintervall ist - glaube ich - kein Fehler.

    Mein Insignia: 2.0 Diesel ST, 128 kW (F20DVH/LSQ)

    Greets

    Ridsch

  • Die meisten Fahrten beschränken sich bei mir zur Zeit auf den Arbeitsweg (15 km einfach), teils sind auch kürzere Strecken dabei, z.B. zum Einkaufen.

    Die letzten beiden Reg.-Intervalle waren jeweils 750...800 km.

    Das ist +/- auch die Regel.

    Zwischendurch waren es auch schon mal 1100 km auf Langstrecke und 2x nach je 250...300 km, was da los war weiß ich allerdings nicht, denn die Regs wurden nicht unterbrochen.

  • Mhhh, auch gute Distanzen.

    Verwendest du HVO100 und oder Kraftstoffadditive?

    Da gibt es sehr unterschiedliche Zyklen bei tw. nicht so unterschiedlichen Fahrprofilen.

    Vielleicht bekomm ich auch noch höhere Intervalle, wo ich jz mit CarScanner genau den Start des Freibrennens sehe. Dann kann ich schon früher reagieren und die Drehzahl entsprechend erhöhen.

    Ich bin wsl zu soft unterwegs und mein Motor erzeugt zu wenig hohe Temperaturen bzw. braucht zu lange, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Hab bei dem Arbeitsweg vor der BAB etliche km 50er und 70er Beschränkung und auf der Autobahn 100er.

    Wenn eine Glühkerze defekt ist, würde das im Fehlerspeicher angezeigt, korrekt? Da habe ich nix erkennen können....

    Mein Insignia: 2.0 Diesel ST, 128 kW (F20DVH/LSQ)

    Greets

    Ridsch

    4 Mal editiert, zuletzt von Rich () aus folgendem Grund: Zusatz

  • HVO 100 habe ich schon gefahren, auch gute Erfahrungen damit gemacht, da der Motor weicher, ruhiger, vibrationsärmer läuft. Leider habe ich keine Tanke in unmittelbarer Nähe welche es anbietet, daher verwende ich es äußerst selten.

    Additive schon eher, ich schütte in unregelmäßigen Abständen etwas Monzol mit in den Tank.

    Die unterschiedlichen Reg.-Intervalle rühren jedoch weder vom einen noch anderen her, es liegt wohl einzig an der Fahrweise / dem Einsatzprofil.


    Der Insi wird für einen Diesel eigentlich recht schnell warm, zumindest meiner braucht nur ca. die halbe Wegstrecke auf Arbeit, also 7...8 km, und die Anzeige des Kühlwassers steht auf 95°C und ~65°C Öl. Einzig das Getriebeöl braucht sehr lange, steht je nach Außentemperatur nach den 15 km bis zum Abstellen des Motors auf 45...50°C.


    Der Widerstand der einzelnen Glühkerzen lässt sich bei CarScanner problemlos auslesen, da siehst du anhand der Werte teils auch wenn eine beginnt sich zu verabschieden.

    Bei Totalausfall erscheint zudem im Kombiinstrument die Warnmeldung, sprich die Leuchte mit der Glühwendel brennt dauerhaft.

  • Ich glaub, ich fahr zu soft. Ich bin ein Gleiter und komme bei meiner normalen Fahrweise fast immer mit den 1500 Umdrehungen aus, da ich auf den meisten Strecken mit 100 km/h auskomme . Außer beim Schalten, da die Schaltpunkte oft zwischen 2000 und 1500 Umdrehungen liegen. Das ist wsl für den Spritverbrauch gut, für den DPF kontraproduktiv. Wenn dem so ist, ists halt blöd, daß man den Motor höher drehen lassen muss, als gewollt, nur um ein längeres Freibrenn Intervall zu bekommen. Ich finde halt gerade die niedrigen Drehzahlen und den niedrigen Spritverbrauch ziemlich geil bei diesem Wagen. Und dann wärs blöd, wenn man dadurch den DPF schädigt ....

    Mein Insignia: 2.0 Diesel ST, 128 kW (F20DVH/LSQ)

    Greets

    Ridsch

  • Daran liegt es wohl auch nicht.

    Ich wohne erhöht, lasse den Insi beim Start von Zuhause aus die ersten ~2,5 km faktisch nahezu nur rollen. Teils mit lediglich 50...70 km/h, da am Waldrand sehr oft Rehe stehen. Bis dahin sind 2000 U/min. die absolute Ausnahme, 1500 U/min. bis hin zum Standgas die Regel. Die Verbrauchsanzeige steht daher trotz Kaltstart oft unter 4 L/100 km oder nur knapp darüber und steigt dann auf den nächsten 5 km auf 5...7 Liter an.

    Dezenter kann man eigentlich gar nicht Warmfahren, trotzdem erreicht der Motor relativ schnell annähernd Betriebstemperatur.


    Jeder Kaltstart belastet den DPF und sämtliche andere Bauteile überproportional, deswegen haben Langstreckenfahrzeuge auch generell weniger Probleme in allerlei Hinsicht.

    Kaltstart ist jedoch nicht gleich Kaltstart, es liegt schon primär am Benutzer. Natürlich auch an der Seitenstreuung des Materials, aber erfahrungsgemäß eher am Bediener.

    Mag klischeehaft klingen, aber Frauen haben in der Hinsicht meist viel weniger Gefühl als Männer, sie bewegen ihr Fahrzeug kalt wie warm gleich, ähnlich einem elektrischen Stabmixer welcher nur On und Off kennt. Vielen kann man z.B. auch erklären, dass Lenken im Stand Reifen und Traggelenke killt, aber das technische Verständnis hinsichtlich sinnlosem Materialmorden ist dermaßen gering, dass sie es partout nicht einsehen wollen, was genau sie da immer verbrechen.

    Bremsen dito: Nicht überfordern und abrauchen lassen bis sich alles verbiegt, aber auch zwischendurch fordern, damit sie nicht vor lauter Rost festgehen.

    >95% kann man dies allerdings nicht näherbringen, weil ihrer Ansicht nach der Gebrauchsgegenstand einfach nur zu funktionieren hat. Kalt wie warm,... total egal.