Also ich habe im Juli 2025 nochmals einen neuen Turbo bekommen, allerdings: Das Geräusch hat sich dadurch nicht um einen Mü verändert! Die Werkstatt meinte dann zuerst auch, sie wüssten noch nicht, wer den "Spaß" überhaupt bezahlt.
Als ich fragte, wieso sie mir ein paar Tage zuvor nach Demontage und einigem Testen noch sagten, "Ja, die Turbolagerwelle hat tatsächlich Spiel." kam dann: "Naja, die haben ja irgendwie alle ein bisschen Spiel!"
Im Übrigen haben sie während dessen auch noch den AGR-Kühler ohne Rücksprache ersetzt ("den könne ja die CarGarantie übernehmen"), weil man meinte, meine Motorgeräusche könnten vielleicht auch Strömungsgeräusche von dort sein - diese Maßnahme blieb natürlich ebenso ergebnislos.
Bezahlt habe ich dafür am Ende nichts, denn ich habe keinen Auftrag für den AGR-Kühler erteilt und die Diagnose, dass der Turbolader erneut defekt sei, habe ich auch nicht gestellt. Ich habe lediglich das metallisch-hell klingende Laufgeräusch beanstandet.
Allerdings meinte der OSP dann auch, er würde ohne einen konkreten Defekt nun keine einzige Minute Arbeit mehr in das Fahrzeug investieren, man sei mit dem Latein am Ende (wofür ich bei allem Ärger und aller Sorge sogar Verständnis habe, bei der Anzahl an Stunden, die sie ohne brauchbares Ergebnis im Auto versenkt haben).
Nun fahre ich mit dem Geräusch weiter herum und frage mich, wie lange es wohl noch gut geht. Immerhin hält der neue Motor jetzt "schon"
knapp 90.000 km, während der erste bei etwas über 59 tkm "hopps gegangen" ist.
Irgendwie heult er mal mehr (das ist eher häufiger der Fall) und mal weniger stark präsent.
In einem anderen Thread wurde an einem anderen F20DVH-Motorschaden ein gebrochener Sprengring im Gehäuse der Ölpumpe/Ausgleichswellen festgestellt - der Ring (und auch die Anlaufspuren) sehen nahezu identisch aus wie die Bruchstücke, die ich von meinem Sprengring gezeigt bekommen habe.
Leider habe ich trotz mehrfacher Nachfrage und entsprechender Versprechen vom User keinen Kontakt benannt bekommen, wie ich mit dessen Werkstatt Kontakt aufnehmen kann, um Infos über seinen Fall einzuholen, die mir vielleicht weiterhelfen könnten.
Wollte ich es auf eigene Faust untersuchen, dann müsste ich für Ein- und Ausbau des Ölpumpengehäuses rund 1.000 EUR zahlen, um dann im schlimmsten Fall festzustellen, dass dort nichts ist. Und wenn doch: Es gibt bisher keine Einzelteile als Ersatz, sondern das Ausgleichswellengehäuse gibt es nur komplett für ca. 2,5 tEUR (zzgl. MwSt.), wovon ich aufgrund der Laufleistung 60% Eigenanteil übernehmen müsste.