Übriggebliebenes Heizöl in den Insi ?

  • Wenn man noch tiefer einsteigt, stellt man fest, dass sich die chemischen Eigenschaften von Heizöl zu Dieselkraftstoff noch in weiteren Punkten unterscheiden können, z.B. bei der Viskosität, Additivierung oder beim Schwefelgehalt. Es gibt ja im Grunde genommen auch nicht allein DAS eine Heizöl. Aus technischer und rechtlicher Hinsicht sage ich persönlich: FINGER WEG!


    (Heutige Dieselmotoren sind halt keine Allesfresser wie manche Panzermodelle, die man mit Vielstoffmotor quasi auch mit flüssigem Teer fahren kann! ;) )

    Viele Grüße,

    ackerpower :)


    Opel Insignia B Grand Sport - GS Line Plus - 2.0 Diesel 128 kW (F20DVH/LSQ), 6-MT (M35, Gen. 3), 2WD - Nautic Blau - Mj. 2021(A)

    Einmal editiert, zuletzt von ackerpower ()

  • Bei alten Dieseln geht das, ich kenne jemanden, der hat früher ab und an Heizöl in seinen Ford Siierra gekippt (Peugeot-Diesel). Das klappte ohne Probleme.

    Ebenso kann man alte Diesel auch mit altem Frittieröl fahren (Stichwort „Von Aldi bis Alicante“. Hierzu werden aber kleine Modifikationen empfohlen (zusätzliche Filter etc.).

    Bei einem modernen Diesel würde ich das aber gar nicht erst versuchen. Die ganze Reinigungs- / Umwelt- / Effizienztechnik würde das garantiert krumm nehmen…

    8/2019: Opel Insignia ST 2.0 CDTI AT Business Innovation 4/2018 - verkauft 3/2024
    3/2024: Kia Optima SW PHEV (Plug-In Hybrid) 10/2020

  • Und genau darum ging es mir. Von früher kennen das sicher noch die meisten (zumindest die heute 50+ sind).

    Da kam es gern schon mal vor, dass es aus der Lüftung plötzlich nach Pommesbude roch, weil man so einen Frittenfett-Diesel vor sich hatte. :D


    Aber in so einen modernen Motor würde ich das so oder so nicht packen.

    Gruß aus dem Ruhrgebiet - Marc
    Insignia Sports Tourer 1.5, Automatik, EZ 6/2018, Rufname "Oswald"

    Opel Senator A2 2.5i, Automaitk, EZ 5/1985, Rufname "Silvester"

  • Frittenfett-Diesel

    Die Pflanzenoil-Diesel waren ja so gefördert. Eoil hatte dazu eine besondere Technik geliefert. Ich hatte vor 20 Jahren genug Ärger mit dem Mist.

    Die verstopften Filter, das teuere Additiv, die Ultraschallbehälter, die elektrischen Zahnradpumpen....

    Ich denke, die Investitionen von ca. 8T€ pro Fahrzeug und die erhöhten Unterhaltskosten haben den anfänglichen Preisvorteil des "Brennstoffs" mit unkalkulierbaren Pannen nicht aufgehoben.

    Schlimmer waren noch die sogenannten Biodieselnutzer, deren Motoren durch Verkrustungen den Dienst quitiert haben.