Beiträge von ackerpower

    Damit es für andere leichter wird, hier die Übersetzung (mir wurde sie zumindest nicht angezeigt, vielleicht haben andere ja das gleiche Problem):


    "Hallo zusammen. Ich würde gerne mein Lenkrad (ohne Heizung) gegen ein beheizbares OPC-Lenkrad mit Schaltwippen austauschen. Informationen zur Heizfunktion habe ich bereits gefunden, aber nichts zu den Schaltwippen. Reicht es aus, diese per Software zu aktivieren, oder muss ich ein Kabel von den Lenkradspeichen zu einem Steuergerät verlegen? Hat das schon jemand gemacht und könnte die Vorgehensweise erläutern?"

    Das tut mir leid für dich. Wenn du eine Diagnose hast, können wir hier immer noch mit einem Alternativvorschlag versuchen weiterzuhelfen. Wenn z.B. das Entertainmentmodul ausgefallen ist, kennt jemand vielleicht einen Elektronikspezi, der z.B. einen ausgefallenen Kondensator auf der Platine tauschen kann (nur als Beispiel).

    Hast du das Fahrzeug von einem gewerblichen Händler gekauft? Wie lange ist das her? Besteht noch gesetzliche Gewährleistung? Dann lass dich nicht abwimmeln und lasse es den Verkäufer beheben.


    Für uns ist es ja Kaffeesatzleserei ohne das Fahrzeug zu kennen, hier ins Blaue hinein wilde Diagnosen zu erraten und Kostenrahmen zu nennen. Auch kennen wir nicht deinen Wohnort und die dort üblichen Stundenverrechnungssätze.

    Ja, ich würde mir auch eine Antwort der letzten Schreiber wünschen, aber was bitte ist das für ein Mangel an Anstand, so zu schreiben bzw. eben nichts zu schreiben und sich das auch gleich noch 2x zu wagen!? Habt doch mal ein bisschen Ehre und Anspruch an euch selbst, mit etwas Stil zu schreiben. Das könnte möglicherweise die Bereitschaft zu antworten, massiv verbessern! :*

    Es würde mich ehrlich wundern, wenn man allein mit einem Heißluftfön den Kleber so weich bekommt, dass das man die Buchstaben z.B. mittels Panzertape oder einem anderen starken Klebeband zusammenhängend fixieren und am Stück vom Lack abziehen kann - ohne, dass der Kleber oder das schaumstoffartige Zwischenmaterial reißt oder "labberig" wird, sodass man den kompletten Schriftzug ohne Verlust der Klebekraft ein zweites Mal montieren könnte.


    Wer diesen Transfer ohne Qualitätsverlust hinbekommt, hat meinen Respekt!


    Wenn der Folierer damals keinen neuen Schriftzug verwendet hat, müsste er den Weg gegangen sein, den ich anfangs beschrieben habe: Den Schriftzug entfernen, Buchstaben von Rückständen reinigen und mit speziellem Klebeband neu auftragen. Das könnte auch erklären, wieso nun ein Buchstabe verloren gegangen ist.


    Bei Kleinanzeigen bin ich für 15 EUR fündig geworden (gebrauchter Buchstabensatz) oder neu bei diversen Teileanbietern für ca. 25 EUR (ist für -A/-B übrigens identisch; UVP bei ca. 50 EUR).

    Die Schrift lässt sich a) mangels Montageträger und b) aufgrund der zerstörten Schaumstoff-/Klebeschicht kaum mehr vernünftig ausrichten bzw. fixieren (Tesa Powerstrip Waterproof ist mangels Frost- und UV-Beständigkeit sowie fehlender Waschstraßenhaltbarkeit nicht geeignet, daher besser 3M Scotch Montageklebeband passend zuschneiden). Aus dem Grund denke ich, hast du schlechte Karten, dass jemand den Buchstabensalat nach dem Entfernen z.B. mittels Nylonschnur noch aufhebt. Aber ich wünsche dir trotzdem viel Glück!


    Deine Frage lässt mich vermuten, dass dein Händler den Schriftzug nicht liefern kann oder er sehr teuer ist? Oder hast du schon mal überlegt, ihn ebenfalls vollständig zu entfernen?

    Dem möchte ich zustimmen. Mich besorgt hier etwas in letzter Zeit ein wenig und BITTE versteht es nicht als Vorwurf oder persönliche Kritik. Es ist vielmehr eine Beobachtung, die mich ein wenig ratlos zurücklässt (und ich meine diesmal nicht das stumpfe Ignorieren der eigentlich ziemlich guten Forumssuchfunktion; und auch sorry für den Text, der länger wurde, als gedacht).


    Erstmal vorab: Ich schätze jeden, der nicht einfach drauflos schraubt, sondern sich vorher erkundigt und sich Tipps holt. Und ja, genau dafür ist ein Forum da. Ich möchte mit meiner Sorge auch niemanden bevormunden oder jemandem die Freude am Schrauben oder am Forum rauben.


    Jetzt jedoch zum ABER: Viele fragen hier jedes kleinste Detail nach, jeden Schlauch, jede Schraube, jedes Werkzeug oder Drehmoment, nahezu jeden Arbeitsschritt.


    Manche schaffen es kaum, eine aussagekräftige Signatur anzulegen, woraus der konkrete Motor oder das Baujahr hervorgeht, möchten aber von anderen möglichst schnell jede Ersatzteilnummer, am besten samt Bezugsquellen und Preis genannt bekommen.


    Da passt etwas nicht zusammen! Wer sich einen Insignia-B zulegt, dem muss bewusst sein, worauf er sich einlässt: Ein Auto mit mega Design (besonders der Grand Sport und erst recht, wenn als OPC-Line, GS Line Plus, Ultimate oder GSI), einer meist tollen Ausstattung, einem als Gebrauchtwagen guten Preis-/Leistungsverhältnis, aber einer geringen Verbreitung und als GM-Legacymodell innerhalb des Stellantiskonzerns schwieriger Ersatzteilversorgung.


    Es gibt kein großes Zubehörprogramm, wenig externe Quellen für Werkstattinfos und nur wenige echte Kracks oder Insider. "So wird's gemacht" oder "Jetzt helfe ich mir selbst" - Fehlanzeige!


    Wer also dieses (ehemalige) Flaggschiff fahren möchte, aber OHNE (oder mit nur extrem begrenzten) Vorkenntnisse(n) für einen schmalen Taler die Wartung selbst in die Hand nehmen möchte, der geht sehr mutig an die Sache heran.


    Ich schätze die Mitschreiber hier im Forum sehr, die mit nahezu unermüdlicher Geduld ausführlich alle Fragen wiederholt beantworten - und sie sollen das gerne weiterhin machen, denn ich schreibe niemandem etwas vor. Meiner persönlichen Meinung nach ist es jedoch nicht Aufgabe des Forums, "betreutes Denken" oder "betreutes Fahren" bzw. "betreute Wartung" anzubieten.


    Wer stellenweise so wenig Ahnung von der Materie hat (oder, um nicht unfair zu sein, zumindest zu haben scheint), der sollte manche "Baustelle" lieber in fachkundige Hände abgeben, ob (hoffentlich) beim Opel-Händler, einer freien Werkstatt oder guten Freunden aus dem Kfz-Handwerk.


    Mir wird manchmal Angst und Bange, wenn völlig unbedarft nach Schrauben und Vorgehensweisen für Bremsen gefragt werden und es trotz sach- und fachgerechter Antworten teilweise so wirkt, als ob es am Verständnis oder Willen zum Mitdenken bei der Umsetzung fehlt.


    Oder wenn am besten zu JEDEM erdenklichen OBD-Adapter sowie JEDER App eine ausführliche Beratung aller Vor- und Nachteile und letztlich Kaufempfehlung sowie Einrichtungsanleitung ausgesprochen werden soll. Bloß nix selbst entscheiden müssen.


    Ey Leute, ja, wir helfen gerne, aber denken und entscheiden müsst ihr am Ende selbst. In Zeiten von ChatGPT sollten wir unsere eigene Denk- und Entscheidungskompetenz UNBEDINGT bewahren und nicht die Verantwortung für sämtliche Lebensbereiche an Dritte delegieren oder uns von anderen alles fertig mundgerecht servieren lassen. Auch nicht den Umgang mit dem Insignia - IHR seid die Besitzer und Fahrer!


    So, nun genug gejammert. Wie gesagt, es richtet sich gegen keinen einzelnen User, es mag sich bitte niemand persönlich an den Pranger gestellt fühlen, deshalb bitte keinen "Hate" jetzt, aber irgendwie wollte ich es mal ganz allgemein ansprechen. Ich kenne weder das Alter noch die Umstände von euch, vielleicht ist es auch einfach nur ein "Generationending", dass eben viele heute mit einem ganz anderem Grundverständnis und einem völlig anderem Anspruchsdenken an Sachen herangehen.


    Allen weiterhin viel Freude am Insignia-B (im besten Fall beim problemlosen Fahren; und notfalls auch, wenn er steht) und in diesem Forum! :thumbsup:

    Es ist so traurig, dass man sich auf nichts mehr verlassen kann. Bei Europcar hatte ich einen Audi A4 in der Flotte, der aufgrund eines Übermaßkolbens ab Werk keine 5 tkm bis zum Motorschaden erreicht hat (so hieß zumindest die Diagnose aus der Vertragswerkstatt), bei einem Mercedes-Händler kam ein Kunde mit einem 150 tEUR teurem AMG von der Werksabholung in Affalterbach nicht ohne erste Störungsmeldung bis zu sich nach Hause...

    Und oft hört man dann: "Nie mehr Marke xy...!" - dabei ist es anderswo dann oft leider auch nicht besser...

    Das tut mir aufrichtig leid. Hätten wir damals (vor rund 3 Jahren) nicht die CarGarantie gehabt mit damals "nur" 10% Zuzahlung zum Material (so gerade noch unter 60 tkm), wären wir auch total aufgeschmissen gewesen. Nun sind wir bei 60% Zuzahlung zum Material und ein größerer Schaden (viel Material, wenig Arbeit) würde uns auch ruinieren. Zum Glück scheint der F20DVH etwas weniger anfällig zu sein, zumindest haben wir noch nicht von vielen Turbo- und/oder Motorschäden gehört. Alles Gute für dich und mehr Glück mit dem nächsten Fahrzeug!


    PS: Hattest du in Erwägung gezogen, einen freien Motoren-/Turboladerinstandsetzer ranzulassen?