Beiträge von ackerpower

    Hab ganz vergessen, euch über meine damalige Parksensorproblematik auf dem Laufenden zu halten. Ursache war ein Steinschlag auf dem Parksensor (war in der Lackierung deutlich erkennbar). Als von außen einwirkende Ursache war der Schaden nicht über die CarGarantie abgedeckt.


    Teilenummer des Sensors: 84586217 für 70 EUR, außerdem 60 EUR für Aus- und Einbau, 30 EUR für Vorbereitungsarbeiten von Kleinteilen sowie 50 EUR für Lackmaterial (alles netto).


    Gesamtpreis am Ende inkl. MwSt. = 250 EUR.

    Gestern jährliche Wartung (6. Jahr; also Hauptinspektion) beim Opel Servicepartner durchführen lassen.

    1. Zeitaufwand 1,5 Stunden à 99,00 EUR = 148,50 EUR netto
    2. Ölfiltereinsatz für 50,86 EUR (-10% Rabatt) = 45,77 EUR netto
    3. Ölablassschraube für 35,31 EUR (-10% Rabatt) = 31,78 EUR netto
    4. Kraftstofffilter für 80,20 EUR (-10% Rabatt) = 72,18 EUR netto
    5. Scheibenreiniger für 2,92 EUR (-10% Rabatt) = 2,63 EUR netto
    6. Bremsflüssigkeitswechsel 0,5 Stunden = 49,50 EUR
    7. 0,5 l Bremsflüssigkeit (17,60 EUR/l; -10%) = 7,92 EUR netto
    8. 4x Winterräder auswuchten = 48,00 EUR netto
    9. Winterräder montieren/Sommerräder einlagern = 40,00 EUR netto
    10. kostenlose Textilwagenwäsche
    • zzgl. 19% MwSt. = 531,07 EUR brutto
    • zzgl. angeliefertes Motoröl: LIQUI MOLY Top Tec 6600 0W-20 (5 Liter) = ca. 51 EUR brutto (Mein Händler ist so fair es zu erlauben und berechnet mir keine Entsorgungsgebühren.)
    • zzgl. bereits vor der Abgabe selbst gewechselten Motor- sowie FreciousPlus Innenraum-Luftfilter (23 EUR sowie 27 EUR) von MANN

    Gesamtkosten also rund 630 EUR brutto (inkl. Saisonwechsel, Räderwuchten sowie Einlagerung; sonst wären es für die reine Wartung ca. 525 EUR gewesen)


    Auffälligkeit: Das seit Juni 2024 abgelaufene Reifendichtmittel wurde erneut nicht entdeckt oder angesprochen, jedoch abgehakt, was eine entgangene Chance auf Umsatz bedeutet.

    Mich lassen solche Anfragen immer etwas ratlos zurück: Zum einen werden die erforderlichen Fahrzeugdaten nur scheibchenweise geliefert, was das Risiko für fehlerhaft ausgewählte Teile erhöht. Wir kennen weder das Datum der Erstzulassung, die genaue Motorisierung, noch den aktuellen Kilometerstand oder die Wartungshistorie. Damit wissen wir nicht, welcher Wartungsumfang bei der anstehenden Inspektion fällig ist, z.B. ob Hauptinspektion oder Zwischenwartung, welche Zusatzarbeiten sind fällig? Mit oder ohne Luft- oder Kraftstofffilter? Welche Variante des Innenraumfilters wird gewünscht? (Budget/Economy = Papierfilter; Medium = mit Aktivkohle; Premium = mit Wirkung gegen Feinstaub/Sporen)


    In welchem Preissegment wird gesucht? Werden Premiumhersteller wie z.B. MANN oder Hengst/Bosch/Mahle/etc. gewünscht oder ein preisbewusster Bereich mit no-name- bzw. Eigenmarken?


    Ohne dieses Wissen stochern wir im Nebel und können kaum eine fachgerechte oder kundenwunschorientierte Beratung durchführen. Wir raten munter drauf los, sprechen Empfehlungen gemäß unseren Vorlieben und Erfahrungen, und wissen doch nicht, was der andere wirklich will und braucht.


    Zudem befassen sich hier mehrere User mit Recherchen und investieren viel Zeit, was Google problemlos in Sekunden erledigen könnte. Inspektionsteile sind ja nun keine Raketenwissenschaft.


    Versteht mich bitte nicht falsch: Sich erkundigen und helfen lassen ist absolut richtig, aber bei so wenig Vorarbeit? Wenn es um das Bewerten von geleisteter Vorarbeit (Eigenrecherche) geht, können wir hier ja immer noch beraten und Tipps geben.

    Ich möchte darüber keinen Streit anfangen, aber ich möchte kurz der Darstellung widersprechen, dass mein Vergleich nicht passt.


    Ausgangssituation war die Frage nach dem XTL-Aufkleber in der Tankklappe, der die Freigabe für HVO(100) optisch anzeigt.


    Als Antwort kam der Hinweis, dass Aral Ultimate Diesel bereits 15% HVO (XTL) beinhaltet, was viele von uns auch ohne HVO-Freigabe bzw. XTL-Aufkleber tanken.


    Meine Antwort darauf sollte klarstellen, dass es ein Unterschied ist, ob ich 15% HVO-Anteil im Diesel habe oder ob eine HVO100-Verträglichkeit besteht.


    Das ist vergleichbar damit, wenn jemand fragt, ob sein Motor E10 verträgt und ich dann darauf hinweise, dass EuroSuper95 ja auch schon 5% Bioethanol beinhaltet.


    Das es diese Anteile gibt, ist in beiden Fällen (E5 vs. Ultimate Diesel) bekannt, hilft aber nicht bei der Beantwortung der Frage, ob ein deutlich höherer Anteil (E10 vs. HVO100) ebenfalls problemlos verkraftet wird.


    E10 vertragen die meisten jüngeren Motoren, ebenso wie wahrscheinlich die meisten auch problemlos HVO100 tanken können. Aber bei E10 gibt es eben auch Fahrzeuge, deren Materialien es nicht abkönnen, obwohl sie mit E5 zurechtkommen, wo die Materialien ebenfalls mit einem Bioethanolanteil in Berührung kommen. Und beim Unterschied von 15% zu 100% XTL ist die gleiche Frage legitim.

    Das wissen wir alle bereits (wahrscheinlich). Es geht aber um HVO100 und die Frage, ob freigegebene Fahrzeuge im Tankdeckel einen XTL-Aufkleber haben, nicht darum, ob Beimischungen im Diesel enthalten sind. Rein theoretisch wären Unverträglichkeiten in Bezug auf Dichtungen, Leitungen, Schläuche, etc. denkbar.


    Es ist das gleiche mit E5 oder E10: Wer nach der E10-Verträglichkeit bzw. Freigabe für seinen Motor fragt, weiß auch, dass in E5 bereits Bioethanol enthalten ist.

    Also gibt es doch eine Unterscheidung bzw. Differenzierung beim LSQ-Motor. 6.3 steht dann wohl für die offizielle Abgaseinstufung Euro 6d (Schlüsselnummer 36AP) und 6.4 für Euro 6e. Möglich, dass in dem Zusammenhang auch eine HVO100-Freigabe erfolgte? (Auch wenn sich baulich vermutlich nichts geändert hat.)

    Ich habe das Glück, seit kurzem endlich HVO100 in meiner Nähe in Luxemburg tanken zu können (gab es hier zuvor nur für Lkw und die nächste erreichbare PKW-Station in DE war leider über 60 km entfernt). Dort ist er selbst günstiger als B7-Diesel in Deutschland. Und günstiger als der Aral Ultimate Diesel in Luxemburg, den ich bisher überwiegend getankt habe. Wenn die Additivierung des Ultimate Diesel auf den letzten etlichen Tausenden Kilometer gewirkt hat, dann dürfte kaum etwas an Ablagerungen da sein und der HVO100 sorgt hoffentlich dafür, dass kaum etwas dazu kommt. Würdet ihr zum HVO100 irgendwelche Additive z.B. von Liqui Moly, Mathy & Co. empfehlen, die ggf. sonst nun fehlen könnten?

    Ich glaube dir das. Die Wahlmöglichkeiten in der Fahrzeugauswahl einiger Onlineshops beschränkt sich aber definitiv nicht einfach auf die Option mit oder ohne Allard, das ist eine eigenständige Variante und hat nichts mit der Auswahl zu tun, die ich meine. Du darfst mir gerne zutrauen, dass ich das schon auseinanderzuhalten weiß! Es wird manchmal eine Variante (z.B. bei kfzteile24) ab 04/2020 (68) angeboten und eine ab 04/2021. Die Auswahl 4x4 ist eine in der Liste zusätzlich zu findende Option, die wiederum einmal mit (68) ab 04/2020 oder ab 04/2021 angeboten wird. Daher meine Verwunderung, weil beides die Faceliftmodelle sind mit dem 128 kW-Motor. Und beides sind definitiv Grand Sport-Modelle (ob nun mit oder ohne separat angezeigter 68).

    Es müsste also jeder mit seiner individuellen Fahrgestellnummer beim Kundenservice anfragen, um eine offizielle Antwort vom Hersteller zu erhalten. Vielleicht mache ich das ja mal irgendwann... Merkwürdig ist, dass bei vielen Online-Teilehändlern der F20DVH mit 128 kW tatsächlich beim Faceliftmodell 2x ausgewählt werden kann, mit unterschiedlichen Bauzeiträumen, obwohl mir keine signifikante Änderung bekannt wäre. Vielleicht hat es aber doch etwas damit zu tun, ob er HVO100 mal offiziell verträgt oder angeblich nicht.

    Ich tanke es trotz ungeklärtem Status immer wieder mal (in meiner weiteren Umgebung ist kürzlich eine Tankstelle dazugekommen, wo HVO100 sogar günstiger ist, als der bisher favorisierte Aral Ultimate Diesel) und stelle über Spritmonitor.de unbestechlich fest, dass er damit deutlich weniger verbraucht.
    Da ich keinen OBD2-Adapter (außer das ADAC Smart Connect-Modul) oder Apps wie CarScanner benutze, kann ich keinerlei Angaben zu DPF-Regenerationsphasen, etc. machen. Der AdBlue-Verbrauch ist bei mir jedenfalls nahezu konstant (mal 0,1 l/1.000 km mehr oder weniger).

    Beim Motoröl werde ich im Sommer das Experiment mit 5W30 oder 5W40 auch mal probieren. Jetzt ist eine Inspektion fällig, da werde ich für den Winter erstmal wieder 0W20 einfüllen lassen (LM TT6600) und im Sommer werde ich nach 50% der Laufleistung (fahre zwischen 30-35 tkm/Jahr) auf ein anderes Wechseln (ohne Filterwechsel).